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Dienstag, 29. Juli 2014

Homemade Frozen Yoghurt

Ich liebe Eis. Ich liebe Eis eigentlich zu jeder Jahreszeit, nicht nur im Sommer, aber im Sommer natürlich ganz besonders. Meine Eisliebe geht so weit, dass es, wenn ich mit Freunden unterwegs bin und vorschlage das nächste Eiscafé anzusteuern, heißt: "Oh man, du und dein Eis!". Aber... warum auch nicht?! Mittlerweile gibt es aber nun etwas, das dem normalen Eis bei mir große Konkurrenz macht: Frozen Yoghurt.


Da es in meinem räumlichen Umfeld bis zu diesem Sommer gar kein Frozen-Yoghurt-Lädchen gab, habe ich den Hype erst gar nicht so richtig mitbekommen. Mittlerweile geht es aber so weit, dass eine meiner Freundinnen schon von ihrer Omi gefragt wurde, was denn eigentlich "Frrrotzen Joghurt" sei. Hihi. Ich meine, wie grandios ist es denn auch einfach, dass sich jemand quasi eine gesündere, noch erfrischendere Eis-Variante überlegt hat, zu der jedes erdenkliche, köstliche Topping serviert wird?


Ich weiß auch nicht genau, warum, aber ich dachte, dass hinter der Zubereitung einer solchen Köstlichkeit mindestens Rocket Science stecken muss - ihr könnt euch gar nicht meine Euphorie vorstellen, als ich herausgefunden habe, wie einfach man Frozen Yoghurt im Handumdrehen selber machen kann. Jetzt, im Nachhinein, ist das für mich auch natürlich alles ganz plausibel (Frozen Yoghurt = gefrorener Joghurt, huh?!), aber irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass man Eismaschinen und sonstiges Gedöns bräuchte, um leckeres Joghurteis selbst zu machen. SO EIN QUATSCH.

Für selbsgtemachten Frozen Yoghurt braucht ihr:
Joghurt (surprise!)
Vanillezucker nach Geschmack
eine Plastikdose, einen Löffel und ein Gefrierfach
Frisches Obst, Schokostückchen, Kekskrümel, Nüsse, ...

Ihr gebt einfach die gewünschte Menge Joghurt in eine Plastikdose, rührt etwas Vanillezucker unter den Joghurt und stellt die Dose ins Gefrierfach. Jede Stunde rührt ihr den Joghurt kräftig um und lasst ihn insgesamt so lange im Gefrierfach stehen bis er die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Anschließend lasst ihr ihn euch mit Toppings eurer Wahl schmecken! 


Ich habe für meinen Frozen Yoghurt 250 g Joghurt mit 3,5% Fett verwendet - das ist das, was ich gerade im Kühlschrank hatte. Ich bin mir nicht sicher, ob Joghurt mit weniger Fett auch so cremig bleibt oder sich in Eiskristalle verwandelt, aber ansonsten könnt ihr auch einfach ein bisschen Sahne unter den Joghurt rühren. Für die Menge Joghurt habe ich etwa einen Teelöffel Vanillezucker benutzt. Mein FroYo war nach 4 Stunden, also nach viermal Umrühren, fertig. Bei mir gab's dazu einfach nur ein paar leckere Blaubeeren. Erdbeeren sind ansonsten auch eines meiner Lieblingstoppings.


"Richtiges" Eis habe ich noch nicht selbst gemacht. Ich war schon oft in Versuchung Rezepte auszuprobieren, für die auch keine Eismaschine benötigt werden, aber irgendwie konnte ich mir nie so richtig vorstellen, dass das gut klappt... und wenn ich dann sehen würde, wie viel Sahne in richtiges Sahneeis kommt, würde mir das vielleicht auch die Freude am Eis verderben. Aber hey, wer braucht auch Eis, wenn man sich innerhalb weniger Stunden Wartezeit mit einfachsten Mitteln köstlichen Frozen Yoghurt machen kann?! :)

Wie seht ihr das? Eis oder FroYo? 

