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Freitag, 30. Januar 2015

Der Stoff aus dem die Träume sind - diwidu (Shopvorstellung)

Dass wir DIY und schöne selbstgemachte Dinge lieben, ist ja absolut kein Geheimnis. Am liebsten experimentiere ich mit Farben, Papier und Heißklebepistole. Hin und wieder krame ich auch mal die Stricknadeln hervor oder versuche mich an etwas Selbstgenähtem. Mein Talent für die Arbeit mit meiner Mini-Nähmaschine hält sich (bislang) noch in sehr engen Grenzen, aber Lulu ist dafür gerade dabei sich zur Designerin zu entwickeln. Es ist bestimmt nur noch eine Frage der Zeit bis Juli in seiner ersten maßgeschneiderten Kollektion in den Kindergarten watscheln wird! 

Vor einer Weile hat uns die liebe Miriam angeschrieben, um uns auf ihren wunderbaren Online-Shop diwidu aufmerksam zu machen, der Selbstgenähtes noch besonderer macht. Bei diwidu gibt es nämlich ganz zauberhafte Stoffe, die individuell mit dem Wunschnamen bedruckt werden - so wird jedes DIY-Meisterwerk erst Recht zu einem richtigen Hingucker! Dabei bestehen die Stoffe zu 100% aus Baumwolle und werden in Deutschland produziert.


Falls ihr kein Händchen für Nadel und Faden habt, könnt ihr bei diwidu aber auch direkt fertige individuelle Kissenhüllen und sogar Bettwäsche bestellen. Neben den vielen Schönen Stoffen mit Namen gibt es außerdem noch ganz liebevoll gestaltete Stoffe, die ihr selbst noch beschriften oder ausmalen könnt. Der Fantasie sind mit so einem tollen Stoff fast keine Grenzen gesetzt. Wenn Juli ein bisschen älter ist, könnten wir auf diese Weise zum Beispiel gemeinsam ein kleines Täschchen gestalten.


Wer es noch ein bisschen einfacher und trotzdem individuell haben möchte, wird auf diwidu aber auch fündig. Es gibt nämlich auch noch ganz tolle personalisierbare Schablonen, mit denen man nicht nur Stoffe und Kleidungsstücke, sondern so gut wie alles bedrucken kann.


Wenn ihr also auf Inspirationssuche für ein neues DIY-Projekt oder auf der Suche nach einem ganz besonderen Geschenk seid, solltet ihr auf jeden Fall bei diwidu vorbeischauen!

Mittwoch, 28. Januar 2015

Julis kunterbunte Smarties-Kekse

Hallo! Ich bin's mal wieder, euer Juli. Im Moment haben Mama, Tante Ule und Tante Lulu leider nicht besonders viel Zeit, weil sie irgendwelche langweiligen Erwachsenen-Dinge tun müssen und so kommen sie gar nicht zum Bloggen. Deshalb bin ich heute mal wieder hier und möchte euch verraten, wie ihr meine neuen Lieblingskekse nachbacken könnt. Um ehrlich zu sein, wusste ich bis vor ein paar Tagen selbst auch gar nicht, dass man solche tollen Kekse überhaupt backen kann! Tante Ule holt mich jeden Mittwoch aus dem Kindergarten ab und wir haben dann immer einen tollen Nachmittag zusammen. Wir spielen dann ganz viel, lesen den Grüffelo (so oft ich will!), malen, gehen auf den Spielplatz und manchmal überlegt sich Tante Ule auch was ganz besonderes. Als sie mich neulich abgeholt hat, hat sie gesagt, sie hätte eine ute Didee (gute Idee) und fragte, ob wir Kekse backen sollten. Jaaaaa!! 


Ich war so aufgeregt, dass ich direkt noch meiner Lieblingskindergärtnerin von diesen tollen Plänen berichten musste und auf dem Weg nach Hause immer wieder "Ekse acken?" gefragt habe, um sicher zu gehen, dass dieser Plan noch steht. Zuhause bin ich dann direkt in die Küche gedüst und habe nochmals laut verkündet, dass wir nun sofort mit dem Backen anfangen sollten, aber Tante Ule hat gesagt, dass ich erstmal noch meine Jacke, Mütze, Handschuhe, Schal und Stiefel ausziehen müsste - oh man! 


