HOME             WIR             BLOG             DIY             FOOD             LIFESTYLE              IMPRESSUM & DATENSCHUTZ





Montag, 30. September 2013

Golden Autumn: A cozy outfit idea


Hallo ihr Lieben!
Endlich zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Die Sonne strahlt, während wir endlich unsere Lieblingsjacken aus dem Schrank holen können, die im Sommer noch zu warm waren, aber jetzt genau richtig erscheinen. Am Himmel erscheint zwar keine einzige Wolke, und trotzdem haben wir auf einmal Lust auf heiße Schokolade und Wolldecken. Draußen verändert sich langsam die Welt, und wir tun es ihr gleich. Rostrote Farbkleckse und zarte Gelbtöne, soweit das Auge reicht. Wir von Kuddelmuddel fangen an, uns in diese Jahreszeit mehr und mehr zu verlieben!
Was bleibt uns also anderes übrig, als nach draußen zu gehen, und jede Sekunde davon zu genießen?

Meine Schwester Sophia und ich haben das Glück, direkt in der Natur aufgewachsen zu sein. Hier gibt es wunderbare Orte zu entdecken, und wenn Abends das goldene Sonnenlicht über die Felder scheint, lieben wir es, mit unserem Hund Nala nach draußen zu gehen, und das mit meiner Kamera festzuhalten.

Sophia trägt: Kette und Lederjacke von Zara, Kleid von Forever21, Boots von H&M, Strumpfhosen von Primark

Ich wünsche euch allen einen goldenen Oktober in all seinen zauberhaften Facetten. Ich fahre in ein paar Stunden mit ein paar tollen Menschen ins Allgäu, um dort zu genießen, wovon ich gerade geschwärmt habe. Bis bald!

Freitag, 27. September 2013

Honey Mustard Pasta Salad with Chicken

Ich hatte heute eine liebe Freundin zu Besuch und habe zu diesem Anlass einen meiner liebsten Nudelsalate zurbereitet. Ich muss zugeben, dass ich ein großer Nudelsalat-Fan bin und dabei gerne sämtliche Variationen ausprobiere. Besonders während der Unizeit finde ich Nudelsalate superpraktisch - ich bereite sie meistens abends vor (und esse dann schon mal ein bisschen davon) und habe dann am nächsten Tag ein leckeres und gesundes Mittagessen, das ich mit in die Uni nehmen kann.

Heute stelle ich euch einen Honig-Senf-Nudelsalat mit Hähnchen vor.



Für 2-3 (große) Portionen:
250 g Nudeln nach Wahl 
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel (dünne Ringe)
1 Knoblauchzehe (zerdrückt)
400g Hähnchenbrust (in Streifen)
2 EL Senf
2 EL Honig
200g Cocktailtomaten
Rucola (nach Belieben)

Und für das Dressing:
3 EL Olivenöl
1 EL Essig
2 TL Honig
Salz & Pfeffer



Zuerst werden die Nudeln ganz normal in gesalzenem Wasser gekocht. In einer großen Pfanne wird das Olivenöl erhitzt und die Zwiebel und der Knoblauch angedünstet. Die Hähnchenbrust wird hinzugefügt und etwa 5 Minuten angebraten. Anschließend werden der Senf und der Honig in die Pfanne gegeben, alles gut umgerührt und dann wird das Ganze so lange gebraten bis das Fleisch gar und goldbraun ist.

Die abgetropften Nudeln werden in eine große Schüssel gegeben und mit dem Dressing übergossen. Das Fleisch, die Zwiebelringe und der Knoblauch werden mit den Nudeln vermengt.

Wenn die Nudeln und das Fleisch abgekühlt sind, werden die klein geschnittenen Tomaten und der Rucola hinzugefügt. Noch einmal alles gut umrühren und.... fertig ist einer der besten Nudelsalate!


Mit der Zeit werde ich bestimmt auch noch weitere Nudelsalat-Rezepte mit euch teilen. Seid ihr auch so verrückt nach Nudelsalaten? Was ist eure Lieblingsvariation?



Donnerstag, 26. September 2013

Happy Lunchtime with Julius!

