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Donnerstag, 28. November 2013

DIY: Heiße Schokolade im Glas

Was könnte es Schöneres geben als sich bei der Kälte draußen zuhause mit einer Tasse heißer Schokolade aufzuwärmen? Am besten noch mit einem wunderbaren Marshmallow-Topping! Und wäre es nicht schön, wenn man seinen Lieben eine heiße Schokolade nach einem Adventskaffeebesuch mit auf den Weg geben könnte, damit sie sich zuhause wieder aufwärmen könnten? Das geht ganz einfach:



Eine Portion heiße Schokolade mit Marshmallows und Schokodrops in einem kleinen Gläschen, hübsch verziert mit einer Schnur - ganz schnell und einfach gemacht. 

Ihr braucht auch gar nicht viel:


Das kleine Gläschen habe ich bei Xenos gefunden und es hat die perfekte Größe für genau eine Portion heiße Schokolade. Ihr schichtet einfach alle "Zutaten" der Reihe nach im Glas: Schokopulver (3 gehäufte Teelöffel), ein paar Schokodrops und Marshmallows bis das Gläschen voll ist. Anschließend bindet eine hübsche Schnur/Schleife um das Glas und hängt ein kleines selbstgemachtes/gedrucktes Schildchen dran. Fertig!


Der Inhalt des Gläschens muss einfach nur in eine Tasse heiße Milch gegeben werden und schon hat man sich ein köstliches Getränk gezaubert. Das Gläschen eignet sich super als Mitbringsel, Mitgebsel, als Wichtelgeschenk oder "auch einfach nur so" für eure Lieben.


Heiße Schokolade ist nur eine von unendlich vielen Möglichkeiten, die sich in einem solchen Glas verschenken lassen. Wie wäre es außerdem mit losem Tee, einem selbst zusammengemixten Müsli oder eine selbst zusammengemixte Backmischung für einen Lieblingskuchen, Kekse, Brot oder Pfannkuchen?

Mittwoch, 27. November 2013

Veggieburger mit Süßkartoffelpommes


Als Jule am Wochenende hier zu Besuch war, haben wir die wohl köstlichsten Veggieburger gemacht, und es wäre eine Schande, sie euch vorzuenthalten. Ich bin zwar kein Vegetarier, aber esse so selten Fleisch, dass ich es nicht einmal bedeutend merken würde, wenn ich für eine Weile darauf verzichten müsste. Natürlich finde ich "richtige" Hamburger superlecker, aber für mich schmeckt die fleischlose Alternative wirklich ähnlich köstlich. Dazu gab es Pommes aus Süßkartoffeln, die ich sowieso viel viel lieber esse, als die herkömmlichen Kartoffeln. Dieses Gericht ist also eines voller Alternativen :). Und dabei soo gut!


Für zwei hungrige Personen (oder 4 mittelgroße Burger):
1 kleine Zwiebel
Ein wenig Öl
1 Ei
1 Dose Kichererbsen
ca. 40g Paniermehl
1 Avocado
150 g Joghurt
Etwas Zitronensaft und frische Kräuter (Schnittlauch oder Minze oder Petersilie oder,...)
1 Fladenbrot
Salat und 1 Tomate
Wahlweise Sojasprossen
Salz, Pfeffer und Gewürze eurer Wahl
1 große Süßkartoffel


Für die Burger würfelt ihr die Zwiebel, dünstet sie in etwas Öl kurz an, zerdrückt in der Zeit die Kichererbsen und vermengt dann beides mit dem Ei, 2 EL Paniermehl, Salz und Pfeffer. Ihr solltet aus der Masse 4 Taler formen können, die ihr dann im restlichen Paniermehl wälzt. Die Taler werden dann in reichlich Öl in der Pfanne von jeder Seite ca. 3 - 4 Minuten angebraten.

Für den Belag schneidet ihr die Avocado und die Tomaten in Scheiben, lasst eure Sojasprossen für 2 Minuten in kochendem Wasser brodeln und wascht den Salat. Damit die Avocado nicht so schnell braun wird, kann man die Scheiben mit etwas Zitronensaft einreiben.

