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Donnerstag, 26. Februar 2015

Julis Kinderzimmer (& Produktvorstellung: diwidu-Kissen)

Hallooo, hier ist wieder euer Juli. Heute möchte ich euch mal meinen Lieblingsort (neben dem Spielplatz!) zeigen - mein Kinderzimmer. Schon als ich noch in Mamas Bauch war und Mama noch mit Tante Jule zusammen gewohnt hat, hat Mama beschlossen, dass mein Zimmer das Motto "Wald" haben sollte. Das finde ich super, denn im Wald wohnt ja immerhin auch der Grüffelo. Ich bin allerdings froh, dass Mama bei der ganzen Sache nicht durchgedreht ist und ich jetzt nicht so ein durchgestyltes Wald-Zimmer mit antikem Holzspielzeug, wie auf Pinterest (was auch immer das ist), habe, sondern einfach nur ein richtiges Kinderzimmer mit ganz viel Platz zum Spielen, Toben, Kuscheln und Verstecken.


Die meisten Möbel in meinem Zimmer stammen von IKEA - das ist der große blaue Laden, in dem es auch die ganzen tollen Kuscheltiere gibt! Zu den Füchsen muss ich euch gleich nämlich auch unbedingt eine Geschichte erzählen. Viele Deko-Sachen, wie z.B. die Eulen-Lampe, haben Mama und Tante Jule extra selbst für mich gebastelt und viele tolle Spielsachen, wie z.B. meine Küche, hat Mama auf Flohmärkten oder Basaren gefunden.


In meinem Zimmer gibt es viele tolle Ecken: Meine Spielecke mit der Küche und dem Autoteppich, mein großes Bücherregal und der große Platz in der Mitte. Da steht eigentlich immer etwas anderes - mein Spielzelt, meine große Holzeisenbahn, meine Kugelbahn oder auch der große Karton (mein Haus). So wird es nie langweilig! Außerdem habe ich direkt an der Heizung eine tolle Kuschelecke, in der wir oft meine Bücher lesen. Ich liebe meine Bücher und ganz oft "lese" ich mir die Bücher auch schon selbst vor, weil ich mir schon ganz viele Dinge merken kann. Seit ein paar Tagen gibt es in meiner Kuschelecke auch etwas Neues. Ihr erinnert euch doch bestimmt noch an den tollen Shop diwidu*, den Jule euch neulich vorgestellt hat, oder? Bei diwidu gibt es, neben Stoffen zum Bemalen und Schablonen, auch ganz tolle Stoffe, die mit jedem Namen bedruckt werden können. Die liebe Inhaberin, Miriam, hat mir sogar ein wunderschönes Kissen aus einem Stoff mit meinem Namen genäht, juhuuu! Ich kann zwar noch nicht lesen, aber ich habe mich besonders über die vielen Monde auf dem Kissen gefreut ("Mond! .... noch ein Mond! .... noch ein Mond! .... "). Guckt mal:


Hübsch, oder? Elmo ist jedenfalls auch (sichtlich) entzückt. Nun möchte ich euch noch meine Fuchs-Geschichte erzählen. Ich weiß gar nicht mehr genau, wann, aber irgendwann letztes Jahr hat Mama mir aus dem großen, blauen Laden einen Plüschfuchs (samt Babyfuchs) mitgebracht und der Fuchs wurde schnell mein bester Freund. Der Fuchs durfte nachts in meinem Bett schlafen, morgens musste er mit in den Kindergarten, mittags wieder mit nach Hause und überhaupt musste er überall mit hin. Als Mama das nächste Mal beim großen, blauen Laden eingekauft hat, hat sie noch ein Fuchsset mitgebracht, damit der eine Fuchs im Kindergarten bleiben könnte und der andere zuhause auf mich wartet und ich nicht traurig bin, falls wir mal einen Fuchs im Kindergarten oder zuhause vergessen. Das war jedenfalls ihre Idee, aber das kann man doch nicht machen! Ich kann doch nicht einen Fuchs im Kindergarten lassen! Der vermisst dann doch seinen Freund und verpasst den ganzen Spaß! Seit jeher müssen nun natürlich beide Füchse (einer unter jedem Arm) in meinem Bett schlafen. Und der Bär. Und der Frosch. Und der Grüffelo. Und Elmo. Und die Gans. Natürlich hat auch jeder seinen festen Platz, da achte ich ganz penibel drauf. Selbst nachts, wenn ich mal aufwache.

 (Das ist übrigens der neuere Fuchs und nicht das noch geliebtere Modell, das jeden Tag mit in den Kindergarten kommt...)