Als ich dann all die Sachen endlich aus- und meine Ürze (Schürze) angezogen hatte, hat Tante Ule eine ganze Tüte mit kleinen Mini-Smarties-Päckchen hervorgezaubert und mir den Auftrag gegeben, alle Päckchen auszuleeren und die Smarties in eine kleine Schale zu tun. Ich liebe solche Aufgaben! Natürlich habe ich auch ein paar Smarties gegessen und Tante Ule hat gelacht und gesagt, dass wir die Smarties doch in den Keksteig tun müssten - so ein Quatsch! Ich habe ihr dann erklärt, wofür Smarties wirklich da sind: "Neiiin! Mund 'ecken!". Ich bin ja nicht blöd.


Als ich dann alle (übrigen) Smarties in die Schale getan hatte, haben wir endlich den Keksteig gemixt. Ich liebe Mixen! Aber dann hat Tante Ule etwas seltsames getan und die ganzen Smarties unter den Teig gerührt. Ich bin an dieser Stelle ein bisschen panisch geworden und habe versucht die Smarties wieder aus dem Teig zu sammeln und vorsichtshalber aufzuessen. Irgendwie hat Tante Ule es dann aber doch geschafft ein paar Teighäufchen auf einem Backblech zu verteilen und in den Ofen zu schieben. Das war dann auch doch ganz schön spannend und ich habe die Kekse die ganze Zeit aufmerksam beobachtet - ich wollte ja nicht, dass noch mehr Smarties verschwinden. 


Nach einer Weile konnte Tante Ule die Kekse aus dem Ofen holen (ich war auch ganz lieb und bin extra schnell aus der Küche gelaufen, um mich nicht ausversehen zu verbrennen!) und noch ein bisschen später konnten wir die Kekse endlich essen. Juhuuuu! Natürlich musste ich erstmal die ganzen Smarties aus dem Keks pulen, aber auch der restliche Keks war ganz 'ecker! Eigentlich war es ja doch gar nicht so eine schlechte Idee Smarties in den Teig zu rühren...

Für 1 1/2 Backbleche:
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
120 g brauner Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
1 Prise Salz
125 g Butter, weich
1 Ei
ganz viele Mini-Smarties

Zuerst vermischt ihr das Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz. Dann knetet ihr das Ei und die Butter unter den Teig und rührt anschließend die Smarties unter. Danach formt ihr kleine Teighäufchen, die ihr auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen platziert und diese für etwa 12 min bei 180°C backt.


Die Kekse zu backen ging (dank meiner Hilfe) ganz schnell und so hatten wir auch noch ganz viel Zeit zum Spielen und Grüffelo-Lesen, während wir nebenbei die Kekse essen konnten. Das ist doch super, oder?

Sonntag, 18. Januar 2015

DIY: Eine Hülle für euren Kameragurt


Es ist wahrhaftig passiert: Nach ewigem Sparen und meinem lang ersehnten Geburtstag und Weihnachten konnte ich mir meine Traumkamera leisten. Meine Canon Kompaktkamera ist mir so viele Jahre ein treuer Begleiter gewesen und ich werde sie für immer in Ehren halten und bestimmt noch lange nicht in irgendeine dunkle Ecke packen, aber es war wirklich an der Zeit. Besonders für Kuddelmuddel wachsen meine Ansprüche was Fotos angeht stetig und es ist ein schönes Gefühl, sogar noch knipsen zu können, nachdem es nicht mehr taghell ist und in seine Fotos reinzoomen zu können, ohne dass alles sofort körnig und krisselig wird. Als ich meine neue Kamera aus der Verpackung holte, muss sich mein Puls zumindest mal verdoppelt haben. An zweiter Stelle kam jedoch sofort der Gedanke, dass passend zum wunderhübschen Body und Objektiv auch ein ähnlich schicker Kameragurt hermusste. Heute zeige ich euch, wie ich in einer halben Stunde zwei Sleeves genäht hab, die sich, wie ich finde, wirklich sehen lassen können.