Für die Soße nehmt ihr euch einfach den Joghurt, und gebt ein paar Spritzer Zitronensaft, eure klein gehackten Kräuter und natürlich Salz und Pfeffer hinzu.

Für die Pommes schneidet ihr einfach eine große, geschälte Süßkartoffel in schmale Streifen und vermischt sie dann in einer Schüssel mit 2 - 3 Esslöffeln Olivenöl. Mein Geheimtipp ist, etwas Zimt hinzuzugeben, der die feine Süße der Kartoffel wunderbar unterstreicht. Auch meine arabische Gewürzmischung Ras el Hanout hat wie die Faust aufs Auge dazu gepasst. Das ganze kommt dann für 20 Minuten bei 200 Grad in den Ofen.

Tadaa! Einfach kurz das Fladenbrot aufbacken, alles aufeinander Stapeln, und genießen :)


Wie immer guten Appetit wünscht euch

Dienstag, 26. November 2013

Weihnachtsbäckerei: Lebkuchen

Für mich gibt es keine Vorweihnachtszeit ohne Plätzchen. Bei uns in der Familie wurde schon immer viel gebacken und als Kind war es für mich immer das Highlight die Plätzchen anschließend zu verzieren. Ein Gebäck, das sich perfekt zum Verzieren eignet, sind Lebkuchen. Kaum ein Gebäck ist dabei für mich weihnachtlicher als Lebkuchen - allein der Duft, der sich überall im Haus verteilt, während sie im Ofen backen, ist wunderbar!




Für 40-50 Stück:
150 g flüssiger Honig
100 g brauner Zucker
100 g Butter
300 g Mehl
2 TL Backpulver
2-3 TL Lebkuchengewürz (nach Geschmack)
1 Prise Salz
1 Ei
Puderzucker
etwas Wasser
(optional: Lebensmittelfarbe, Plätzchendeko)


Zuerst erwärmt ihr Honig, Zucker und Butter in einem Topf bis sich der Zucker aufgelöst hat (das dauert eine Weile). Die Masse lasst ihr abkühlen und mischt in der Zwischenzeit Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Salz in einer großen Schüssel. Anschließend gebt ihr das Ei und die Honigmasse hinzu und verknetet das Ganze mit Knethaken zu einem glatten Teig. Der Teig ist nun erst einmal recht zäh und klebrig und muss deshalb über Nacht (mindestens 12 Stunden) in der Schüssel mit Folie abgedeckt in den Kühlschrank.


Am nächsten Tag kann der Spaß beginnen! Am Besten halbiert ihr den Teig und rollt ihn jeweils zwischen zwei Blättern Backpapier ca. 0,5-1 cm dick aus. Nun stecht ihr die Lebkuchen mit euren liebsten Förmchen aus und legt sie vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Die Lebkuchen werden im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Umluft 160°C) im unteren Drittel für 10-15 Minuten gebacken.


Wenn die Lebkuchen abgekühlt sind, verrührt ihr den Puderzucker mit ganz wenig Wasser, sodass eine zähe, klebrige Masse entsteht, die ihr dann in einen Spritzbeutel füllt. Da ich keinen Spritzbeutel besitze, habe ich einfach einen Gefrierbeutel genommen und eine Ecke vom Beutel abgeschnitten. Nun können die Lebkuchen nach Lust und Laune verziert werden - natürlich auch mit Farbe, Nüssen oder sonstigen Dekomaterialien.


Es ist wichtig, dass ihr die verzierten Lebkuchen lange genug trocknen lasst - am besten über Nacht. Mir sind meine ein wenig durcheinader gepurzelt und ein paar sind jetzt leider verschmiert und... müssen nun ganz dringend aufgegessen werden!

Was ist euer liebstes Weihnachtsgebäck?

