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Dienstag, 29. Oktober 2013

Potato Soup

Draußen wird es allmählich immer kälter und ungemütlicher, der November naht und ich hoffe, der Sturm hat euch noch nicht weggepustet. An einem Montag erscheint die Welt oftmals auch noch besonders trist. Gestern war mal wieder so ein richtiger Schmuddel-Montag. Nachdem ich von einer Uni-Veranstaltung zur nächsten gehetzt bin, komme ich montagsabends auch (jetzt mit der blöden Zeitumstellung) erst im Dunkeln nach Hause, meistens auch noch ziemlich ausgehungert. Etwas, das mir dann besonders gut hilft und meine Seele wieder so richtig aufwärmt, ist dann eine wohltuende Suppe.

Heute möchte ich, damit ihr euch auch schön aufwärmen könnt, mein Rezept für eine klassische Kartoffelsuppe mit euch teilen.




Für etwa 4 Portionen
700 g Kartoffeln
1 Bund Suppengrün
(oder alternativ 3-4 Karotten, 1 Stange Lauch, etwas Knollensellerie und ein Bund Petersilie)
1 l Gemüsebrühe (+ evtl. etwas mehr)
etwas Thymian
Salz & Pfeffer
etwas Creme Fraîche


Zuerst schält ihr die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Stückchen. Dann putzt, schält und schibbelt ihr das Suppengrün. Das Ganze gebt ihr dann in einen großen Topf mit der Brühe und lasst alles 20-30 Minuten kochen bis die Kartoffeln schön weich sind.


Als nächstes püriert ihr das Gemüse. Wenn die Suppe zu dickflüssig und eher ein Brei ist, gebt ihr einfach Brühe hinzu bis ihr die gewünschte Konsistenz erreicht. Dann schmeckt ihr die Suppe mit Thymian und ordentlich Salz und Pfeffer ab und gebt nach Belieben einen Klacks Creme Fraîche hinzu. Ich habe mir dazu noch ein paar Knoblauch-Croutons gemacht - das geht ratzfatz. Ihr schneidet eine Scheibe Toast ohne Rinde in Würfel und röstet diese in einer Pfanne mit ganz wenig Olivenöl und etwas Knoblauch (oder Knoblauchpulver). Wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch Speck oder Würstchen mit in die Suppe geben.


So eine Suppe bereite ich gerne sonntags zu, esse schon mal einen Teller davon und freue mich dann am Montagabend, wenn ich erschöpft nach Hause komme und bloß schnell das Süppchen aufwärmen muss und es mir einfach gemütlich machen kann, ohne noch ewig in der Küche stehen zu müssen. Unter diesen Umständen kann so ein Süppchen wirklich Wunder bewirken!

Ich habe übrigens extra einen großen Topf Suppe gekocht und Resi und Baby Julius zwei Portionen abgefüllt, um ihnen eine Montags-Freude zu machen - für Juli hatte ich schon Suppe abgeschöpft, bevor ich noch zusätzlich Brühe hinzugefügt habe, damit seine Suppe nicht ganz flüssig war (und somit von ihm (nicht zu intensiv) als Mittel zur Innendekoration benutzt werden konnte) und auf zu viele Gewürze und Creme Fraîche habe ich bei seinem Portiönchen auch verzichtet - Berichten zufolge mochte er Tante Jules Suppe sehr :-).

Wie steht ihr zu Suppen? Habt ihr eine Lieblingssuppen-Geheimtipp?

Montag, 28. Oktober 2013

My camera equipment

Ich liebe all meine Kameras über alles, und könnte mir nicht vorstellen, ein paar Tage ohne sie auskommen zu müssen. Zumindest eine von ihnen habe ich immer in meiner Tasche, wenn ich mal wieder Abenteuer erlebe. Die Welt zu fotografieren ist eine der Leidenschaften, die Resi, Jule und mich verbindet, seitdem wir uns kennen, und eine Art und Weise, wie wir gerne unsere Kreativität ausdrücken. Da ihr in Zukunft immer wieder Fotos und Videos von mir auf Kuddelmuddel in Blogeinträgen finden werdet, habe ich mich dazu entschlossen, euch meine Schätze vorzustellen, und euch vielleicht die ein oder andere ans Herz zu legen. 