Freitag, 25. Juli 2014

Sommerdrinks & Tante Fine GIVEAWAY


Heute habe ich einen ganz besonderen Post für euch vorbereitet. Tante Fine, ein fantastischer Ort für allerlei wohltuende Naturprodukte (und sonst nix!) war so lieb und hat mir einen ihrer selbstgemachten Tees und dazu drei Sirupe zum Probieren geschenkt. Ich hatte schon vorher einmal auf der Internetseite und dem Dawanda-Shop herum gestöbert und war begeistert von der Philosophie des Shops. Ich bin sowieso für die nachhaltige Herstellung von Produkten und verliebe mich in jedes Unternehmen, welches nach diesem Prinzip arbeitet. Heute, als die Sonne in mein Zimmer geknallt hat und ich mich nach einer kühlen Erfrischung gesehnt habe, fielen mir die Sirupe und der Tee ein und ich kam auf die Idee, ein bisschen herum zu experimentieren - überaus erfolgreich. Aber seht selbst!


Das Set, welches ich zugeschickt bekommen habe, enthielt einen "Frischmacher"-Kräutertee und einen Zitronenmelisse-, einen Holunderblüten- und einen Apfelminzesirup. Schon allein die Verpackungen haben mein Herz etwas höher schlagen lassen - Kleine, hübsche Fläschchen, die ich, wenn irgendwann der Sirup weg ist, garantiert für andere Projekte oder einfach als Blumenväschen benutzen werde, und der Tee, als wäre er direkt vom Feld gepflückt.


Für drei Gläser meiner Sommerdrink-Kreationen benötigt ihr:
Sprudelwasser und Eiswürfel
2 Zitronen
2 Limetten
1 Pfirsich
Ein paar Rosmarinzweige (am besten frisch aus dem Garten)
Ein Schälchen Himbeeren


Um ein erfrischendes Getränk zu haben, was alle Sonnenstrahlen erträglicher macht, füllt ihr ca. die Hälfte eurer Früchte in das Glas und zerdrückt sie dann mit einem Stampfer. Die Rückseite eines Kochlöffels tut es auch. Dann füllt ihr das Glas mit Wasser und der anderen Hälfte eurer Früchte auf. Ich würde nun das ganze für ein oder zwei Stündchen in den Kühlschrank stellen, so dass das Wasser all die wundervollen Aromen aufnehmen kann. Wenn die Zeit verstrichen ist, kommen Eiswürfel dazu und zu guter letzt ein Schuss eures Lieblingssirups, was dem Ganzen noch einen Extrakick verleiht. Jamjam!


Ich habe mich für drei verschiedene Varianten entschieden: Zitrone, Pfirsich-Rosmarin und Himbeere-Limette. Wir immer sind aber der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Bei der Zutatenauswahl könnt ihr ruhig völlig durchdrehen! Je verrücktere Zutaten, desto (fast immer) besser :). Meine Drinks haben wahrhaftig köstlich geschmeckt und meine ganze Familie hat sich darüber gefreut. 


Als nächstes habe ich mich an einen selbstgemachten Eistee rangewagt. Ihr braucht dafür nicht viel: Heißes Wasser und euren Lieblingstee. Achtet auf die richtige Brühzeit und lasst dann eure Kanne im Kühlschrank kalt werden. Ich habe jede Menge Orangenscheiben dazu getan, einfach weil ich Lust auf etwas frisches hatte und keinen Zucker benutzen wollte. Die Süße der Früchte reicht vollkommen! Auch hier solltet ihr wieder etwas Zeit verstreichen lassen, bis der Tee die Extra-Früchtearomen angenommen hat. 


Am Ende kommen ein paar Eiswürfel dazu, und voilà! In Eistees, die man im Supermarkt erwerben kann, ist immer so unglaublich viel Zucker drin und seitdem ich meinen Erstgemachten probiert habe, schmecken mir keine Anderen mehr. Im Sommer ist Trinken noch wichtiger als sonst und ich gebe mir gerne ein bisschen mehr Mühe, um mir daraus einen kleinen Genuss zu machen, auf den ich mich jeden Tag freuen kann. 