Montag, 25. November 2013

Adventskranztöpfchen


Alle Jahre wieder sind wir erstaunt davon, wie schnell Weihnachten auf einmal vor der Tür steht. Ja, es dauert noch länger als ein ganzer Monat, aber in wenigen Tagen ist der erste Advent, die Kerzen werden heraus geholt, es riecht überall nach Nelken, Mandarinen und Zimt, und zumindest in Heidelberg eröffnet der Weihnachtsmarkt am Montag seine Türen. Ich bin jedes Jahr von neuem aufgeregt wie ein kleines Kind, und habe auch so gut wie nie Schwierigkeiten damit, in diese wohltuende und glückseelige Stimmung zu kommen, in der man am liebsten sofort durch den Schnee stapfen würde, um zu den Geschenken zu kommen, die man bald auspacken darf :)
Am Wochenende war die liebe Jule bei mir zu Besuch, und wir haben unsere ersten Weihnachtsprojekte in Angriff genommen. Als erstes möchten wir euch unsere Adventsbastelei vorstellen, die für wenig Geld ganz schnell ein bisschen Stimmung ins eigene Reich zaubert.


Ihr braucht: 
Blumentöpfe in der Größe eurer Wahl (Gibt's günstig bei Idee)
Farbe und Edding, falls ihr ihnen wie wir einen neuen Anstrich geben möchtet
4 Kerzen
Moos und schöne Weihnachtsdekoration


Das ganze Projekt hat insgesamt weniger als eine Stunde in Anspruch genommen. Am Vorabend haben wir die Töpfe in zwei Schichten deckend weiß angemalt und sie über Nacht trocknen lassen. Da die Töpfe in der Wohnung bleiben, reicht dafür Acrylfarbe, die auch superschnell trocknet. Da ich im Moment schwarz-weiße Dekoration wunderschön finde, haben wir den Töpfen am nächsten Morgen mit schwarzem Edding unterschiedliche Muster verpasst. Dann muss nur noch die Kerze in das Moos gesteckt werden, die Dekoration mit dazu ins Töpfchen, und schon habt ihr mit wenigen Mitteln eine, wie ich finde, total schöne Alternative zum alljährlichen Adventskranz.


Anzünden würde ich das ganze nur unter Beobachtung. Moos fängt schnell Feuer, und ich möchte nicht, dass ihr euch die Finger verbrennt! :)

Freitag, 22. November 2013

Steckrüben-Eintopf

Draußen wird es immer kälter und die ersten Schneeflöckchen lassen nicht mehr lange auf sich warten (falls sie bei euch nicht sogar schon gefallen sind!). Was nun mindestens genauso wichtig ist wie köstliche Plätzchen und heiße Schokolade, ist richtig schönes deftiges Essen, das uns von innen aufwärmt, wenn wir halb erfroren mit roten Nasen (und in meinem Fall mit beschlagener Brille) nach Hause kommen. Ein Eintopf ist da absolut perfekt!


Für 3-4 frierende Personen
1 Päckchen Schinkenwürfel
etwas Öl
1 Steckrübe
5-6 Kartoffeln
1 Bund Suppengrün
(oder alternativ 3-4 Karotten, 1 Stange Lauch, etwas Knollensellerie und ein Bund Petersilie)
1 l Gemüsebrühe (+ evtl. etwas mehr)
etwas Thymian
Salz & Pfeffer

Zuerst putzt und schnibbelt ihr alles klein, was sich klein schnibbeln lässt. Je kleiner ihr die Steckrübe würfelt, desto schneller ist sie (logischerweise) am Ende gar - ich empfehle ein kleines bisschen größere Stückchen als Zuckerwürfel. Dann erhitzt ihr etwas Öl in einem großen Topf und dünstet darin den Lauch und die Schinkenwürfel bei mittlerer Hitze an. Nach ein paar Minuten gebt ihr das ganze restliche Gemüse hinzu und dünstet es ebenfalls für ein paar weitere Minuten an. Anschließend löscht ihr das ganze mit der Brühe ab und lasst es für 30-40 Minuten vor sich hin kochen bis das Gemüse weich ist - am besten probiert ihr ein Stückchen Kartoffel und Steckrübe. Bei Bedarf gebt ihr noch etwas Brühe hinzu. Zum Schluss schmeckt ihr alles gut mit Thymian und Salz & Pfeffer ab.