Meine Canon ist mein ewiger Begleiter seit vielen Jahren. Sie war die erste Kamera, die ich mir von meinem eigenen ersparten Geld gekauft habe, und wenn ich jetzt zurück denke, dann muss ich darüber lächeln, wie sehr sich diese Investition gelohnt hat. Eigentlich ist es verwunderlich, wie viel wir zusammen durchgestanden haben: schlammige Dschungelwanderungen in Indien, zahlreiche Stürze aus windigen Höhen, luftfeuchte Tage in Thailand, unzählige Sandkörner am Strand Westhollands, die sich ihren Weg bahnen wollten, ... und wir beide leben immer noch. Meiner Meinung nach schießt sie atemberaubend gute Bilder, wenn ihr danach ist, und der Zoom ist für damalige technische Verhältnisse bemerkenswert. Bei all dem neuen Schnickschnack den es mittlerweile gibt, bei all meinen Träumen nach Spiegelreflexkameras und hochwertigen Objektiven,... ich kehre immer wieder zu meiner Canon zurück und freue mich darüber, dass sie noch treu an meiner Seite steht. Ihre Produktion wurde mittlerweile eingestellt, aber im Internet findet man sie bestimmt noch überall. Ich würde sie mir immer wieder kaufen. Nicht nur, weil sie so robust ist und bei all den Kratzern und nach all den Jahren noch so wunderbar funktioniert, sondern auch weil sie perfekt ist für jemanden, der bessere Qualität erwartet als bei normalen Digitalkameras, aber nicht denkt, dass er die Funktionen einer teuren Spiegelreflex vollkommen ausnutzen würde. Hier sind ein paar Beispiele der Bilder, die ich mit meinem Schatz geschossen habe, und auf die ich auch ein bisschen stolz bin:

Varanasi, Indien, August 2010
Delhi, Indien, August 2010
Feuershow im Dschungel Thailands, September 2012
Selbstbildnis Sizilien, April 2009
Sophia, September 2013
Bodystudies, 2012



Da ich so gute Erfahrungen mit meiner Fotokamera gesammelt hatte, und ich mich letzten Winter dazu entschlossen hatte, mir von meinem Arbeitsgehalt eine richtig gute Videokamera zuzulegen, wusste ich, dass es wieder eine Canon werden sollte. Eine weitere Leidenschaft von mir ist es, Videos von Dingen zu drehen, die ich mit meinen Freunden erlebe, und dann einen Kurzfilm daraus zu schneiden. In letzter Zeit habe ich damit die Hochzeit meiner Mutter und Urlaube festgehalten, und ich finde, es ist eine ganz besondere und realitätsnahe Art und Weise, sich an solche und ähnliche Erlebnisse zurück zu erinnern. Sobald ich eine brillante Idee habe, würde ich gerne einen kleinen Kurzfilm mit Geschichte drehen, aber bis dahin dauert es bestimmt noch eine Weile. 
Mit der Kamera selber habe ich noch nicht viele Erfahrungen gesammelt, hauptsächlich, weil ich in den ersten Wochen so vorsichtig mit ihr war, dass ich Angst hatte, sie überhaupt nur anzufassen, und weil sie mittlerweile bestimmt noch viel mehr kann, als das, was ich mit ihr ausprobiert habe. Trotzdem merke ich jetzt schon, was für qualitativ hochwertige Videos ich mit ihr drehen kann. 

 
Where the heart is on Vimeo.




Auf die Idee, dass ich mir eine Polaroid Kamera zulege, kam eigentlich mein Mister. Nicht, dass ich nicht schon ewig mit der Idee geliebäugelt hätte - Leider sind bloß die Filme für diese Schmuckstücke recht teuer, und ich wusste nicht, ob ich mir das wirklich leisten wollte. Als Tim dann jedoch mit der Idee kam, dass wir uns ein Büchlein mit unserer ganz eigenen Rezeptesammlung anlegen, und diese dann mit den kleinen Instantbildern schmücken, war ich so entzückt, dass ich nicht mehr nein sagen konnte. Wir haben uns für eins der Modelle von Fujifilm entschieden, weil es die günstigere Option war. Trotzdem schießt sie wirklich gute Bilder und mir gefällt das Format. Für eine "Spaßkamera" hat sie mir bisher gute Dienste geleistet, und wenn etwas ganz ganz Besonderes ansteht, nehme ich sie auch mal mit und halte zwei oder drei erinnerungswürdige Momente fest. 