 Zusätzlich zu einer funktionierenden Nähmaschine braucht ihr nicht viel: 

1 - Ein Stoff der euch gefällt, oder gleich mehrere
2 - ein Maßband
3 - Druckknöpfe (und am besten einen Hammer um diese zu befestigen)
4 - Stecknadeln
5 - eine Stoffschere
6 - euren (noch!) langweiligen Kameragurt


Ich habe zwei verschiedene Stoffe ausgewählt und beide beim Vorgang fotografiert. Im Nachhinein war das vielleicht nicht so klug, ich hoffe, ihr kommt nicht durcheinander ;)
Und so gehts: 

1 - Messt mit eurem Maßband die Länge und Breite eures Kameragurts ab.
2 - Schneidet den Stoff so, dass er zwei mal so breit ist wie euer Gurt und addiert dann noch 2 - 3 cm dazu, so dass ihr ihn locker zusammen nähen könnt. Die Länge betrifft die des eigentlichen Gurts, zu der ihr ebenfalls 2 - 3 cm addiert, damit ihr die Enden noch umnähen könnt. 
3 - Den Anfang und das Ende des langen Stoffstücks näht ihr um, damit die Enden nicht ausfransen und alles hübsch und gerade aussieht
4 - Als nächstes legt ihr den Stoff um euren Kameragurt und steckt ihn mit Stecknadeln ab. Achtung: die linke Seite des Stoffs muss hier nach außen zeigen. Achtet darauf, dass ihr nicht zu eng absteckt, der Sleeve muss ja schließlich noch über den Gurt gestülpt werden können. 
5 - das ganze wird dann zusammen genäht und anschließend auf rechts gedreht.
6 - Wenn der Sleeve fertig ist, wollt ihr Druckknöpfe an euren Kameragurt und an euren Sleeve anbringen, damit dieser nicht verrutschen kann. Im Fachhandel könnt ihr die Knöpfe kaufen und mit der dazu gehörigen Zange und einem Hammer anbringen. Zuerst kommt die eine Knopfhälfte an den Kameragurt
7 - Das soll dann so aussehen. Die abstehende Knopfseite sollte nach außen zeigen, so dass sie euch nicht im Nacken stören kann, wenn ihr den Gurt dann tragt.
8 - An die Innenseite des Sleeves kommt die andere Knopfhälfte.


Und tadaa, in einer halben Stunde habt ihr euch einen oder sogar mehrere Sleeves für eure Gurte genäht. Ich als absoluter Nähmaschinen-Anfänger fand's supereinfach und hoffe, dass ihr jetzt vielleicht mal in eurem Keller nachschaut, ob dort noch die eingestaubte Nähmaschine eurer Oma auffindbar ist. Vielleicht werde ich mir noch einen dritten und einen vierten und einen fünften Gurt nähen, so dass ich immer herumwechseln kann. :)


 Und weil das Wetter heute so wunderschön ist, werde ich gleich noch rausgehen und so ziemlich alles fotografieren, was mir vor die Linse kommt. Euch wünsch ich einen tollen und gemütlichen Sonntag!

Mittwoch, 14. Januar 2015

Ein Tag in Hogwarts - Harry Potter Exhibition in Köln

Ich glaube, wir alle haben (mindestens) eine besondere Fantasie-Welt (aus Büchern, TV oder ganz selbst ausgedacht), die uns fasziniert und mit der wir uns besonders gut identifizieren können. Seit fast 15 Jahren ist Hogwarts für mich genau diese Traumwelt, die ich unbedingt einmal wirklich besuchen wollte. Ich bin mit Harry Potter groß geworden, zu meinem 11. Geburtstag gab es eine große Harry-Potter-Party und auch heute lese ich die Bücher immer wieder gerne und schaue mir die Filme immer wieder gerne an. Als ich letztes Jahr gehört habe, dass die Harry Potter Exhibition, eine Wanderausstellung, für einige Monate nach Köln kommen würde, war sofort klar, dass ich dort unbedingt hin musste (!!!).