Als kleine Überraschung haben wir mal wieder ein Giveaway für euch. Ich möchte, dass euch der Genuss eines selbstgemachten Sommerdrinks nicht entgeht und deshalb verlosen wir an euch ein Teeset von Tante Fine. Um mitzumachen braucht ihr einfach nur in einem Kommentar unter diesen Post zu schreiben, welche Obst-Kräutermischung ihr euch in euer Wasser mischen würdet. Vielleicht habt ihr ja gute Ideen, die ich auch ausprobieren kann! Vergesst nicht, euren Vornahmen und eure Emailadresse anzugeben, damit wir euch bescheid geben können, falls ihr im Zufallverfahren gewonnen habt. Wir werden dann Kontakt mit euch aufnehmen. Falls ihr eure Gewinnchancen verdoppeln möchtet, könnt ihr diesen Eintrag auf Facebook teilen und dann schmeißen wir ein weiteres Los mit eurem Namen in den Lostopf! Erwähnt dann den geteilten Eintrag im Kommentar, damit wir es ja nicht übersehen! Ihr habt Zeit bis zum Freitag in einer Woche, also der 01.08.14 um 12 Uhr Mittags. Viel Glück!


Ich möchte mich extradoll bei Tante Fine bedanken, die mich mit ihrem Konzept wirklich beeindruckt haben. Wir möchten bei Kuddelmuddel nur Shops vorstellen, die unseren eigenen Vorstellungen von einer guten Idee entsprechen und bei Tante Fine ist das die Naturbelassenheit und das wirklich hübsche Design, egal ob es um Sirupe, Tees, Kräutersalze, Honig oder Spaprodukte geht. "Wir sähen sorgsam aus, fördern auf natürliche Weise das Wachstum, ernten anschließend behutsam und achten auf eine naturnahe Verarbeitung. Natürlich kommt keiner unserer Böden mit chemischen Stoffen in Verbindung." Ich möchte solche Konzepte unterstützen! Alleine, weil es einfach gut für die Seele ist. Vielen Dank! Wir würden uns wirklich freuen, wenn ihr mal bei Tante Fine vorbeischaut. 
Viel Glück beim Giveaway!

Donnerstag, 24. Juli 2014

[Guestpost] Pizza Muffins


Heute haben wir einen neuen Guestpost von der lieben Becka für euch. Uns läuft das Wasser im Mund zusammen. Danke!

Neulich haben wir eine kleine WM-Party gemacht und jeder sollte Fingerfood mitbringen. Ich wollte etwas machen, was lecker schmeckt, handlich ist und nicht zu viel Zeit zum Vorbereiten in Anspruch nimmt. Wenn man nur ein Blech gemacht hätte, wäre die Rechnung auch aufgegangen. Ich habe vier gemacht und war deshalb eine Weile beschäftigt, aber wir gehen jetzt einfach mal von einem aus.
Ihr braucht:
½ Paprika
1 Tomate
½ - 1 Tüte Streukäse
½ - 1 Packung Salami (oder Schinken)
1 Packung Teig (Es musste schnell gehen, daher hab ich wirklich leckeren Teig bei Aldi geholt)
Tomatensoße (bei der Teigpackung dabei und superpraktisch)
Pizzagewürz (oder Oregano)

Das sind die Zutaten, die ich benutzt hab, aber es wäre natürlich auch andere Dinge möglich. Wollt ihr vegetarische Pizzamuffins würden sich auch noch Pilze dazu anbieten oder Mais oder Spargel … Ganz nach Belieben. Zunächst hab ich den Backofen bei 175°C vorgeheizt und die Muffin-Form mit Mehl eingestreut, damit die Muffins später nicht kleben bleiben. Alternativ kann man hier die Form auch einfach einfetten, doch ich wollte auf zusätzliches Fett verzichten. Dann fing ich an, die Zutaten zu schnippeln.



Ich hab alles in kleine Würfel geschnitten. Als nächstes hab ich den Teig in kleine Portionen zerteilt und jedes Stück in eine Muffinform gedrückt. Das war nicht ganz so einfach, weil der Teig immer wieder nach unten gerutscht ist, aber mit genug Geduld hat es funktioniert. Danach hab ich die Tomatensoße mit einem kleinen Löffel drauf verteilt. Dann hab ich gewürzt, je nach Belieben benutzt man mehr Pizzagewürz oder weniger oder eben nur Oregano. Anschließend hab ich die Zutaten drauf verteilt. Auch hier kann man variieren. Die erste Reihe war vegetarisch und bestand aus Paprika und Tomaten. Mais hätte sich noch sehr gut angeboten, ich hatte nur leider keinen mehr da. Die anderen beiden Reihen hab ich zusätzlich noch mit Salami gefüllt.