Auch mein letzter Schatz gehört zur Kategorie Kameras, die man nie gebraucht hätte, aber die das Leben trotzdem um einiges verschönern (ich bin der größte Fan solcher Dinge). Meine Fisheye Kamera begleitet mich immer dann, wenn ich gerade einen Kamerafilm zur Hand habe, und ich mich auf kurze Trips mit Freunden begebe. Ich mag die besondere Atmosphäre, die sie kreiert, wie eine kleine Welt, die auf einem Bild eingefangen wurde. Außerdem gibt es kaum etwas Besseres, als beim Fotografen zu sitzen, und zum ersten Mal die Fotos durchzublättern, die man Wochen vorher geknipst hat. Das sind immer Momente voll Freude, Nostalgie und Glück. Ich empfehle jedem diese Kamera, der seine Freunde mit ganz besonderen Aufnahmen von ganz besonderen Momenten beglücken möchte. Mein ganzer Flur hängt voll von diesen Aufnahmen. 


Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Kamerasammlung anbieten. Die Welt da draußen einfangen zu können ist eine der bedeutensten Erfindungen der Menscheit. Nutzt sie!
Alles Liebe, 

Samstag, 26. Oktober 2013

Homestory - Jule

Vor einigen Tagen wurden wir gefragt, ob wir nicht Lust hätten auch mal Fotos von unseren Wohnungen (als Inspiration?) zu zeigen - sehr gerne! Ich hatte mir direkt vorgenommen dieses Wochenende ein paar Fotos und somit den Anfang zu machen, aber als es dann heute soweit war, wurde mir erst bewusst, dass es gar nicht so einfach ist, eine Wohnung für Fremde besonders authentisch und eindrucksvoll darzustellen. So richtig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis auch noch nicht, aber bis ich euch alle mal auf eine Tasse Tee einlade, müssen diese Einblicke erstmal genügen:


Ich studiere im wunderschönen Marburg, wohne aber in einer Kleinstadt ca. 10 km von Marburg entfernt. Der Wohnungsmarkt in Marburg ist aufgrund der (zu) vielen Studenten totaler Wahnsinn. Für den Mietpreis, den ich für meine ganz eigene 60m²-Wohnung zahle, würde ich in der Marburger Innenstadt (ohne Witz) etwa ein 12m²-Zimmer in einer heruntergekommenen WG bekommen. Ich weiß, dass viele Studenten gerade das WG-(Party-)Leben schätzen und lieben, aber für mich ist das überhaupt nichts. Ich bin nicht nur nicht mutig genug, um mit wildfremden Personen zusammenzuziehen, sondern ich brauche einfach auch mein eigenes Reich, in dem ich sonntags auch mal den ganzen Tag im Schlafanzug vetrödeln kann. Was aber noch viel wichtiger ist: Ich muss mich in meiner Wohnung wohl fühlen. Das mag recht simpel klingen, aber ich weiß, dass ich mich in einer WG niemals so wohl und zuhause fühlen könnte wie ich es in meiner eigenen Wohnung, die ich nach Belieben selbst gestalten kann, tue. Deshalb wohne ich sehr viel lieber etwas außerhalb, fahre 8 Minuten lang Bahn bis ich in Marburg bin und bin damit sogar auch schneller an der Uni als Studenten, die mit dem Bus quer durch Marburg fahren müssen.