Ich habe Glück und kann meine Potter-Leidenschaft u.a. mit Resi teilen und eine unserer gemeinsamen Freundinnen ist ebenfalls ein Potterhead. Als diese nun neulich Geburtstag hatte, schenkten wir ihr gemeinsam einen Ausflug zu der Exibition - juhu! Ich habe ja schon öfter gesagt, dass ich gerne Dinge verschenke, über die ich mich selbst auch freuen würde, aber der Trip nach Köln war eigentlich für uns alle drei ein wahres Geschenk. Unserer Freundin haben wir aber nicht nur einfach gesagt, dass wir ihr ein Ticket für die Ausstellung schenken, sondern wir haben ihr extra einen "echten" Hogwarts-Brief geschrieben, mit einer Packliste und natürlich auch einem Ticket für den Hogwarts-Express. Im Internet findet ihr ganz viele Anleitungen, um so einen Brief auch selbst zu verfassen. Zwischenzeitlich war ich selbst schon so aufgeregt und habe ich mich so über meine Idee mit dem Brief gefreut, dass ich sogar Resi vorgeschlagen habe, ob wir Juli nicht als Eule verkleiden wollten, um unserer Freundin den Brief zu übergeben - man kann ja mal kurz durchdrehen. Unsere Freundin hat direkt beim Überreichen des Briefes gequietscht: "Der sieht ja aus wie aus Hogwarts!!!" und hat sich total gefreut.


Die Ausstellung ist einfach der totale Wahnsinn. Ich werde euch gleich mit für sich selbst sprechenden Fotos überschütten, aber vorher möchte ich noch berichten, wie ein Besuch in der Exhibition abläuft: Man wird in Kleingruppen in den Empfangsbereich gelotst, in dem eine Hexe wartet, die den Sprechenden Hut in der Hand hält. Nach einer kurzen Willkommensrede werden einige der Besucher vom Sprechenden Hut in ihre Häuser eingeteilt - Resi kam nach Ravenclaw und unsere Freundin nach Gryffindor. Ich selbst habe das alles lieber etwas zittrig mit der Kamera eingefangen, bevor es auch schon in den nächsten, fast stockdunklen Raum ging. Hier wurde ein fesselnder Zusammenschnitt aus allen Harry Potter Filmen gleichzeitig auf mehreren Bildschirmen gezeigt, bevor ganz plötzlich eine der Wände verschwand und dahinter, umgeben von Nebel, der Hogwarts Express auftauchte. Der Hogwarts Express! Von dort aus ging es durch verschiedene Räume, in denen mit ganz viel Liebe zum Detail verschiedene bekannte Kulissen aufgebaut waren. Hier konnten sämtliche Kostüme, persönliche Gegenstände der Charaktere (Sämtliche Zauberstäbe! Hermines Tasche! Die Karte des Rumtreibers!), Schulbücher und ganze viele andere tolle Dinge bestaunt werden.


Im Gewächshaus konnte man sogar selbst Alraunen ernten (wirklich furchtbares Geschrei!) und in der Quidditch-Ecke konnte man selbst einen Quaffel durch die Ringe werfen (ich wünschte, jeder Ball ließe sich so gut werfen wie ein Quaffel - das hätte einen großen Einfluss auf meine Sportnote in der Schule gehabt!). 

.... um den Blog  mit meinen 70 Lieblingsfotos nicht komplett zu überfluten, geht's hier nach einem Klick weiter:

Dienstag, 13. Januar 2015

Die perfekte Mutter

Kommt schon, wir alle kennen sie: Perfekte Mütter. Sie sehen immer gut aus, lächeln ununterbrochen und wickeln ihr Kind, das sie auf hohen Absätzen leichtfüssig auf ihrer Hüfte trägt, vermutlich mit dem linken kleinen Finger. Eine perfekte Mutter ist uns "Normalo-Müttern" immer ein Dorn im Auge und vor allem ist sie noch etwas: Nicht existent. Kein Mensch kann mir erzählen, dass diese eben beschriebene Frau nicht auf der Türschwelle ihres Hauses in Tränen ausbricht, weil sie die Fassade nicht aufrecht erhalten kann.