Im Moment spiele ich übrigens am liebsten "ell laufen!" (schnell laufen) oder mit meiner Kugelbahn, mit der Holzeisenbahn, mit meinem Flugzeug, mit der Küche, mit den Playmobil-Figuren (Ich spiele da meistens, dass die ganzen Leute mit dem Bus nach Fulda zum Eisessen fahren. In Fulda wohnt nämlich eine Freundin von mir.), mit meinen Klötzen, mit Lego-Duplo, mit meiner Kasse, mit meinen Autos oder mit meinen Puzzles. Puzzlen kann ich nämlich schon richtig gut. Ich kann auch schon ganz toll alleine Spielen und erzähle dabei auch die wildesten Geschichten. Worauf ich übrigens ganz großen Wert lege, ist das Aufräumen. Ja, wirklich! Ich helfe (fast) immer mit beim Aufräumen und liebe es meine Spielsachen richtig zu sortieren. Bei mir muss alles seine Ordnung haben und wenn jemand einen Klotz in die falsche Kiste wirft, kann ich auch schon mal lautstark ausrasten. Wenn mein Zimmer zu unordentlich ist, rufe ich schockiert: "Aussieht?!" (Wie sieht das denn hier aus?!).


Ich habe übrigens auch noch einen kleinen Tisch, an dem ich oft male oder knete, aber der steht im Wohnzimmer. Ich habe das Gefühl, dass man mich beim Malen nicht aus den Augen lassen möchte, aber ich verstehe überhaupt nicht, warum. Mein Zimmer wird sich in den nächsten Monaten auch noch ein bisschen verändern, wenn ich ein großes Bett bekomme und die Wickelkommode nicht mehr als solche gebraucht wird und ich auf's Klo gehen kann (scheint aber im Moment noch in eher ferner Zukunft zu liegen). Mama hat für die Umgestaltung auch schon ein paar neue Ideen gesammelt und will z.B. Bilderleisten aufhängen, auf denen dann meine Lieblingsbücher stehen. Das zeigt sie euch dann bestimmt auch mal.


Wenn ihr möchtet, könnt ihr gerne mal zum Spielen vorbeikommen, aber dann müsst ihr auch richtig aufräumen, okay?

* Danke an diwidu für die schöne Kooperation!


Sonntag, 22. Februar 2015

Himbeer-Streusel-Muffins

Der eigene Geburtstag ist natürlich immer ein besonderer Tag und so sehr ich es auch liebe, dass sich an dem Tag alles um mich dreht und ich von meinen liebsten Personen umgeben bin, die es (meist) besonders gut mir meinen, gehört es für mich auch dazu anderen zu meinem Geburtstag auch eine Freude zu machen und sie an meinem Geburtstagsglück teilhaben zu lassen. Früher hat meine Mami den Job übernommen und jedes Jahr für meine gesamte Grundschulklasse lustige Waldmeister-Frösche (würde man heute wohl am ehesten mit Cupcakes vergleichen) gebacken. Als ich nun neulich Geburtstag hatte, wollte ich auch unbedingt etwas Leckeres für meine Praktikumsschule und für meine Arbeitskollegen backen. Da ich die Ehre hatte, an meinem Geburtstag auch noch eine Präsentation in der Uni zu halten, sollte es nichts zu kompliziertes oder aufwendiges, aber auch nichts zu langweiliges sein und so fiel meine Wahl dann auf frühlingsfrische Himbeer-Streusel-Muffins.


Für 12-16 Muffins:

Streusel:
100 g Mehl
 80 g Zucker
60 g Butter (weich)
etwas Zimt
Prise Salz

Teig:
250 g Mehl
160 g Zucker
1/2 TL Zimt
1 Tütchen Vanillezucker
2 TL Backpulver
80 g Butter (weich)
1 Ei
200 g saure Sahne
evtl. etwas Milch
150 g Himbeeren (TK oder frische)
Puderzucker

Falls ihr Tiefkühl-Himbeeren benutzt, lasst ihr die zuerst etwas antauen. Das Muffinblech legt ihr mit jeweils zwei Förmchen pro Mulde aus. Für die Streusel verknetet ihr einfach alle Zutaten mit den Händen und formt kleine Streuselchen, die ihr erst einmal beiseite legt. Für den Teig vermischt ihr erst alle trockenen Zutaten und in einer weiteren Schüssel schlagt ihr die Butter mit dem Ei und der sauren Sahne auf. Anschließend verrührt ihr die Creme kurz mit der trockenen Mehl-Mischung. Mein Teig war mir ein wenig zu trocken und deshalb habe ich an dieser Stelle noch etwas Milch hinzugefügt. Dann hebt ihr vorsichtig die Himbeeren unter den Teig und verteilt die Masse in den Muffinblech-Mulden. Zum Schluss verteilt ihr die Streusel auf dem Teig und backt die Muffins für etwa 25 Minuten bei 200 °C (Umluft 180°C). Wenn ihr mögt, könnt ihr die fertigen Muffins auch noch mit Puderzucker bestäuben. Das Originalrezept stammt übrigens aus einer Ausgabe des Chefkoch-Magazins aus dem letzten Jahr.