Als ich vor 2 Jahren von Zuhause ausgezogen bin und mit dem Studium begonnen habe (und Resi das Gleiche getan hat), haben Resi und ich hier in dieser Stadt eine beste-Freundinnen-"WG" gegründet. Nachdem ich gerade ausführlich erklärt habe, weshalb ich nicht in einer WG leben könnte, mag das seltsam klingen, aber mit der besten Freundin zusammenzuziehen, ist natürlich etwas ganz anderes als in einer normalen WG zu wohnen. Die 1 1/2 Jahre, die wir zusammengewohnt haben, waren eine wunderbare Zeit und wir haben unsere Wohnung auch sehr geliebt (meistens jedenfalls). Als Baby Julius dann aber auf dem Weg war, war es klar, dass wir nicht zusammen in der Wohnung bleiben könnten. Da unsere Wohnung für einen kleinen Knirps ungeeignet und für mich alleine zu groß (und zu teuer) gewesen wäre, sind wir im März dieses Jahres ausgezogen. Nun wohne ich in einer putzigen 1 1/2-Zimmerwohnung in einem Fachwerkhäuschen und Resi wohnt mit ihrer kleinen Familie 20 Gehminuten von mir entfernt (aber davon wird sie euch selbst demnächst berichten).


Der größte "Raum" in meiner Wohnung, und somit das Herzstück, ist die mit einigen Holzbalken geschmückte Küchen-Wohnzimmer-Arbeitszimmer-Esszimmer-Kombi, die ihr auf den bisherigen Fotos gesehen habt. Am wichtigsten ist es mir, wie gesagt, mich in meiner Wohnung auch wirklich zuhause fühlen können und um mich zuhause fühlen zu können, muss meine Wohnung sehr persönlich sein. Für einige mag das auch viel Sinn ergeben, aber dennoch bin ich immer mal wieder etwas schockiert, wenn ich Wohnungen sehe, in denen kein einziges persönliches Foto hängt und man überhaupt nicht erkennen kann, wer denn überhaupt in dieser Wohnung lebt oder ob sie nicht doch einfach nur als Besichtigungs-Muster eines Möbelhauses dient. Für manche mag das ja in Ordnung sein, aber ich mag einfach selbstgemachten, einzigartigen Krams. An der altrosa Wand in meinem Wohnzimmer hängen übrigens jede Menge Fotos, die ich in den letzten Jahren geschossen habe. Einige der Bilderrahmen habe ich auf Flohmärkten gekauft, andere hingen schon seit Jahren in meinem "Kinderzimmer" (grüne "Nyttja" von IKEA) und wurden letztendlich mit Goldfarbe besprüht. Eigentlich bin ich nie ein typisches "rosa" Mädchen gewesen, aber irgendwie hat die Farbe einfach so gut gepasst. Mittlerweile finde ich aber, dass ein dunkles graublau vielleicht auch nicht schlecht wäre...


In meinem Wohn-/Arbeitszimmer steht außerdem eines meiner zwei Billy-Bücherregale, gefüllt mit Büchern für's Studium (und den Job), DVDs und meiner geliebten Kochbuchsammlung. Kaum zu erkennen ist mein Expedit-Regal, das an meinen Schreibtisch grenzt und mit meinen Ordnern vollgestopft ist. Gleichzeitig ist das Regal aber eine gute Ablage für Schlüssel und sonstigen Kram, wenn man gerade nach Hause kommt. Hinter der Tür ist noch ein kleiner Flurraum, in dem mein großes Schuhregal und mein "Vorratsregal" (mit meinem nie endenden Marmeladenvorrat) stehen und dann kommt erst meine "richtige" Wohnungstür, die zum Treppenhaus führt. Die Wand über meinem Schreibtisch habe ich neulich schon in diesem Eintrag vorgestellt.


Am Anfang fand ich meine Küche (die befindet sich seit geschätzten drei bis vier Jahrzehnten in dieser Wohnung) furchtbar und wollte erst alle Schränke und Fliesen mit Folien überkleben, aber das wäre mir dann doch zu teuer und zu aufwendig geworden. Anstattdessen habe ich versucht mit wenigen Mitteln die Küche so annehmbar wie möglich zu gestalten. Dazu gehören eine DIY-Tafel an meinem Kühlschrank (vielleicht schreibe ich dazu nochmal eine kurze Anleitung), mein neu lackierter Küchenwagen, schöner Krimskrams (meist Flohmarkt-Fundstücke) und nicht zuletzt meine recht große Teesammlung. Kochen und Backen lässt es sich hier nun jedenfalls wunderbar!