Hallo ihr lieben Leute da draußen,

endlich kann auch ich mich mal ganz in Ruhe mit einer schönen Tasse Tee und den entspannend klimpernden Klängen leiser Klaviermusik (ich liebe Spotify!) vor den PC setzen und meinen ersten Blogeintrag verfassen :). Julius liegt im Bett und schläft. Mein kleiner großer Kerl wird morgen ein dreiviertel Jahr alt. Neun Monate. Ist das zu fassen? Er war doch neulich noch an dieser riesigen Kugel Schuld, die ich vor mir hergeschoben habe. Wie die Zeit doch verfliegt.
Ich könnte nun vom Hundertsten ins Tausendste gehen und mit absoluter Sicherheit ein ganzes Buch über meinen kleinen Schatz schreiben, in diesem Blogeintrag geht es mir aber bewusst um eine von Julis Lieblingsbeschäftigungen: ESSEN!
Tatsächlich, obwohl man es ihm nicht ansieht, könnte Juli den lieben langen Tag diverse Nahrungsmittel ununterbrochen in sich hineinstopfen. Brot und andere trockene Sachen kann er mittlerweile auch schon fabelhaft selbst essen, das Brot am Abend isst er mit ein bisschen Hilfe und einer IKEA-Plastik-Kindergabel auch fast ganz allein, nur die Mahlzeiten, die einen Löffel benötigen, lasse ich mir noch nicht aus der Hand nehmen.

Für euch habe ich heute mal dokumentiert, wie so ein ganz normales Mittagessen bei uns abläuft. Julius bekommt seitdem er vier Monate alt ist mittags Brei. Ich habe relativ früh mit Beikost angefangen und weiß, dass sich in diesem Thema die Geister scheiden. Für uns war es die optimale Entscheidung: Juli isst beinahe alles, hatte nie Probleme mit Unverträglichkeiten oder der Verdauung. Und das Wichtigste - er hat große Freude am Essen und vor allem daran, tagtäglich neue Geschmäcker zu entdecken und zu genießen. Wenn ich nicht selbst für ihn koche (was er natürlich am meisten mag), bekommt er HIPP-Gläschen. Vielleicht ist es Einbildung, aber im Vergleich zu anderen Marken, riechen die Menüs, für die Claus Hipp mit seinem Namen steht ;), wenigstens tatsächlich nach etwas Essbarem. Ich kann es mir zwar als arme Studentin eigentlich nicht leisten, aber - here we go - nur das Beste für meinen Mops :).

 
Auf dem Menüplan heute: Gläschen ab dem 8. Monat - Wildlachs mit Gemüse und Reis.


Zum Nachtisch: Danone Fruchtzwerg - Zitrone. (Auch hier möchten mich so manche Mütter wahrscheinlich mit einem "ACH DU MEINE GÜTE, WEIßT DU WIE VIEL ZUCKER DA DRIN IST" beleheren, ist mir egal. Mein Kind hat zwei ganz normale Zähnchen bekommen, keinen Durchfall von der Milch und nein, er isst nicht nur Süßes, ganz im Gegenteil. Er verträgt es, es schmeckt ihm, er freut sich jeden Mittag ein Loch in die Mütze -s iehe unten - und Punkt. Meine Entscheidung.)


Zwischendurch bekommt der kleine Strahlemann natürlich auch immer sein Getränk. Heute: Babylove Fruchtschorle Traube/Birne - sein all-time-Favourite!


Wichtig ist mir, dass er den Spaß am Essen behält, deshalb sitzen wir häufig einfach noch ein wenig voreinander am Tisch, Juli im Hochstuhl (den er liebt und der so fantastisch 90er-Jahre retro ist :D) und ich auf dem normalen Stuhl, wenn ich es schaffe mit einer Tasse Kaffee oder Tee und dann lasse ich ihn noch etwas mit seinem/n Löffel/n spielen:


Und GOTT SEI DANK gibt es Feuchttücher. Die Marke ist uns hierbei eigentlich vollkommen egal, solange sie nicht nur Windelinhalt von Babypos entfernen, sondern auch Essensreste aus Babygesichtern ;). Ich habe mich für die Sensitive-(also parfümfreie)-Variante entschieden, weil ich mir vorstellen kann, dass so ein Aloe Vera oder Kamillen Tuch eher bescheiden schmeckt und immerhin möchte ich meinem Sohnemann ja eine ordentlich Gesichts-Katzenwäsche damit verpassen ;).


Und schwuppdiwupp, sind wir auch schon am Ende meines heutigen Eintrages angekommen :). Natürlich stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung, wenn es um Beikost-Fragen und Co geht. Nach fünf Monaten Zufüttern wage ich es zu behaupten, mich ein wenig auszukennen.
Für heute wünsche ich euch einen schönen Abend und rate, einfach auf Herz und Intuition zu hören, was die Ernährung eurer Zwerge angeht. Manchmal ist Mainstream eben nicht das Richtige für jeden. Für uns wäre dieser absolut nichts gewesen und ich bereue meine lockere Art in dieser Hinsicht kein Bisschen.