Meistens mag ich eher pürierte Suppen, aber mit den Stückchen ist der Eintopf natürlich viel eintopfiger. Zum Eintopf gab es außerdem selbstgebackenes Sonnenblumenkern-Brot und selbstgemachte Kräuterbutter. Kräuterbutter ist ratzfatz gemacht - ihr verrührt einfach weiche Butter mit einer gepressten Knoblauchzehe (oder mehr, je nach Geschmack) und gebt etwas Salz und Kräuter nach Wahl hinzu (in meinem Fall Petersilie und Schnittlauch).


Ich muss gestehen, dass der Steckrüben-Eintopf meine erste bewusste Steckrüben-Erfahrung war und ich vorher gar nicht wusste, wie Steckrübe schmeckt. Man hat mir zwar gesagt, dass ich früher immer Steckrüben-Eintopf bei meiner Oma gegessen habe (ebenso wie ich angeblich Sauerkraut direkt kalt aus der Dose gegessen habe), aber daran kann ich mich nicht erinnern. Ich war also erst ein wenig skeptisch, aber am Ende total begeistert! Steckrüben sind nun auf meiner Lieblingsgemüseliste und ich hoffe, meine Oma wäre stolz auf mich. Genau das Richtige bei der Kälte! 

Ich mache mich dieses Wochenende auf den Weg nach Heidelberg, um Lulu zu besuchen und Pläne für unseren Blog zu schmieden - Resi und Baby Julius wollten eigentlich auch mitkommen, aber leider macht ihnen Resis Mandelentzündung einen Strich durch die Rechnung - wen wundert das bei dem Wetter? Habt alle ein schönes, kuscheliges Wochenende!

Donnerstag, 21. November 2013

DIY: Weihnachtlicher Haselzweig


Sagt mal - hat euch die Weihnachtsvorfreude auch irgendwie schon gepackt? Mich hat sie schon jetzt vollkommen in ihren Bann gezogen. Ich kann es kaum erwarten, den allerersten eigenen Weihnachtsbaum mit der eigenen kleinen Familie aufzustellen, ich freue mich auf eine nach Keksen duftende Wohnung, auf heiße Schokolade mit ein wenig Zimt, aufs Geschenke verpacken und vor allem auf Klein-Julis strahlende Augen beim Entdecken der vielen leuchtenden Lampen und Kerzen. Momentan freue ich mich aber besonders darauf, unsere Wohnung für die Weihnachtszeit so richtig weihnachtlich zu schmücken. Wenn ich fertig bin, fotografiere ich euch gerne auch mal das volle Ergebnis :).

Neulich war ich mal wieder zu Besuch bei meiner lieben Oma und sie hat mich auf eine großartige DIY-Idee gebracht. In ihrem Esszimmer hängt ein Haselzweig mit einigen niedlichen Filz-Elfen und einem leuchtenden Sternchen. Da dachte ich: Hey, es wäre doch wunderschön, selbst so einen Haselzweig aufzuhängen und zu dekorieren. Mein ursprünglicher Plan war es, passend zu Halloween kleine Geister aus Papiertaschentüchern zu basteln und an den Zweig zu hängen. Wie so oft fehlte mir dafür jedoch leider die Zeit und umso glücklicher bin ich nun, dass ich es geschafft habe, aus meinem Haselzweig einen waschechten Weihnachts-Haselzweig zu zaubern. Es ist kinderleicht und ihr braucht dafür lediglich:

- einen Haselzweig (den findet ihr entweder in der freien Natur oder in einer Gärtnerei - auch ein Walnusszweig sollte wunderbar aussehen)
- eine kleine Lichterkette (gibt es zur Zeit überall)
- ein wenig Deko im mini-Format ganz nach eurem Geschmack (meine habe ich bei dm gekauft - die Auswahl dort ist fantastisch!)
- etwas Schnur zum Aufhängen des Zweiges
(- Weihnachtsmusik als Stimmungsmacher, sowie ein paar Kekse und eine heiße Tasse Tee *optional* :D)

Zunächst befestigt ihr die Lichterkette am Haselzweig - einfach drumherum wickeln.