Ganz ehrlich, es ist nicht MÖGLICH, immer eine perfekte Mutter zu sein und es ist auch überhaupt gar nicht NÖTIG. Das Wichtigste ist doch, dass wir unsere Kinder lieben. Unsere Kinder interessiert es nicht, ob wir perfekt gestyled in die Kita kommen um sie abzuholen - sie rennen auch auf eine 48-Stunden-ungeduschte-und-ungeschminkte Mama mit offenen Armen zu, vergraben ihr kleines Gesicht in ihrem Hals uns sind einfach froh, dass sie da ist. Unsere Kinder lieben uns in all den Momenten, in denen wir uns selber nicht lieben, in denen wir uns wertlos und überfordert fühlen und in denen wir denken, dass wir keine guten Mütter sind. Unsere Kinder lieben uns, wenn wir uns wie Versager fühlen, weil wir schon wieder - das fünfte Mal diese Woche - Spaghetti mit Tomatensoße auf den Tisch stellen, denn für etwas anderes hat unsere Kraft nicht gereicht. Unsere Kinder lieben uns, wenn wir den Fernseher anschalten um selbst mal ein paar Minuten abschalten - oder Wäsche waschen - zu können. Sie lieben uns auch, wenn wir nicht jedes mal mit einem Freudenschrei aufspringen, wenn sie mit uns spielen wollen. Sie lieben uns, weil wir ihre Mamas sind. 

Und genau weil sie uns so sehr lieben, so bedingungslos, so innig und so echt, genau deshalb sollten wir erkennen, dass wir für sie perfekt sind. Jede einzelne von uns. Für dein Kind bist DU die perfekte Mutter. In Pumps oder Birkenstocks - das ist doch egal.



Montag, 12. Januar 2015

Monatslieblinge: Januar

Wie schnell die Tage, Wochen und Monate so davon sausen, merken wir spätestens alle vier Wochen, wenn es für uns an der Zeit ist fünf Lieblingssachen für euch zu fotografieren. Gerade befanden wir uns noch in der Vorweihnachtszeit und zack, jetzt befinden wir uns schon mitten im Januar. Das neue Jahr verbringen wir bisher so:



Jule: J.K. Rowling - Harry Potter and the Deathly Hallows (mal wieder!)
Lulu:Wolfgang Herrndorf - Tschick (Roadtrip gefällig?)

Resi: John Green - Paper Towns
Juli: Der Grüffelo (Üffelloooo! 8372mal am Tag!)



Jule: Tim Bendzko in Einstimmung auf das Konzert am 26. Januar, juhu!
Lulu: The doors

Resi: Lady Antebellum - 747
Juli: Frozen - Let it go (Get it goooo! Get it gooo!)



Jule: zum ersten Mal seit 15 Jahren puzzlen
Lulu Schlafen. Schlaaaafen!
Resi: Fit(ter) werden
Juli: Malen, vorzugsweise den Üffelo




Jule: gemütliche Strickpullis
Lulu: Meinen Lieblingshut
Resi: den geliebten Sterne-Schal
Juli: die coole Winterjacke mit dem lustigen Fellkragen



Jule: mein diesjähriges Fotoprojekt (Danke, Resi!)
Lulu: Meine neue Nähmaschine. Sie ist einfach wundervoll (Danke, Omi!)
Resi: die kuschelige Sternen-Decke
Juli: meinen Barbapapa-Becher (Ütten oof! = (Absichtlich) verschütten ist doof!)

Und? Wir seid ihr ins neue Jahr gestartet?

Mittwoch, 7. Januar 2015

Ein Katzenfutterpäckchen von dm

Ende letzten Jahres haben wir von dm eine total lieb zusammen gestellte Katzenfutterbox zugeschickt bekommen und ich dachte, ich zeige euch mal, was dort so alles drin versteckt war und vorallem, was meine beiden Mädels davon hielten, denn das ist ja schließlich das Wichtigste. 
Ich muss jedoch gleich am Anfang zugeben, dass sie nicht unbedingt die unparteiischste Jury sind; solange irgendwo Essen draufsteht und auch Essen drinsteckt, wird es eher verschlungen als genussvoll zu sich genommen und wenn das tägliche Menü nicht pünktlich an seinem Plätzchen steht, wird sich lautstark beschwert, bis man nicht mehr weghören kann. Kätzchen eben :)
Bei Katzenfutter gibt es bei mir einige Gesichtspunkte auf die ich achte. Das Wichtigste ist natürlich, dass es schmeckt und jeden Morgen und Abend ratzeputzeleer gegessen wird. Zum Glück sind meine Mädels nicht wirklich wählerisch, weshalb dieser Punkt leicht abzuhaken ist. Da man beim Besitz von zwei Tieren mal schnell tief in die Tasche greifen muss, solls auch bezahlbar sein und vorallem so gesund und bekömmlich wie möglich. Als angehende Tierarzthelferin habe ich einen Einblick darüber bekommen, dass man beim Füttern schon einiges falsch machen kann. Aber schauen wir uns doch einfach mal an, was ich lieberweise alles so zugeschickt bekommen habe. 