Dienstag, 24. September 2013

Dad's kitchen secrets: Green tomato chutney

Ich habe das riesengroße Glück, einen der genialsten Köche dieses Landes als Vater zu haben. In meiner Erinnerung sehe ich ihn meistens über brodelnden Kochtöpfen, den Holzlöffel schwingend, oder in rasender Geschwindigkeit buntes Gemüse schnippelnd. Jedes Mal, wenn ich ihn in seinem Hotel besuche, verbringe ich Stunden damit, in seiner Küche zu stehen, und seine Hände zu beobachten, wie sie kleine Kunstwerke auf den Teller zaubern. Pünktlich zur Eröffnung unseres Blogs besuche ich ihn eine Woche lang, und schaue ihm dabei über die Schulter, wie er uns seine Geheimnisse offenbart.


Heute präsentiere ich euch dieses wunderbare Chutney aus tiefgrünen, reifen Tomaten, bei deren Anblick mir das Wasser im Mund zusammen läuft. Ich habe definitiv eine Schwäche für außergewöhnlich gefärbtes Gemüse. Mit etwas Glück findet man diese Schmuckstücke im Supermarkt um die Ecke, ansonsten dürften sie an jedem Gemüsestand beim Wochenmarkt zu finden sein.

1 Liter, oder 5 gefüllte Gläser 
250g geschälte, fein gewürfelte weiße Zwiebeln 
1 gehackte Knoblauchzehe 
1kg gewaschene, grob gewürfelte grüne Tomaten 
10g fein gewürfelter Ingwer 
15ml Weißweinessig 
1 Zimtstange, 1 Chilischote, 2 Sternanis, ein paar Koriandersamen 
40g Rosinen 
200g Gelierzucker 
Etwas Olivenöl


Zuerst geben wir die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem Olivenöl in einen Kochtopf und schwitzen sie leicht an, bis das Gemüse durchsichtig erscheint. Nachdem wir die Tomaten in kleine Stücke zerteilt, und bei diesem Vorgang nicht alles weggenascht haben, kommen sie mit allen restlichen Zutaten zu dem Zwiebel-Knoblauch-Gemisch. Die wunderbar riechende Mischung lassen wir eine halbe Stunde auf dem Herd köcheln. Die Zimtstange, das Sternanis und die Koriandersamen kann man auch in ein kleines Netzsäckchen in den Kochtopf legen, damit man die einzelnen Teile nicht später im Chutney suchen muss. Die Mischung wird nun in heiß ausgespülte Gläser gegeben, und wenn diese sofort verschlossen werden, ist das ganze sogar mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar!


Das Chutney schmeckt am allerbesten zu Käse, Brot oder Quark, aber man kann es auch leicht erwärmt zu Fleisch oder Fisch essen, und das bereitet mein Vater wirklich am besten zu! 
Ein Abendessen mit allen möglichen Dips, Aufstrichen und ähnlichen Kleinigkeiten mit einem Stück Brot schmeckt mir einfach am besten. Je voller der Tisch von allen möglichen Leckereien, desto besser! 


Tag Eins meines Besuches hier geht zu Ende, und ich liebe es über alles. Das Hotel meines Vaters ist so etwas wie ein zweites zu Hause, und außerdem lerne ich jedes Mal dazu. Sei es in der Küche, oder in allen anderen Facetten des Lebens. Bis zum nächsten Mal, und lasst es euch schmecken.

Montag, 23. September 2013

DIY - Autumn in a Jar

Angesichts des grauen, herbstlichen Wetters geht es auch hier herbstlich weiter. Ich habe schon von Bekannten gehört, dass sie das Auto morgens frei kratzen mussten - das ist dann wohl definitv das Ende des Sommers. Aber was ist besser als dem Sommer hinterher zu trauern? Genau, den Herbst in vollen Zügen zu genießen! Früher oder später wird der Sommer ja sowieso zurückkommen und der Herbst hat doch auch so viele wunderbare Seiten, wenn man da mal an die vielen bunten Blätter, heiße Schokolade oder Tee und an gemütliche Herbstspaziergänge denkt...

Um den Herbst auch in die eigenen vier Wände zu holen oder als kleines Mitbringsel zu verschenken, habe ich heute ein super einfaches und schnelles DIY für euch.


So ein "Herbstgläschen" zu basteln geht wirklich ratzfatz und die Materialien hat man quasi im Haus, im Garten oder im Park um die Ecke.