Dann habe ich an den beiden Enden des Zweiges goldene Schnur befestigt, die fand ich besonders weihnachtlich. Natürlich könnt ihr auch stabile fast unsichtbare Schnur benutzen, z.B. Angelschnur.

Um den Zweig besser dekorieren zu können, habe ich ihn einfach provisorisch aufgehangen und anschließend meine Deko ausgepackt:


Und dann liegt es ganz an euch - dekoriert den Zweig nach euren Vorstellungen und Wünschen. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich im Endeffekt lediglich für die roten und goldenen Kugeln, die goldenen Anhänger oben rechts im Bild und die niedlichen Geschenkchen entschieden.


Und tadaaaa, das Endergebnis gefällt auch dem Sohnemann:


Ich hoffe ich habe euch einen kleinen kreativen Anstupser bieten können. Versucht es doch selbst einmal.
Vielleicht möchtet ihr uns ja auch ein Bild von eurer schönsten Weihnachtsdeko schicken?
Eine sehr frühe fröhliche Vorweihnachtszeit wünscht euch




Zimt und Ingwer Bodyscrub


So sehr ich den Winter mag (stimmt eigentlich garnicht. Sommer, ich vermisse dich jetzt schon!), so habe ich jedes Jahr von neuem mit trockener Haut zu kämpfen. Ich schwöre auf meine wundervolle Niveacreme, aber manchmal reicht auch das nicht aus. Standet ihr schonmal in der Drogerie mit einem dieser teuren Cremes in der Hand, und habt darüber nachgedacht, ob genau diese eure neue Wunderwaffe bekommen könnte? Mir ist das zumindest nicht mehr passiert, seit ich angefangen habe, mir meine Peelings, Gesichts- und Haarmasken einfach zu Hause nachzumachen.
Die Natur bietet so viele einzigartige Hilfsmittel und Wege, Haut und Haare sanft und geschmeidig zu machen, dass ich gar kein Geld mehr für teure Produkte ausgeben möchte.
Heute möchte ich euch ein einfaches "Rezept" für mein Lieblingspeeling zur Winterzeit zeigen. Es beinhaltet so viele nötige Wirkstoffe, um uns in ein vollkommendes Wohlgefühl einzuhüllen, und erfüllt dabei den ganzen Raum mit einem Hauch von Zimt. Hach...


Ihr braucht diese wenigen Zutaten: 

- Raps -, Sonnenblumenkern -, Kokos -, oder Olivenöl. Ich habe mich für die letzten beiden entschieden, weil die gerade in meinem Schrank standen, würde mich aber eigentlich am ehesten für ein geruchsneutrales Öl entscheiden, damit der Zimtduft besser zur Geltung kommt. Öl spendet der Haut die nötige Feuchtigkeit und macht sie sanft wie Seide. 
- Brauner oder weißer Zucker. Die Kristalle helfen, die toten Hautschüppchen vom Körper zu entfernen. 
- Ingwer. Für die Pflege der Haut ist Ingwer gerade zu optimal. Er regt die Durchblutung an und stimuliert die Neubildung von Hautzellen. 
- Zimt. Duftet soo gut und weihnachtlich und ist deshalb wundervoll fürs Herz : )


Ich glaube, zur Zubereitung muss ich euch nicht viel sagen : ). Ich habe extra Mengenangaben weggelassen, weil es ganz darauf ankommt, wie viel ihr am Schluss übrig haben möchtet. Generell braucht ihr ein Häufchen Zucker und fügt so lange die Öle hinzu, bis sich eine formbare Masse bildet. Ein oder zwei Teelöffel Zimt sollten ausreichen, und auch die Menge des Ingwers ist nicht ausschlaggebend. Ich habe für meine Menge an Masse ein daumendickes Stück kleingeraspelt.