Backen mussten die Muffins bei mir ca. 10 Minuten, das wird aber je nach Ofen unterschiedlich sein. Sobald sie außen goldbraun sind, sind sie fertig. Meine sahen so aus. Die mit Zahnstocher markierten waren die Vegetarischen. Sie kamen super an und waren sehr lecker. Für ein Blech reicht eine Zeitspanne von 30 Minuten. Macht man mehr Bleche, dauert die Vorbereitung nicht arg viel länger, aber man hat halt die drei- oder vierfache Backzeit.



Ich hab nächste Woche bereits die nächste Anfrage dafür und werde meine Pizzamuffins dann noch zu optimieren versuchen.

Guten Appetit!
 

Montag, 21. Juli 2014

Toskanisches Ofen-Hähnchen

Noch mehr Spaß als am Kochen und Backen an sich habe ich am gemeinsamen Kochen und Backen mit Freunden. Natürlich nicht nur, weil die Arbeit dabei geteilt wird, sondern in erster Linie, weil das Zubereiten, das ungeduldig-in-den-Backofen-Schauen und das Essen in geselliger Runde gleich viel schöner sind. Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, das sich für solche Koch-Abende super eignet und das Resi und ich in den letzten Wochen schon mehrfach zusammen zubereitet haben, weil es einfach SO KÖSTLICH ist. Unser neues Lieblingsgericht: Toskanisches Ofen-Hähnchen.


Für 4 Portionen:

Marinade:
3 EL Olivenöl
1 EL Honig
3 EL Sojasauce
3 EL Chilisauce (aus der Flasche)
1 TL Preiselbeeren (aus dem Glas)
3 EL Ketchup

4 Hähnchenbrustfilets
800 g Kartoffeln (am besten kleine)
3 EL Olivenöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 Zweige Rosmarin
5 Zweige Thymian
(oder getrocknete Kräuter wie z.B. von der Spizecompany aus der Degustabox)
250 ml Hühnerbrühe
200 g Kirschtomaten

... lasst euch von der langen Zutatenliste bloß nicht abschrecken - die meisten Basics habt ihr bestimmt sowieso im Küchenschrank! Falls ihr nicht, wie Resi, über ein frisches Kräuterregal verfügt, könnt ihr auch auf getrocknete Kräuter zurückgreifen - das mediterrane Gewürzset aus der Degustabox bietet sich da super an. Also, los geht's! Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr die Marinade am besten schon am Morgen anrühren, die Hähnchenbrust waschen, abtupfen, in eine Schale legen, die Marinade darüber gießen und abgedeckt bis zum Abend in den Kühlschrank stellen. Zur Not reicht es aber auch, wenn ihr das marinierte Fleisch für eine Stunde in den Kühlschrank stellt und dann direkt los legt. 

Als Nächstes schält ihr die Kartoffeln und schneidet sie am besten in Würfel (ja, das haben wir bei der Zubereitung auf den Fotos tatsächlich vergessen). Die Kartoffeln bratet ihr dann etwa 10 Minuten lang in 3 EL Olivenöl in einer großen Pfanne an, bis sie langsam knusprig-braun werden. Die Zwiebel schneidet ihr in Ringe, den Knoblauch hackt ihr und die Blättchen und Nadeln von je einem (!) Thymian- und Rosmarinzweig hackt ihr auch noch gleich mit. Nun bestreicht ihr eine (wirklich) große Auflaufform mit etwas Öl und gebt die Kartoffeln in die Form. In der "Kartoffel-Pfanne" dünstet ihr nun noch die Zwiebel, den Knoblauch und die gehackten Kräuter im "Kartoffel-Fett" an. Diese köstlich duftende Mischung verteilt ihr anschließend über den Kartoffeln und legt die Hähnchenbrustfilets auf die Kartoffeln. Darüber träufelt ihr nun zum Schluss noch die restliche Marinade und dann wandert die Auflaufform in den auf 200 °C (180°C Umluft) für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen.