Durch die saure Sahne im Teig sind die Muffins super saftig, mit den Streuseln gleichzeitig besonders knusprig und dank der Himbeeren natürlich auch schön fruchtig - was will man mehr? Die Himbeeren kann man natürlich auch durch jedes andere Lieblingsobst ersetzen. In der Schule und auf der Arbeit kamen die Muffins übrigens auch super an. Eine Schülerin meinte jedoch, auf den Muffins wäre zu viel Salz, woraufhin ein Schüler rief: "Hä? Das ist doch Puderzucker!" - "Oh, achso." ...


Back ihr gerne Muffins? Was sind denn eure Lieblingsmuffins?

Dienstag, 17. Februar 2015

Monatslieblinge: Februar

Woah, schon wieder ist ein Monat um. Wenn wir unsere nächsten Monatslieblinge für euch zusammenstellen, wird der Frühling quasi schon vor der Tür stehen - ein toller Gedanke, oder? Der Februar hat natürlich auch seine schönen Seiten, aber wir sehnen uns sicherlich alle nach ein bisschen mehr Wärme. Bis wir die ersten Frühlingssonnenstrahlen genießen können, verbringen wir den Winter im Moment so:



Jule: Karen Joy Fowler - We are all completely beside ourselves (absolute Leseempfehlung!)
Lulu:Ich weiß es nicht! Ich brauche tolle Büchertipps von euch :)
Resi: Den tollen Blog der Amerikanerin Emily Ley
Juli: Paul geht schon aufs Klo (Lieblingsseite: Paul macht eine Pipi-Pfütze auf den Boden)


Jule: Seit Wochen den gleichen (wunderbaren) Ohrwurm
Lulu: Alt-J - This is all yours
Resi: Milow - Alle Alben, alle Songs
Juli: Die piepsigen Klänge seines Liederbuches (inklusive mitsingen!)




Jule: Geburtstagssüßigkeiten vernaschen (Lakritz! Salziges Karamell!)
Lulu: Einrichten, dekorieren, zu Ikea fahren
Resi: Frühjahrsputz
Juli: Die tollsten Kunstwerke malen




Jule: die Uhr meiner Oma
Lulu: mein Lieblingstuch gegen kalte Briesen
Resi: Chucks, um dem Winter zu trotzen
Juli: die coolste Strickjacke, die der Kleiderschrank hergibt



Jule: Semesterferien (!!!)
Lulu: Die wunderschönste Kerze auf der ganzen Welt  
Resi: Das endlich fertige Schlafzimmer
Juli: Seinen Üffelo (Grüffelo)

Was sind eure Lieblinge im Februar?

Sonntag, 15. Februar 2015

Champignon-Rucola-Flammkuchen (& Unboxing der Januar-Degustabox)

Heute haben wir mal wieder ein ganz einfaches und leckeres Ruckzuck-Rezept für euch. Eigentlich ist es nicht einmal ein richtiges Rezept, sondern eher eine "Anleitung": Flammkuchen mit Champignons und Rucola. Ich habe Flammkuchen erst vor so etwa zwei Jahren für mich entdeckt, aber seidem ist der herzhafte "Kuchen" quasi meine Alternative zu Pizza. Zählt Flammkuchen eigentlich als Fastfood? Ach, ist ja auch egal - es geht hier ja in erster Linie um die Köstlichkeit. Bislang hatte ich haupstächlich klassische Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck gegessen, aber diese aufgemotzte Variante, die ich zusammen mit Resi zubereitet habe, schmeckt mindestens genau so gut.


Für ein Blech:
eine Packung fertiger Flammkuchenteig aus dem Kühlregal
etwa 100 g Creme Fraîche
eine Dose Champignons (oder gerne auch frische!)
ein Bund Lauchzwiebeln, in Ringen
ein Päckchen Schinkenwürfel
Rucola nach Belieben

Zuerst rollt ihr den Flammkuchenteig aus und bestreicht ihn gleichmäßig mit Creme Fraîche. Anschließend verteilt ihr alle weiteren Zutaten - außer den Rucola - auf dem Flammkuchen und backt diesen entsprechend der Packungsanleitung. Vor dem Servieren verteilt ihr den Rucola großzügig auf dem Flammkuchen. Fertig!