Ich verspreche euch hoch und heilig, dass sich eure Haut so weich anfühlen wird wie lange nicht mehr, nachdem ihr das Peeling auf eurem ganzen Körper aufgetragen habt. Ich würde es nach dem Duschen noch nicht mal mehr mit Seife, sondern einfach nur mit warmen Wasser abwaschen, damit die Öle danach genug Zeit haben, um in die Haut einzuziehen. Ich benutze das Peeling auch für mein Gesicht, würde jedoch Personen mit öliger Gesichtshaut eher davon abraten.
In kleine Gläschen abgefüllt ist es ein perfektes kleines Weihnachtsgeschenk für die Schwester, die beste Freundin, oder wer auch immer sich über Wohlfühlgeschenke freut. Ich jedenfalls liebe solche zauberhaften Kleinigkeiten!


Alles alles Liebe,

Dienstag, 19. November 2013

Unboxing: Brandnooz Back-Box

Nachdem ich euch neulich erst ganz begeistert von meiner ersten "dm Lieblinge"-Box berichtet habe, möchte ich euch heute eine weitere Box zeigen, die vor ein paar Tagen (einmalig) bei mir eingetrudelt ist: Die brandnooz Back-Box.



Mittlerweile ist das Angebot an Lebensmittel-Boxen ja recht groß und ich war schon öfter in Versuchung eine auszuprobieren, habe mich dann aber doch nie getraut, weil ich Angst hatte, dass die Boxen voll mit Parmesankäse oder ähnlich nicht Jule-kompatiblen Lebensmitteln gefüllt sein könnten. Als brandnooz vor ein paar Wochen aber eine Back-Box angeboten hat, war das natürlich etwas völlig anderes. Ich liebe backen und gerade für die Vorweihnachtszeit schien so eine Box perferkt. Ich dachte mir, dass in der Box möglicherweise Zutaten befinden würden, die mich dazu inspirieren könnten, mal was neues auszuprobieren. Die Box sollte 12,99€ kosten und es wurde damit geworben, dass sie einen Wert von über 20€ haben würde. Der Deal schien perfekt.



Die Box war recht schwer und ich wurde erst einmal von einer Menge "Stroh" begrüßt, das den Inhalt schützen sollte.


Nachdem das "Stroh" entfernt war, hatte ich einen guten Überblick über den Inhalt, der mich erst einmal ziemlich überrascht hat.


Milka - Mini Muffins (3,79€): Mit Milka Mini Muffins Freude und Genuss beim Backen erleben. Eine Backmischung ergibt 16 Mini Muffins in einer einzigartigen Snacking-Größe mit 16 Förmchen im trendigen Design. Außergewöhnlicher Genuss dank der leckeren Milka-Schokolade und einfachen Zubereitung. Perfekt für die ganze Familie!


Diamant - Profi-Backmehl (1,79€): Premium-Mehl in Spitzenqualität, die sich durch die speziell ausgewählten Weizensorten auszeichnet. Mit der sehr guten Kneteigenschaft ist es wunderbar geeignet für alle süßen und herzhaften Teige wie Brot- und Brötchenteige, Kuchen- oder Hefeteige. So lassen sich lockere Gebäcke mit großen Volumen zaubern.


Sanella - (1,69€): Das vielseitige Back - Koch und Streichfett lässt sich problemlos portionieren, verbindet sich wunderbar mit anderen Teigzutaten und harmoniert geschmacklich mit den verschiedensten Aromen und mit jedem Rezept. So ist Backen mit Sanella kinderleicht, manchmal blitzschnell und am Ende auf jeden Fall unwiderstehlich köstlich.