In der Zwischenzeit gießt ihr die Brühe an. Nach den 15 Minuten holt ihr die Auflaufform nochmal kurz aus dem Ofen, gießt die Brühe in die Form (nicht direkt über's Hähnchen, sonst wascht ihr die Marinade ab), verteilt die Tomaten und die restlichen Kräuterzweige in der Form und lasst das Ganze dann für 30 weitere Minuten im Ofen garen. Um sicher zu gehen, dass das Fleisch danach durch ist, könnt ihr es einfach anschneiden und euch dann auf ein uuunglaublich köstliches Essen stürzen!


Natürlich ist das Gericht ein bisschen aufwendiger, aber das liegt hauptsächlich an den längeren "Wartezeiten" die Zubereitung an sich ist eigentlich wirklich ganz einfach und der Aufwand lohnt sich sooo sehr! Allein schon diese Marinaaade! Mit dem Ofen-Hähnchen könnt ihr außerdem auch super Gäste beeindrucken, wenn ihr mal etwas anderes italienisches als Nudeln mit Tomatensoße zaubern möchtet :). Wir möchten mit ein paar Freunden demnächst "Das perfekte Dinner" veranstalten und wenn ich an der Reihe bin, werde ich dieses Gericht auf jeden Fall in Betracht ziehen. Das Originalrezept haben wir übrigens vor einigen Wochen im Chefkoch-Magazin gefunden. 


Na, möchtet ihr jetzt zum nächsten Kochabend vorbeikommen? :)

 

Freitag, 18. Juli 2014

Juli braucht keinen Schlaf (& Produktvorstellung)

HALLU! Ich bin's, euer Juli. Heute habe ich euch zur Abwechslung mal was zu berichten. Meine Mama hatte einen ganz tollen Eintrag vorbereitet, in dem sie euch erzählen wollte, wie toll ich doch schlafen kann. Sie hat mich wirklich in den höchsten Tönen gelobt! Sie wollte euch von meinen Gute-Nacht-Ritualen berichten und dabei erzählen, dass ich mich abends gerne im großen Waschbecken wasche (am liebsten die Füße, da kann man toll planschen!), dass ich anschließend schon ganz toll meine Gute-Nacht-Lieder mitsingen kann und dabei auch noch am liebsten zwei bis zweiundreißig Bücher lese (vorzugsweise Stockmann, Barbapapa oder was mit der Tütata) und dann ganz, ganz lieb ins Bett gehe. Manchmal verkünde ich beim Lesen schon "Gä!!" (= Bett), stapfe munter zum Bett und warte nur darauf, dass mich endlich jemand hinlegt, weil ich ja so gerne schlafe. Nun ja. Die Zeiten sind aber vorbei.


Jetzt, wo ich fast 19 Monate alt bin, habe ich beschlossen, dass Schlaf eigentlich nur für (echte) Babies ist. Man könnte sogar sagen, dass ich mich weigere ins Bett zu gehen - warum soll man aber auch schlafen, wenn es so viel zu entdecken gibt?! Falls ich also widerwillen ins Bett gelegt werde, verkünde ich lautstark, dass mir das gar nicht passt. Meine Eltern geben sich dabei wirklich Mühe und haben schon ganz schön viel versucht, aber ich gebe nicht auf. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was Mama und Papa von meiner neuen Lebenseinstellung halten, aber irgendwie wirken sie ein wenig erschöpft. Die können von mir aus ja ruhig schlafen, das ist ja kein Problem. Vorletzte Nacht habe ich mich um 3 Uhr morgens ja auch extra aus dem großen Bett geschlichen (da will ich nämlich eigentlich auch nicht schlafen), damit sie in Ruhe schlafen können. Ich habe lieber im dunklen Wohnzimmer mit meinem Puzzle gespielt.