Natürlich kann man den Flammkuchen noch durch alle erdenklichen Zutaten ergänzen. Ich möchte auch unbedingt mal einen süßen Flammkuchen probieren. Wie wäre es da mit zimtigen Äpfeln oder mit Beeren? Bei dieser herzhaften Version haben die Champignons aber auch super zu den Lauchzwiebeln, Schinkenwürfeln und dem Rucola gepasst. Vielleicht wären klein geschnittene Kabanossi auch eine gute Idee?


Die Champignons von Bonduelle befanden sich praktischerweise in der Januar-Degustabox, die wir auch diesen Monat wieder für einen Kuddelmuddel-Test* erhalten haben. Ich habe euch jetzt ja schon viele Degustaboxen vorgestellt, aber die aktuelle Box ist bislang mit Abstand meine absolute Lieblingsbox! Die stelle ich euch nun gerne in einem kleinen Review vor.


Die ganzen Produkte passen nicht nur rein optisch so toll zusammen (alles so schön grün!), sondern treffen auch absolut meinen Geschmack.Omi's Apfelstrudel ist mir nun schon auf einigen Blogs begegnet und ich habe mich gefreut, diesen besonderen Apfelsaft mit Zimt-Aroma aus Österreich nun auch endlich probieren zu können. Das Bärlauch Salz von Bad Reichenhaller wird definitiv auch bald (und oft - ich liebe Knoblauch/Bärlauch!) zum Einsatz in der Küche kommen, ebenso wie das vegane Streichfett von Sojola. Über den Detox-Tee mit Brennessel und grünem Tee von Meßmer habe ich mich auch gefreut, wie auch über das Bio-Kokoswasser von indi coco. Habt ihr Kokoswasser schon mal probiert? Das ist eine wahre Wunderwaffe voller Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Lecker und kalorienarm ist es dabei sogar auch noch. Zum Snacken gab es dieses Mal einen leichten Vanille-Karamell-Riegel von myline, einen Apfel-Gojibeeren-Diätsnack von Kukimi und Nacho-Cheese-Hörnchen von Bugles (nomnomnom). Dazu gab es auch noch Trinkschokoladen-Pulver von Xucker, mit dem sich eine köstliche zuckerfreie heiße Schokolade zaubern lässt. Mir hat die bunte Mischung in der Degustabox-Box richtig, richtig gut gefallen und ich glaube, es ist das erste Mal, dass mir durchweg wirklich alle Produkte zu 100% zusagen

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen.

*Sponsored Post: Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare meiner ehrlichen Meinung und mir hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).



Montag, 9. Februar 2015

DIY: Schöne-Momente-Glas (Gratitude Jar)

Wir hatten hier auf Kuddelmuddel schon heiße Schokolade im Glas, Keksbackmischungen im Glas, Knuspermüsli im Glas und Desserts im Glas. Heute möchte ich euch mit einem Mini-DIY zeigen, wie ihr einer lieben Person (oder vielleicht auch euch selbst) ein Glas für's Herz "basteln" könnt. Wer viel auf amerikanischen Blogs oder auf Pinterest unterwegs ist, ist bestimmt schon öfter mal über Gratitude Jars gestolpert. Die Idee hinter diesen Gläsern ist die folgende: Man schreibt das Jahr über jeweils alle schönen Momente auf, für die man dankbar ist. Diese Zettelchen sammelt man eben in einem Glas, das man am Jahresende öffnet, um die ganzen Zettelchen zu lesen und sich daran zu erinnern, wie schön das Jahr war und wie viele wunderbare Gründe es gibt, dankbar zu sein. Ich habe das Ganze ein bisschen eingedeutscht und einfach mal "Schöne-Momente-Glas" genannt.


Eine meiner Freundinnen hat es im Moment nicht ganz so einfach und um sie daran zu erinnern, dass das Leben auch trotz trüber Zeiten viele schöne Momente bietet, habe ich ihr ein solches Glas geschenkt. Ich hoffe, dass sie hin und wieder ein Zettelchen ins Glas legen kann und während sich das Glas langsam füllt, erkennt, dass es nicht immer auf große Sensationen und einen perfekten Masterplan ankommt, sondern, dass auch die kleinen Alltagswunder das Herz zum Hüpfen bringen können. Deshalb habe ich mich auch für den schönen Spruch "Enjoy the little things in life - for one day you'll look back and realize they were the big things" entschieden und diesen auf den Deckel geklebt. Natürlich könnt ihr das Glas ganz individuell verschönern, mit Schleifchen oder Sticker oder Gliter oder Farben oder noch mehr tollen, motivierenden Sprüchen. Es muss natürlich auch kein funkelnagelneues Bügelglas sein - es reicht auch ein altes, ausgewaschenes Marmeladenglas. Immerhin geht es hierbei ja um den symbolischen Wert.