Ihr braucht:
ein schönes Glas
eine kleine handvoll getrocknetes Moos
Herbst-Gedöns nach Wahl


Als Glas habe ich ein Marmeladenglas ohne zu viele "Schnörkel" genommen, damit der Inhalt nicht zu verzerrt oder verschwommen aussieht. Ich kann mir auch vorstellen, das Glas am Ende mit einem schönen Deckel zu verschließen, aber der Deckel zu meinem Glas war ein wenig unpassend. Ebenfalls schön wäre auch ein Einweckglas. Das Moos habe ich im Garten meiner Eltern gesammelt (zur Freude meines Vaters) und ungefähr 5 Tage trocknen lassen. Man kann aber auch schon getrocknetes Moos in Bastel- oder Dekogeschäften kaufen.

Als "Inhalt" bietet sich alles an, was der Herbst so hergibt. Eicheln, Kastanien, Bucheckern, kleine Tannenzapfen, getrocknetes Laub, kleine Stöckchen oder (wie auch bei mir) gekaufte Herbst-"Streudeko". Bisher habe ich noch gar nicht viele Eicheln oder Kastanien entdecken können und deshalb erstmal auf die gekaufte Variante zurückgegriffen. Mit dem Moos wird der Glasboden bedeckt und dann einfach der Kleinkram schön im Glas arrangiert.


Je nach Größe des Glas kann man das Ganze natürlich noch anders gestalten und auch größere Materialien benutzen. Ich wollte unbedingt eine kleine Eule oder ein kleines Eichhörnchen in mein Glas setzen, aber alles,was ich gefunden habe, war entweder zu kitschig oder zu groß. Sicherlich auch schön wäre eine kleine Ansammlung von verschieden großen und verschieden gestalteten Gläsern. Wenn man ein größeres Glas benutzt, könnte man eventuell auch ein LED-Teelicht hineinsetzen - ich  kenne mich damit aber überhaupt nicht aus und weiß nicht, ob die sich erwärmen und das Moos vielleicht nicht doch in Flammen setzen, also rate ich euch lieber doch nicht dazu!

Auf was möchtet ihr im Herbst nicht verzichten? Dekoriert ihr herbstlich?

Freitag, 20. September 2013

Roasted Butternut Squash & Sweet Potato Soup

Morgen ist Herbstanfang und Kürbis gehört mittlerweile für mich zum Herbst wie buntes Laub. Das war nicht immer so. Bis vor zwei Jahren hatte ich noch nie Kürbis gegessen, aber als ich dann zum ersten Mal Butternusskürbis probiert habe, wurde mir erst bewusst, was ich verpasst hatte. Auch Freunde, für die ich die Suppe schon gekocht habe, waren erst skeptisch, als die Rede von Kürbis war, aber letztendlich waren sie total begeistert und fragten nach dem Rezept.

Nun, um den Herbstanfang und den Start unseres Blogs zu feiern, möchte ich mein liebstes Kürbissuppenrezept mit euch teilen.


6 Portionen:
1 Kürbis (Butternuss)
1 große Süßkartoffel
4 Schalotten  
5-6 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
850 ml Hühnerbrühe
125 ml Sahne
Salz und Pfeffer
etwas Schnittlauch


Ofen auf 190°C vorheizen. Den Kürbis und die Süßkartoffel der Länge nach halbieren - beim Kürbis ist das schon fast ein kleines Work-out! Den Kürbis entkernen und die Schnittseiten des Kürbis und der Süßkartoffel mit Öl bestreichen.

Die Kürbis- und die Süßkartoffelhälften mit der bestrichenen Seite nach unten in eine Auflaufform oder in einen Bräter legen und die Schalotten (ungeschält) und die Knoblauchzehen (ganz und ungeschält) hinzugeben. Das Ganze sieht dann etwa so aus:


Das Gemüse wandert für ca 40 Minuten in den vorgeheizten Backofen, bis es weich und ein wenig gebräunt ist. Wenn es ein wenig abgekühlt ist, die Schale vom Kürbis, der Süßkartoffel und den Schalotten entfernen und das Gemüse in einen großen Topf geben. Den Knoblauch ausdrücken und hinzugeben. Die Brühe und eine Prise Salz hinzugeben und für ca. 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Wenn das Gemüse weich genug ist, alles mit einem Stabmixer gut pürieren, die Sahne hinzugeben und noch einmal für 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Schnittlauch garnieren.


Die Suppe ist zwar ein wenig zeitaufwendig, aber ansonsten supereinfach in der Zubereitung. Lasst sie euch schmecken!