Auch wenn ich nun ja nicht mehr schlafe, finde ich meine neue Schlafanzughose von itBaby richtig super. Die ist zwar noch ein bisschen lang und rutscht noch ein bisschen über meinen Windelpo, aber sie ist total gemütlich! Mama sagt, die Hose ist was ganz besonderes, weil sie extra in Deutschland für mich nach Öko Tex Standard 100 genäht wurde - klingt super, aber ich habe noch keine Ahnung, was das bedeutet. Meinen Freunden habe ich auch schon bescheid gesagt, dass es die Hose auch noch in anderen hübschen Farben gibt.

Bei itBaby gibt es jede Menge schöne Anziehsachen, Spielzeug und hübschen Krimskrams für Babies und kleine-große Jungs (wie mich!) und Mädchen. Auch für Mamas und Papas gibt es tolle Sachen! Das Besondere ist, dass man viele der liebevoll ausgesuchten Dinge gar nicht woanders findet und alles gesundheitsunbedenklich, Fair Trade oder "Made in Germany" ist. Ich weiß auch nicht so recht, was das zu bedeuten hat, aber Mama sagt, das ist toll!

Wenn ich könnte, würde ich mir ganz viele schöne Sachen bei itBaby aussuchen:


1 | 2 | 3 | 4 | 5

Bei diesem tollen Wetter machen Plansch-Tee-Parties übrigens auch viel mehr Spaß als zu schlafen, findet ihr nicht?


Danke,  itBaby!


Mittwoch, 16. Juli 2014

Kichererbsen-Salat

Na, wie verbringt ihr den Sommer gerade? Habt ihr Urlaub und könnt den Sonnenschein so richtig genießen? ...Oder studiert ihr auch und schlagt euch somit gerade - wie ich - die letzte, (immer) allerfurchtbarste Uni-Woche um die Ohren? Wenn ich nicht wüsste, dass mich am anderen Ende des dunklen, ungemütlichen Geologie-Schnittstellenmodul-Tunnels drei wunderbare Monate Semesterferien, inklusive Reise in die irische Heimat, erwarten, würde ich möglicherweise eingehen. Uff. Zum Semester-Ende-Stress kommt auch immer noch der chronische Zeitmangel für die meisten schönen Dinge dazu und somit habe ich im Moment leider auch keine Zeit lange in der Küche zu stehen. Für einen köstlichen Salat reicht die Zeit aber zum Glück immer! In ein paar Tagen werde ich euch auch noch einen superköstlichen Brotsalat zeigen, aber heute möchte ich euch erst einmal einen ebenso leckeren Kichererbsen-Salat vorstellen.


Für 4 Portionen:
1 Zwiebel, in Ringen
1 Salatgurke, in kleinen Stückchen
150 g Feta, zerbröselt
150 g Muschelnudeln
1 Dose Kichererbsen (ca. 300 g), abgetropft und abgespült
4 EL Zitronensaft
2 EL Wasser
4 EL Olivenöl
1/2 TL Zucker
Salz & Pfeffer
getrocknete Chiliflocken
Petersilie 

Der Salat ist ratzfatz zubereitet. Zuerst kocht ihr die Nudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser. Während die Nudeln kochen (und Zwiebel und Gurke klein geschnitten und die Kichererbsen abgetropft sind), rührt ihr schon mal das Dressing aus Zitronensaft, Wasser, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chiliflocken an. Das Dressing gebt ihr schon mal mit der Gurke, den Kichererbsen und der Zwiebel in eine große Salatschüssel und gießt dann die Nudeln ab. Die heißen, tropfnassen Nudeln gebt ihr anschließend sofort in die Schüssel zu den übrigen Zutaten und vermengt den Salat ordentlich. Wenn sich das Ganze etwas abgekühlt hat, gebt ihr den Feta und Petersilie nach Belieben dazu. Ihr könnt euch den Salat direkt lauwarm oder kalt schmecken lassen!


Das Originalrezept habe ich übrigens vor ein paar Monaten in der Für jeden Tag gefunden. Ich liebe, liebe, liebe Kichererbsen als Hummus und im Salat hatte ich sie nun zum ersten, aber sicherlich nicht zum letzten Mal. Der Salat ist schön frisch, aber trotzdem sättigend und mögliche Reste kann man auch noch super am nächsten Tag (in der Uni) verputzen.