Hans Freitag - Likies (0,99€): Zarte Butterkekse in Form eines ausgestreckten Daumens. Die Likies laden nicht nur zur verführerischen knabberei ein, mit ihnen lässt sich ebenso viel ausdrücken: Sie bedeuten Daumen hoch für alle, die ein Dankeschön, ein Kompliment oder einfach ,,Ich mag dich" verdient haben! Sie stehen für das leckerste ,,Like" aller Zeiten.

Nevella Sucralose Tafelsüße (2,79€): Kalorienarmes Süßungsmittel, das aus Zucker hergestellt wird und auch so ähnlich schmeckt. Es eignet sich ideal zum Kochen, Backen und zum Süßen von kalten sowie heißen Getränken. Als Tafelsüße in der Flasche ist Nevella Sucralose immer griffbereit und einfach zu dosieren.

Lotus -  Karamellgebäck Creme Crunchy (2,99€): 8% zusätzliches Karamellgebäck machen den Lotus Original Karamellgebäck Brotaufstrich zu einem besonderen Knusper-Erlebnis. Eine köstliche Alternative zu Nuss-Nougat-Creme, Marmelade oder Erdnussbutter - für den perfekten Start in den Tag mit der ganzen Familie. Ebenfalls geeignet zum Backen und Kochen.

Pickerd Drachen-Perlchen (1,79€): Sie süßen bunten Deko-Perlchen bieten einen besonderen Spaß für kleine und große Drachenbändiger. Mit den grünen Dekor-Perlchen vollenden sie nicht nur Kuchen, Torten oder Muffins, sondern auch Eis und Desserts auf frech-fröhliche Weise. Da macht das Dekorieren gleich doppelt Freude.

Zusätzlich gab es noch eine "Laviva"-Zeitschrift und ein kleines Fläschen Sekt dazu. Eigentlich hätten auch noch getrocknete Cranberries in der Box sein müssen, aber die wurden vergessen und werden wohl nachgeliefert.


Nun ja. Mehl und Sanella kann ich zum Backen natürlich immer gut gebrauchen. Die Backmischung geht auch noch durch und ist praktisch für Last-Minute-Notfälle. Die Kuvertüre wird bestimmt auch mal zum Einsatz kommen und die "Drachen-Perlchen" könnte ich gebrauchen, um meinem Bruder einen Kuchen in den Farben seines Lieblingsfußballvereins zu backen - immerhin. Ich persönlich bin aber kein Freund von Zuckerersatzstoffen und werde die Tafelsüße wahrscheinlich eher nicht benutzen. Ich sehe zwar eine Verbindung zwischen den Keksen und dem Keksbrotaufstrich und dem Thema "Backen", aber hätte diese nicht in der Box erwartet. Jedoch muss ich zugeben, dass der Brotaufstrich unfassbar köstlich ist und ich... naja...  schon fast süchtig bin. Die Zeitschrift und der Sekt sind ganz nette Zugaben, auch wenn sie nicht ganz so viel mit dem Thema zu tun haben. Insgesamt bin ich jedoch eher ein bisschen enttäuscht von der Back-Box. Es war nichts dabei, das mich nun total umgehauen hat und mich dazu inspiriert etwas außergewöhnliches zu backen. Der Brotaufstrich hingegen krempelt gerad meine Frühstücksgewohnheiten um - wer hätte das gedacht?

Habt ihr schon mal irgendeine Box ausprobiert?


