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Donnerstag, 15. September 2016

Überbackene Zucchini mit Quinoa-Füllung

Uff, endlich Zeit für einen neuen Eintrag. Es ist ja nicht so, dass ich keine Lust zum Bloggen gehabt hätte, aber ich stecke gerade mitten in den Examensprüfungen. Während andere neben all dem Gelerne durchdrehen, sich betrinken und panisch im Dreieck springen, habe ich explosionsartige Kreativschübe. Kurz bevor ich letztes Jahr mit dem Schreiben meiner Examensarbeit begann, habe ich spontan mein halbes Wohnzimmer renoviert und vor ein paar Tagen überkam mich während des Lernens der starke Drang sofort meine Bücherregale zu sortieren und die andere Hälfte meines Wohnzimmers (die Schreibtisch-Ecke) ein wenig zu erneuern, womit ich dann auch einen ganzen Nachmittag verbracht habe. Ich glaube, das ist einfach meine Art mit Stress umzugehen und solange ich in den Prüfungen nicht versagen werde, weil ich zu viel Lernzeit damit verbracht habe, Bilderrahmen an die Wand zu hämmern, kann ich mit dieser Art des Stressabbaus ganz gut leben. Eine weitere gute Methode des Stressabbaus ist für mich das Kochen, Backen und Essen (bis zur Bikinifigur 2017 ist ja noch Zeit..) und als neulich die August-Degustabox eintrudelte, freute ich mich sehr über den Quinoa, den ich gemeinsam mit Resi für köstliche überbackene Zucchini mit Quinoa-Füllung verwendet habe (das Originalrezept, das wir etwas abgewandelt haben, haben wir hier gefunden).


Für 2 Personen
100 g Quinoa
250 ml Gemüsebrühe
2 Zucchini (möglichst groß und gut befüllbar)
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
2-3 Frühlingszwiebeln (in feinen Ringen)
Rosmarin, Thymian, Oregano
ein paar Champignons (fein gewürfelt)
ein paar Tomaten (fein gewürfelt)
2 EL Tomatenmark
1 EL Ahornsirup
etwas Schmand
etwas Gouda (gerieben)

Zuerst spült ihr den Quinoa in einem Sieb mit heißem Wasser ab, und übergießt ihn mit der heißen Brühe in einem Topf. Das Ganze lasst ihr bei kleiner Hitze für 20 Minuten köcheln bis der Quinoa gequollen ist. Die Zucchini halbiert ihr und höhlt sie vorsichtig aus. Das "Zucchinifleisch" würfelt ihr fein und die "Zucchinischalen" legt ihr auf ein Backblech mit Backpapier. In einer großen Pfanne dünstet ihr nun den Knoblauch und die Zwiebel im Olivenöl an, bevor ihr die Kräuter, die Zucchiniwürfel und die Frühlingszwiebeln hinzugebt. Nach ein paar Minuten gebt ihr dann auch die Champignons und die Tomaten dazu und lasst alles noch ein Weilchen andünsten, bevor ihr das Tomatenmark, den Sirup, den Quinoa und den Schmand unterrührt und das Ganze nach Belieben würzt. Die Füllung gebt ihr in die Zucchinihälften, streut ein wenig Gouda darüber und backt alles bei 170°C für 15-20 Minuten.



Anstatt der Zucchini kann natürlich auch anderes Gemüse, wie z.B. Tomaten oder Paprikaschoten gegeben werden, aber da wird sich die Backzeit evtl. um einige Minuten verlängern. Alternativ würde die Füllung auch "pur" als warmes Gericht oder kalter Salat super schmecken.

Neben dem Quinoa von Seeberger steckten auch noch folgende Leckereien in der Degustabox:

 
Für den Vorratsschrank gab es Meersalz von Aquasale, Pasta di Gragnano von Liguori, Feinkost-Mayonnaise von Münchner Kindl, Bio-Tomatensauce und Kalamon-Oliven von Alnatura. Zum Trinken steckten Dolce Vita Cappuccino von Krüger, einen Energy Drink von Guampa, und Acarolasaft von Alnavit in der Box und dazu gab es noch Mini-Brownies von Jacquet, ein Krunchy-Riegel von Barnhouse und "Knusper Mich" (Tomate) von Brandt - perfekt zum Snacken während des Lernens. Auch über die Luvos-Gesichtsmaske als Extra-Geschenk hat sich meine gestresste Haut sehr gefreut.

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen. 

* Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare unserer ehrlichen Meinung und uns hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).

Samstag, 20. August 2016

Juli bastelt: Vogelkostüm aus Pappe

Juli ist mit seinen dreieinhalb Jahren eigentlich immer für jedes Abenteuer zu haben und wenn man ihn vor Entscheidungsfragen stellt, weiß er meist auch immer ganz genau, was er möchte (oder auch nicht). Auf der anderen Seite äußert er aber bisher recht selten einen zusammenhangslose Wünsche (abgesehen von "Wollen wir mal Verstecken spielen?!") und umso überraschter waren wir, als er vor einigen Wochen zu fragen begann, ob wir ein..... Vogelkostüm basteln könnten. Na gut, ganz von ungefähr kam Julis Gedankenblitz wohl nicht, weil er schließlich seit Wochen ein großer Fan von Rolf Zuckowskis "Vogelhochzeit" ist (woran ich auch nicht ganz unschuldig bin). 