Was ist euer Lieblings-Sommer-Essen?

Montag, 14. Juli 2014

Geflochtene Hochsteckfrisur


Bevor ich irgendein kleines Wörtchen über Haarfrisur und ähnlichen Schnickschnack verliere: Juhu! Wir sind Weltmeister! Der gestrige Abend war ein Wirbelsturm aus Nervenzusammenbrüchen, halben Herzinfarkten und schließlich riesigem Jubel. Ich bin stolz auf unser Team und träume nun noch mehr von einem Land, welches sich nicht nach ein oder zwei unglücklichen Spielen komplett in Negativität einkleidet. Ich habe von Anfang an an unsere Jungs geglaubt und bin nun umso glücklicher, dass meine Hoffnungen wahr wurden. Nach einer langen Nacht mitsamt Autocorso und aufgedrehtem Radio bin ich heute voll guter Laune aufgewacht und hatte Lust, euch eine meiner Lieblingsfrisuren zu zeigen.


Für die Frisur braucht ihr nicht viel: Bloß ein paar Haarklammern und zwei Haargummis, wenn möglich diese kleinen Durchsichtigen. Ich mag die Frisur gerne, weil sie nach viel Mühe aussieht, ich sie aber mittlerweile in ein paar wenigen Minuten auf meinen Kopf zauber. Sie hat mir vor Hochzeiten und sonstigen edlen Veranstaltungen schon so manchen Zeitdruck erspart.


Ihr beginnt natürlich mit eurer offenen Mähne - wie ihr seht, wird's bei mir immer länger und länger. Ich habe von Natur aus sehr dickes und widerspenstiges Haar, welches ich nach meiner abendlichen Dusche leicht antrocknen lasse und dann in einen großen Zopf flechte. So habe ich am nächsten Morgen, wenn ich keine Lust darauf habe, viel Zeit in mein Vogelnest zu stecken, ein paar leichte Wellen, die ich nur noch mit etwas Haaröl bändigen muss. Die Wellen geben dem Haar bei Frisuren außerdem Struktur. Ich verwende kaum Haarprodukte, außer manchmal eine Kur zum nicht Herauswaschen, Haarspray oder Schaumfestiger gibt's bei mir allerdings nicht. Klappt auch irgendwie ohne :)


1. Ihr trennt eure Haare in zwei Teile, da wir uns links und rechts einen Zopf flechten werden. Den einen Teil bindet ihr euch aus dem Weg oder legt ihn über die andere Schulter, dann unterteilt ihr den übrig geblieben Teil in 3 Sektionen. 
2. Man könnte sich nun einen ganz normalen Zopf flechten, ich flechte ihn jedoch gerne ein, da so meine Haare eher aus dem Gesicht bleiben und es noch ein bisschen hübscher aussieht. Dazu nehmt ihr nach jedem Flechtvorgang eine Strähne zum vorderen Flechtpart dazu, flechtet dann weiter, und gebt nun zum hinteren Flechtpart eine Strähne von hinten dazu. Wenn ihr immer so weiter macht ...
3. ... habt ihr bald einen Zopf, den ihr bis unten flechten könnt bis es nicht mehr geht. Das alles könnt ihr nun mit einem Zopfgummi befestigen. 
4. Den selben Schritt befolgt ihr mit eurem zweiten Haarpart auf der anderen Seite.
5. Ich ziehe den Zopf immer noch ein bisschen auseinander, so dass alles voller und Disneyprinzessinnen-mäßiger aussieht :)
6. Nun kommt der spannende Teil: Ihr nehmt eure zwei Zöpfe, und knotet sie im Nacken zusammen, ganz genau wie ihr einen ganz normalen Knoten knoten würdet.
7. Abhängig von eurer Haarlänge könnt ihr das einmal, oder auch mehrere Male machen, bis ihr nicht mehr viel übrig habt. Bei mir reichen zwei Knoten aus.
8. Die restlichen Haarenden steckt ihr nun unter dem Knoten mit Haarklammern fest. Ihr solltet außerdem den Knoten mit ein paar weiteren Klammern befestigen. Ich benutze lieber zu viel als zu wenig, damit alles bombenfest sitzt. Euer Ergebnis könnt ihr nun im Spiegel betrachten und zur Not ein paar weitere Strähnen zurecht pinnen.