Sonntag, 17. November 2013

Apfel-Zimt-Muffins mit Honig-Karamell

Küchenkrisen gibt es hin und wieder. Küchenkrisen sind blöd. Küchenkrisen sind besonders am Wochenende blöd, wenn die Geschäfte bereits geschlossen haben. Eine besonders blöde Küchenkrise hat sich am letzten Samstag, am Abend vor Resis Geburtstag, ereignet. Nach einer kleinen Kopfzerberecherei hatte ich beschlossen ihr einen Oreo-Cheesecake zu backen und eine Freundin, die gerade zu Besuch war und beim Backen helfen wollte, schlug außerdem vor auch noch Apfel-Zimt-Schnecken mit Karamell-Glasur zu backen. So weit der Plan. Das Desaster in Kurzfassung: Der Cheesecake war flach wie eine Pizza und hat furchtbar geschmeckt. Die erste Karamellglasur brannte an und dann ging die Hefe für die Zimtschnecken nicht auf. All dies passierte etwa gegen 22 Uhr. Es boten sich folgende Optionen: 1. Aufgeben. 2. Frustriert und mit Teig in den Haaren bei den Nachbarn klingeln, nach Hefe fragen und die Zimtschnecken noch einmal versuchen (und die restlichen Oreo-Kekse aufessen). 3. Das Beste aus der Situation machen und IRGENDWAS anderes aus den noch vorhandenen Zutaten zaubern.

Ich entschied mich für Option 3.




Für etwa 12 Muffins
280 g Mehl
1 EL Backpulver
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
115 g brauner Zucker
250 g Apfel, in kleine Würfel geschnitten
2 Eier
250 ml Milch
85 g Butter, geschmolzen

Für die Honig-Karamell-Glasur
3 EL Wasser
75g Zucker
1 EL Honig
75ml Sahne
2 EL Butter
1 Prise Salz

Zuerst heizt ihr den Backofen auf 180°C vor und steckt hübsche Papierförmchen in euer Muffinblech. Dann siebt ihr das Mehl, Backpulver, Zimt und Salz in eine große Schüssel. Anschließend gebt ihr den Apfel mit in die Schüssel und mixt den Teig schon mal gut durch. Die Eier und die Milch schlagt ihr in einer anderen Schüssel schaumig und gebt die Mischung dann mit in die große Schüssel. Mixt den Teig kurz gut durch. Jetzt könnt ihr den Teig mit zwei Löffeln auf die Förmchen aufteilen und lasst sie für etwa 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind.


Für die Honig-Karamell-Glasur gebt ihr Zucker, Wasser und Honig in einen Topf. Das Ganze rührt ihr bei geringer (!) Temperatur bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach erhöht ihr auf mittlere Temperatur und lasst das Ganze (ohne zu Rühren!) für 8-10 Minuten auf dem Herd stehen bis das Karamell schön golden wird. Lasst das Karamell aber lieber nicht aus den Augen - vielleicht ist es auch schon ein kleines bisschen schneller golden und ihr möchtet ja kein verbranntes Karamell. Danach nehmt ihr den Topf vomHerd und rührt sofort die Sahne unter (Vorsicht, das ist ganz schön heiß und blubbert eventuell!). Anschließend gebt ihr die Butter und das Salz hinzu und verrührt alles gut. Wenn es nun köstlich duftet, habt ihr alles richtig gemacht! Wenn das Honig-Karamell abgekühlt und ein bisschen fester geworden ist, lasst ihr es vorsichtig über die Muffins "tröpfeln" (mir fällt gerad nur das englische Wort "drizzle" ein, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine!). Ich habe die Muffins anschließend auch noch mit etwas Puderzucker bestäubt.


Das Rezept habe ich mir mehr oder weniger selbst zusammengeschustert. Mein Vorrat an Basis-Backzutaten hat nach der doppelten Katastrophe gerade noch so gereicht und die Karamellglasur hatten wir eigentlich für die Zimtschnecken gemacht, als wir noch davon ausgegangen waren, dass die Hefe super aufgehen würde. Nun ja. Wahrscheinlich wäre ich ansonsten gar nicht auf die Idee gekommen Muffins mit Honig-Karamell zu kombinieren, aber ich muss schon sagen, dass das Ergebnis absolut grandios ist!


So ist aus der doppelten Küchenkrise am Ende doch noch etwas Essbares entstanden - obwohl ich mir zwischenzeitlich wirklich geschworen hatte, ich würde nie, nie wieder backen. Die Apfel-Zimt-Muffins mit dem Honig-Karamell haben sogar so gut geschmeckt, dass ich sie garantiert noch öfter so backen werde, aber dann hoffentlich ohne Katastrophen.