In der Box enthalten waren nur Produkte der Tierfuttermittel-Hausmarke "Dein Bestes" von dm. Ich habe laktosefreie (ui!) Katzenmilch, Knabberstäbchen, eine große Tüte Trockenfutter, Knabberkissen und fleischige Häppchen bekommen. Auf den ersten Blick hat mich die Milch am neugierigsten gemacht, Molly und Hermine lieben Milch als kleines Snack zwischendurch. Auch die ganzen Leckerchen haben in unserem Futterschrank sofort ein Plätzchen gefunden. Ich möchte gerne, dass meine Damen so schlank und fit bleiben wie sie es momentan sind, aber gegen ein Belohnungshäppchen zwischendurch ist, finde ich, überhaupt nichts einzuwenden. Ich freue mich jeden Abend so sehr, wenn beide gesund und munter von draußen nach Hause kommen, dass sich jede eine Leckerschmecker-Portion verdient hat. Die Trockenfuttertüte wird wohl lange ungeöffnet bleiben. Ich füttere Molly und Hermine mit Nassfutter und so werden die kleinen Trockenfutterstücke wohl irgendwann, wenn die anderen Leckerchen leer sind, als Selbige in minikleinen Portionen gefüttert werden.


Als ich die Box bekommen und geöffnet habe, muss es wohl ziemlich lecker geduftet haben, da sofort ein paar flauschige Tatzen um meine Füße strichen und mich nicht mehr aus den Augen lassen wollten. Die fleischigen Häppchen, die Knabberkissen und die Stäbchen wurden gleichermaßen positiv angenommen und nehmen sich wohl in ihrer Zusammensetzung nicht sonderlich viel. Bei Katzen ist es wichtig zu wissen, dass sie, anders als Hunde (die auch gerne mal Gemüse und Reis ins Essen gemischt bekommen dürfen) reine Fleischfresser sind, die sich ihr Leben lang von Fleisch ernähren und supergesund damit alt werden könnten. Getreide hingegen sollte in Katzenfutter so wenig wie möglich zu suchen haben. Dass Katzenleckerchen aus solchen Bestandteilen und tierischen Nebenerzeugnissen bestehen ist mir bewusst und das ist auch in Ordnung (Schokolade ist ja auch nicht das Allerbeste für uns und doch gönnt man sich mal was!), aber es ist auch der Grund warum ich sehr darauf achte, nur ab und zu was davon zu füttern und von Trockenfutter, in welchem der Fleischbestandteil meist sehr gering ist, wirklich abraten würde. Aus der Tierarztpraxis weiß ich, dass es oft Grund von Übergewicht und Diabetes sein kann und oft in völlig falschen Mengen gefüttert wird. Ich hätte mich deshalb natürlich mehr über eine Palette Nassfutter gefreut aber beschweren möchte ich mich natürlich nicht ;).



Geschmeckt hats aber anscheinend super! Ich hab die Leckerlies jetzt schon seit ca. einem Monat auf unserem Schrank stehen und ich habe noch richtig viel davon übrig! Bezahlbar sind sie allemal und ich bin dm wirklich dankbar, dass sie uns damit so eine große Freude gemacht haben!


Absolut begeistert bin ich von der laktosefreien Katzenmilch. Ich wusste überhaupt nicht, dass es sowas gibt! Viele Katzen verdauen Laktose schlecht und bekommen davon Magenprobleme. Ich bin mir nicht sicher, ob irgendeine Katzenmilch, die ich bisher als Belohnung gefüttert habe, Laktose enthalten hat, da das ja so schwer bekömmlich sein soll und ob dm nur jetzt noch mehr darauf hinweist um vielleicht auch die gesundheitsbewussten Frauchen und Herrchen um den Finger wickeln will. Egal, schmecken tuts und ich würde die Milch auf jeden Fall kaufen.

Danke schön, dm! Meine kleinen Damen sind jetzt große Fans :)