Ach, ich wollte noch was zu den gestreiften Stühlen sagen! Das sind alte Stühle, die ich vor 2 Jahren von meiner Oma bekommen habe und die haben Resi und ich dann für unsere Nicht-WG erst abgeschliffen, anschließend weiß lackiert und dann mit Streifen in rosa, pink und lila versehen.


Mein Schlafzimmer ist recht klein und gemütlich, aber alles Wichtige (Bett, Nachttisch, Kleiderschrank, Schmuckaufhänger und Bücherregal) passt gerade mal so hinein. Eine Wand habe ich in einem hellen grau-türkis gestrichen, damit sich die schönen Bett-Schnörkel besser davon absetzen. Ursprünglich baumelte daran auch mal eine Lichterkette, aber die ist seit dem Umzug verschwunden, ich vermute aber, sie in einigen Wochen in der Weihnachtskiste zu finden. Ansonsten gibt es zu meinem Schlafzimmer auch gar nicht so viel zu erzählen - bis auf mein neuestes, noch unvollständiges Projekt: meine Irland-Wand am Fußende meines Bettes.


Die ganzen Bilderrahmen habe ich alle auf einem (!) Flohmarkt ergattert und mit den verschiedensten Irland-Erinnerungen/Bildchen ausgestattet. In den großen Rahmen soll noch eine schöne Typographie-Karte der Insel (für die ich aber erstmal sparen muss). Wenn das Projekt abgeschlossen ist, berichte ich vielleicht nochmal genauer von der Wand.

So, das war eigentlich der Rundgang durch mein kleines Reich. Ich fühle mich hier mittlerweile pudelwohl, aber ich würde niemals sagen, dass meine Wohnung "fertig" ist, weil ich dafür einfach zu gerne alles Mögliche nach Lust und Laune wieder ändere, neue Sachen hinzufüge und alten Krams aussortiere. Die Größe meiner Wohnung ist absolut perfekt für mein Studentenleben (wenn nicht sogar schon Luxus!) und wenn ich könnte, würde ich lediglich die Küche rausschmeißen, für (mehr) Tageslicht in der Küche sorgen und ein Balkon wäre auch fantastisch, aber die vielen schönen Seiten meiner Wohnung lassen mich darüber hinweg sehen.

(Ach, über mein Bad möchte ich übrigens nicht reden. Der schönste Duschvorhang der Welt rettet zwar schon einiges, aber verdrängt die 70er-Jahre-Partystimmung auch nicht so wirklich :D)



Mittwoch, 23. Oktober 2013

Hummus & Aubergine Dip

Heute möchte ich etwas mit euch teilen, das sich wunderbar für ein Picknick (vielleicht nicht unbedingt jetzt), für DVD-Abende, für unterwegs, für die Uni, für eine Party, für zwischendurch und quasi für jede Gelegenheit eignet: köstliche Dips.

Als ich neulich eine Freundin besucht habe, haben wir eine kleine Dip-Party veranstaltet und dazu gab es Hummus und einen Aubergine-Dip - beides superlecker!



Hummus
1 Dose Kichererbsen
ca. 2 EL Tahini (Sesampaste)
1 großzügiger Schuss Olivenöl
Saft einer Zitrone
2-3 Knoblauchzehen
Salz & Pfeffer
Paprikapulver nach Geschmack
2 EL griechischer Joghurt
(Low-Fat-Joguhrt würde das Ganze zu flüssig werden lassen!)

Gießt die Kichererbsen ab, aber fangt die Flüssigkeit auf. Dann schmeißt ihr einfach alle Zutaten in einen Standmixer. Nach und nach gebt ihr etwas von der Kichererbsen-Flüssigkeit hinzu (aber nicht alles), damit es sich leichter pürieren lässt bis es eine schöne cremige Konsistenz hat. Wenn ihr mögt, könnt ihr das Ganze noch mit Petersilie oder Basilikum verfeinern.



Aubergine-Dip
1 Aubergine
1 Knoblauchzehe
1 TL Tahini (Sesampaste)
1-2 EL griechischer Joghurt
Salz & Pfeffer

Zuerst teilt ihr die Aubergine der Länge nach und schiebt sie bei 200°C für etwa 15 Minuten in den Ofen bis die Schale dunkler wird. Danach lasst ihr sie abkühlen und zieht die Schale ab. Gebt das Fruchtfleisch (sagt man das eigentlich auch bei Gemüse?!) mit dem Knoblauch, der Sesampaste und dem Joghurt in einen Standmixer und püriert das Ganze bis es schön cremig ist. Schmeckt den Dip anschließend mit Salz und Pfeffer ab.