Als Resi mir nach dem Urlaub erzählte, dass Juli schon einige Male gefragt hatte, ob er/wir ein Vogelkostüm basteln könnten, schlug mein Bastel-(Paten)tanten-Herz gleich höher und bei der nächstbesten Gelegenheit besorgte ich alles, was wir brauchen würden. Juli hatte übrigens sogar halbwegs genaue Vorstellungen und wollte auf jeden Fall einen Schnabel und Flügel.


Was wir benutzt haben:
blauen Tonkarton
gelben Tonkarton
Stifte
bunte Bastelfedern
Schere
Heißklebe-Pistole
Gummiband/-schnur

Zu allererst habe ich den Schnabel gebastelt, wobei Juli noch nicht allzu viel helfen konnte, aber mir gespannt über die Schulter geschaut hat:


1. Zuerst benötigt ihr ein quadratisches Stück Tonkarton. Unseres war zu Beginn ca. 14 x 14 cm groß, aber der fertige Schnabel war letztendlich viel zu groß für Julis Gesicht, weshalb ich es nachträglich verkleinert habe (easypeasy) - guckt einfach selbst, wie groß euer Schnabel sein muss.
2. Faltet das Quadrat zu einem Dreieck.
3. Klappt das Dreieck wieder auf und legt die markierten Ecken...
4. .... an die Mittellinie.
5. Nun legt ihr eine der schmalen Seite über die andere und klebt diese (am besten mit Heißkleber) fest.
6. Zum Schluss braucht der Schnabel natürlich noch zwei Löcher, an denen ein Gummi befestigt werden kann.


Ich habe die Innenseite des Schnabels noch ein wenig rund geschnitten, damit der Schnabel angenehmer zu tragen ist. Juli hat sich sooooo über den Schnabel gefreut und war total aufgeregt! Als ich dann sagte, dass wir nun zusammen die Flügel basteln könnten, meinte er dann: "Jaaa! Und dann kann ich wirklich fliegen!" - Äääähhh. "Das stimmt, dann kannst du so tun als ob du wie ein Vogel fliegst!" - "Neiiin, dann kann ich wirklich fliegen!". Es ist ja nicht so, als würde ich seine kunterbunte lebendige Kleinkind-Fantasie nicht lieben, aber ich war schon ein bisschen froh, dass Resi im Erdgeschoss wohnt, sodass Juli gar nicht erst auf die Idee kommen konnte, seine echten Flugfähigkeiten zu testen :D.


Für die Flügel hat Resi freihand zwei Flügel in der (ungefähren) Länge von Julis Armen ausgeschnitten, Juli hat diese dann ein wenig bemalt ("Guck Jule, ich habe Flügel auf die Flügel gemalt!") und dann haben wir zusammen die Federn mit Heißkleber an den Flügeln befestigt, wobei Juli mich mehrfach ermahnte vorsichtig zu sein, damit ich mich nicht verbrenne.


Zum Schluss habe ich an jedem Flügel zwei Gummibänder befestigt, damit sich die Flügelchen gut anziehen lassen und nicht zu schnell vom Arm fallen.


Tatatatataaa! Fertig ist das kleine Vögelchen! Ich war sehr stolz auf unser Ergebnis und freute mich richtig darüber, wie sehr Juli sich freute und stolz mit den Flügeln schlug und eine Runde durch die Wohnung "flog". Er war glücklich. Er hatte wirklich richtig Spaß. Für ungefähr 2 Minuten. Na gut, vielleicht waren es auch 90 Sekunden. Dann ließ er verkünden: "Ich will die Flügel wieder ausziehen! Die nerven! Wollen wir mal auf's Trampolin?" ........


Nuuuun ja. Julis neuer Wunsch ist übrigens ein Ausflug zur Kläranlage, um zu gucken, wo das Pipi landet. Mit Dreijährigen wird's echt nicht langweilig.