Ich mag die Frisur viel zu sehr dafür, wie einfach und schnell sie fertig ist und gut sitzt. Macht sie doch mal nach, wenn ihr möchtet, und berichtet mir, wie es bei euch klappt!

Samstag, 12. Juli 2014

Unboxing: Nonabox Juni 2014

Hallo ihr Lieben,

mein Sohnemann Julius hat gerade das große Glück, die Nonabox als dreimonatiges Abo testen zu dürfen. Die Nonabox begleitet Mütter und ihre Babies von der Schwangerschaft bis zum zweiten Lebensjahr und kann entweder einmalig oder ganz gemütlich in diversen Abos bestellt werden. Jede Box enthält sechs bis neun Produkte, die auf das Alter des Kindes abgestimmt sind.

Leider war ich die letzten Wochen ziemlich krank, weshalb ich erst jetzt dazu komme, euch von der ersten Box zu berichten, die uns schon vor zwei Wochen erreicht hat. Juli wollte seine Box natürlich selber auspacken und das durfte er auch :). Allein mit der Verpackung hatte er großen Spaß und auch ich finde, dass die Box sehr schön anzusehen ist.




Ich will euch heute vorstellen, was sich in unserer Nonabox versteckt hatte, welche Produkte ich toll fand und welche mir weniger gut gefallen haben.




La Roche-Posay Kennenlern-Set:
Das Pröbchen-Set mit Produkten für die empfindliche Babyhaut finde ich ganz nett. Die Produkte in Groß sind extrem teuer und allein deshalb hätte ich sie für Juli sonst wohl nie gekauft. Ich werde sie auf jeden Fall ausprobieren.

Brotdose von MyMepal:
Eine Brotdose - klasse! Noch dazu mit Deckel zum online selbergestalten - super! Das einzige Manko: Sie ist lila/pink, es hat sie in anderen Boxen aber wohl auch in grün/blau gegeben und das wäre für einen Jungen doch passender gewesen ;). Diese Dose werde ich also wohl eher selbst mit in die Uni nehmen.

Lovi-Babyflasche:
An sich sicherlich ein tolles Produkt, ich bin von ihrem Design und dem, was Lovi verspricht, auf jeden Fall sehr begeistert. Dennoch passt sie leider rein gar nicht zum Alter meines Sohnes, da sie wirklich für ganz kleine Winzlinge entwickelt wurde. Ein alternatives Produkt wäre wohl ein Lovi-Trinklernbecher gewesen und dieser hätte mich definitiv begeistert, denn er wäre genau das Richtige für Julis Alter gewesen. Sehr schade!

Baby-Pixi-Fahrzeuge-Buch:
Dieses Produkt finde ich super - es ist ein kleines dünnes Büchlein, die Bilder sind sehr hübsch und detailgetreu. Zudem ist es sowohl reiß- als auch wasserfest. Juli wird es dem wahren Härtetest wohl noch unterziehen ;).

Kuschelanhänger von plü-natur:
Die kleine super kuschelige und absolut ökologische Ente, kann an Maxicosi oder Kinderwagen befestigt werden. Für kleinere Kinder sicherlich goldig, für Juli leider schon zu langweilig ;).

Ginjer-Pastillen für die Mama:
Noch nicht probiert, aber ich LIEBE Ingwer. Ich bin also gespannt, wie sie schmecken :).


Insgesamt macht mich diese erste Nonabox neugierig auf die anderen beiden, die wir noch bekommen werden. Die Produkte waren alle sehr hochwertig und alles auch wunderschön verpackt. Leider, leider war sie doch nicht wirklich abgestimmt auf das Alter meines Sohnes und ich hoffe, dass es bei den kommenden Boxen vielleicht besser wird :).

Hattet ihr auch schon mal eine Nonabox? Oder kennt ihr andere tolle Boxen für Mamas und/oder Kinder? Ich liebe die Welt der spannenden Boxen und hoffe, auch weiterhin mal die eine oder andere testen zu dürfen :). Bis dahin!