Tahini ist eigentlich in jedem größeren Supermarkt zu finden und ist zwar (für meine Verhältnisse) etwas teuer, aber der Kauf lohnt sich allein schon für diese leckeren Dips. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welchen der Dips ich lieber mag. Ihr könnt nicht nur sämtliche Brot- und Gemüsesorten dippen, sondern die Dips eignen sich auch wunderbar als Brotaufstrich.

Vielen Dank an Kathrin für die Rezepte! :)

Dienstag, 22. Oktober 2013

Painted - and stringart pumpkins


Dass wir den Herbst hier allesamt im Moment wunderschön finden, sollte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein - ich selber freue mich gerade jedoch am allermeisten darüber, dass Halloween näher rückt. Auch wenn dieser zauberhaft gruselige Feiertag hier in Deutschland nicht immer so bunt und ausladend gefeiert wird, wie in Amerika, liebe ich die verschiedenen Arten und Weisen, wie man seine eigenen vier Wände in ein Schauerkabinett oder alternativ in eine Kürbishöhle verwandeln kann. Ich habe mich für Letzteres entschieden.
Ich habe noch nie einen Kürbis ausgehöhlt. Irgendwie ist diese Tradition als Kind an mir vorbei gegangen, und wenn ich jetzt daran denke, dann sehe ich mich halb verzweifelt in der Küche stehen, nachdem schon der dritte Löffel verbogen ist. Habt ihr das schon einmal getan? Stelle ich mir das zu schwer vor, und bin vielleicht einfach nur traumatisiert von all den Hokkaido Kürbissen, die ich im letzten Monat schon unter Ächzen kleingewürfelt habe? Ich werde jedenfalls versuchen, mich dieses Jahr erneut davor zu drücken. Und heute zeige ich euch, wie ihr mir das nachmachen könnt!


Ihr braucht dazu: 
So viele verschiedene Kürbisse wie ihr möchtet
Farbe, zum bepinseln oder zum sprühen (ich hab mich fürs Sprühen entschieden, geht vieeeel schneller!)
Klebeband und eine Schere
Kleine Nägel und einen Hammer
Faden oder Garn


Ich habe mich für zwei verschiedene Arten entschieden, wie ich die Kürbisse bearbeiten wollte. Ich hatte weiße und schwarze Farbe, und wusste, dass ich beide großen Kürbisse in der jeweils anderen Farbe besprühen wollte. In den später schwarzen Kürbis habe ich kleine Nägel gehämmert, und den später Weißen habe ich mit Klebeband beklebt, so dass ein Muster entstanden ist. Nach diesen Schritten sind eure Kürbisse auch schon fertig zum Farbwechsel. 


Zum Glück hat sich heute der goldene Oktober wieder von seiner schönsten Seite gezeigt. So konnte ich es mir draußen im Hof gemütlich machen, und die Kürbisse besprühen. Durch die warme Sonne hat es nicht einmal 10 Minuten gedauert, bis sie getrocknet waren. 
Der spaßigste Teil des Projektes kommt zum Schluss: Ihr dürft das Klebeband abziehen, und eure Nägel mit dem Garn oder Faden verweben. Beim letzteren gibt es kein bestimmtes System, je unordentlich desto besser! 
Den dritten kleinen Kürbis habe ich einfach weiß gelassen, und ein winziges Spinnennetz draufgemalt. Jetzt stehen die Schmuckstücke auf meiner Fensterbank, und jeder darf bewundern, wie sehr ich diese Jahreszeit mag. 
Das Ganze hat nur eine Stunde gedauert, und ich wette, es gibt noch tausend mehr Möglichkeiten, wie man seine Kürbisse anmalen, oder anders kreativ bearbeiten kann. Mir fallen allein schon ein paar ein. Und euch? :)


Ich wünsche euch eine schöne Vor-Halloween-Zeit!