Sonntag, 14. August 2016

Eis am Stiel: Joghurt-Rhabarber-Ice-Lollies (& Unboxing der Degustabox)

Ich plane ja wirklich gerne, aber je länger ich etwas plane, desto wahnsinniger mache ich mich damit. Vor einigen Wochen habe ich mir im Rahmen meiner Summer Bucket List vorgenommen, dieses Jahr unbedingt Eis selbst zu machen - in meinem Kopf sprudelten die verschiedensten Ideen: Erfrischendes Eis auf Tee-Basis, irgendwas mit frischen Früchten oder vielleicht ein spritziger Cocktail als Eis. Gleichzeitig sah ich das Ganze schon vor mir: Hübsches buntes Eis an schlichten Holzstielen. Man merkt schon, dass ich darauf hinaus will, dass mein Plan nicht ganz aufging, oder? Es ging schon damit los, dass ich nirgends schöne Eisförmchen auftreiben konnte. Natürlich gibt es seit Wochen quasi überall Eisförmchen, aber eben keine schönen! Das Eis in meinem Kopf war recht groß, etwas oval, nicht zu dick und hatte ein leichtes Rillenmuster. Die Förmchen, die man hier kaufen konnte, waren rund, gestrudelt oder winzig. Holzstiele waren natürlich auch nicht aufzutreiben und so einzelnen Kleinkram bestelle ich nur sehr ungern im Internet. Es sollte ja auch nicht nur auf die Form und das Aussehen ankommen. Als dann neulich die Juli-Degustabox bei mir eintrudelte und ich eine Packung Rhabarber-Saft von Happy Day Rauch darin fand, wollte ich den süß-sauren Saft unbedingt für mein Eis verwenden, dazu sollte noch eine cremige Komponente kommen und was hätte da besser gepasst als Vanille-Joghurt - quasi Frozen Joghurt mit Rhabarber!


Zutaten:
Rhabarbersaft
Vanillejoghurt

Na gut, das Ganze kann ja kaum als detailliertes und kleinschrittes Rezept durchgehen, aber als ich mich für Rhabarbersaft und Vanillejoghurt als Eis-Kombi entschieden hatte, stand ich schon direkt vor dem nächsten Problem. Ich hätte am allerliebsten "gestreiftes" Eis gemacht bis mir dann aufgefallen ist, dass das eigentlich nicht möglich ist, weil man ja auf der einen Seite warten müsste bis die eine Schicht gefroren ist, um die nächste hinzuzugeben und auf das Eis dann auf der anderen Seite dann aber zu fest gefroren ist, um die Stiele hineinzustecken (und wenn diese (wenn man keine Holzstiele hat) bereits im Förmchen stecken, kann man keine weiteren Zutaten hinzugeben). Ich wollte dann aber zumindest versuchen, zweifarbiges Eis herzustellen, indem ich die Hälfte der Förmchen erst mit Rhabarbersaft gefüllt habe, das Ganze für zwei Stunden ins Gefrierfach gestellt habe (dann ist es angefroren, aber nicht zu fest, um noch den Stiel reinzustecken) und dann den Joghurt hinzugefügt habe. Alternativ kann man den Rhabarbersaft und den Joghurt aber auch nach Belieben miteinander vermischen und als einfarbiges Eis ins Förmchen geben. Nach ein paar Stunden im Gefrierfach könnt ihr euch das Eis schmecken lassen! Noch ein kleiner Tipp: Falls das Eis nicht aus den Förmchen kommt, ist Gewalt keine Lösung und sorgt eher dafür, dass das Eis durchbricht (Ooops...) - es funktioniert allerdings super, wenn ihr das Eisförmchen kurz unter heißes Wasser haltet.


Auch wenn mein Eis optisch nicht so perfekt und so ausgefallen geworden ist, wie ich es mir vorgestellt hatte, war es zumindest richtig lecker und erfrischend. Eigentlich bevorzuge ich pure Säfte aus 100% Frucht, aber das wäre bei Rhabarber natürlich viel zu sauer. Der Saft von Happy Day Rauch ist echt richtig super und den Rest habe ich mir mit Mineralwasser als spritzige Rhabarberschorle schmecken lassen.


Neben dem Rhabarber-Saft steckten wie immer jede Menge andere Köstlichkeiten in der Degustabox:


Wie ihr sehen könnt, gab es neben dem Saft auch noch jede Menge andere Getränke: Franziskaner Natur Russ, Franziskaner alkoholfrei mit Blutorange-Geschmack (genau meine Art von Bier!), Kreutzbergs Regenerativum (eine Art natürlicher Energie-Drink mit Grüntee ohne Aufputsch-Effekt) und ein Fläschchen Jules Mumm Plus mit Holunderblüte und Minze (genau meine Art von Sekt!). Dazu gab es Green Tea Intense Mint von Lipton, Mini Blinis von Labeyrie, Nudeln mit Limone-Schnittlauch-Geschmack von Birkel (müssen noch getestet werden!) und Naschkatze-Vanillesoße von Immergut. Und als hätte das liebe Degustabox-Team geahnt, dass ich gerade in der Hochphase des Lernens für die Examensprüfungen dringend Nervenahrung brauche, steckten auch noch köstliche Cookie-Chips mit Zimt und Zucker von Bahlsen, Pick Up!-Minis von Leibniz, Milchbären von Haribo, Kräuter-und-Knoblauch-Snacks von Finn Crisp und Choco-Mentos in der Box - nom, nom, nom!

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen. 

* Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare unserer ehrlichen Meinung und uns hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).