Spätestens seit meiner 100 Happy Days Challenge im letzten Jahr, ist mir noch einmal ganz besonders bewusst geworden, dass das Glück, für das ich so dankbar sein kann, wirklich in Kleinigkeiten liegt - tolle Momente mit Freunden, ein Wochenende in der Heimat, mit Juli Plastikgemüse kochen und verstecken spielen, ein gutes Buch lesen, ein Spaziergang im Sonnenschein, eine gute Uninote und viele ähnliche Glücksmomente. Wenn ich mir ein solches Glas anlegen würde, wären das wohl auch hauptsächlich die Dinge, die ich auf meine Zettelchen schreiben würde.

Falls ihr euch oder euren Lieblingsmenschen auch ein solches Glas schenken möchtet, könnt ihr euch gerne auch meinen Aufkleber ausdrucken:


Die Freundin, der ich das Glas zum Geburtstag geschenkt habe, hat dazu auch noch eine Einwegkamera und ein Scrapbook bekommen, um besonders schöne Momente zusätzlich auch noch bildlich einzufangen und aufzubewahren.


Was macht euch im Moment glücklich und wofür seid ihr dankbar? :-)

Freitag, 6. Februar 2015

Oreo-Milchcreme-Kuchen

Wie ist das, wenn ihr einen Kuchen backen möchtet? Greift ihr da eher auf immerwährende Lieblingsrezepte zurück oder probiert ihr oft nagelneue Rezepte aus? Bei mir ist das eine recht ausgewogene Mischung aus alten und neuen Rezepten. Als ich neulich Geburtstag hatte, wollte ich zu diesem Anlass auch mal wieder eine möglichst besondere Torte ausprobieren, aber ich wurde in meiner Rezeptesammlung nicht so richtig fündig. Dies hat sich allerdings schlagartig geändert, als ich im Zeitungsladen am Bahnhof durch die aktuelle Lecker Bakery blätterte, denn in der Zeitschrift entdeckte ich ein Rezept für einen Oreo-Milchcreme-Kuchen. Ich wiederhole: Oreo. Milchcreme. Kuchen. Muss ich noch irgendwas dazu sagen? 


Ich verspreche euch, dass der Kuchen genaus so köstlich schmeckt, wie man es sich vorstellt. Vielleicht sogar noch ein bisschen köstlicher. Allerdings muss bei meinem Kuchen irgendetwas schief gelaufen sein, weil meine Milchcreme überhaupt nicht fest geworden ist, obwohl ich mich genau an das ursprüngliche Rezept gehalten habe. Somit hatten meine Gäste und ich eher einen Oreo-Käsekuchen mit Milchcreme-Soße, aber der war trotzdem superlecker.


Für eine 20cm-Springform
30 g Butter (geschmolzen)
eine Packung Oreo-Kekse (176 g)
500 g Sahnequark (40%)
1 Dose gezuckerte Kondensmilch (400 g)
(z.B. "Milchmädchen")
1 Ei
etwas Zartbitter-Raspel-Schokolade
2 EL Zitronensaft
1 Päckchen Sahnesteif

Zuerst legt ihr den Boden der Springform mit Backpapier aus - ich weise hier nochmal darauf hin, dass das Rezept für eine kleine 20cm-Springform ist. Dann schnappt ihr euch vier Kekse, kratzt die Creme ab und gebt diese in einen großen Gefrierbeutel. Die Kekshälften legt ihr für das Topping beiseite. Die ganzen restlichen Kekse (samt Füllung) gebt ihr mit in den Gefrierbeutel und zerkrümelt alles mit einem Nudelholz. Die Kekskrümel vermischt ihr mit der geschmolzenen Butter und die Mischung drückt ihr anschließend als Boden in die Springform. Das Ganze stellt ihr für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit heizt ihr den Ofen auf 200°C (Umluft 175°C) vor und kümmert euch um die Käsekuchen-Creme. Hierzu verrührt ihr den Quark mit dem Ei und 100 g der Kondensmilch (die restliche Kondensmilch muss danach in den Kühlschrank!) zu einer glatten Masse. Diese Masse verteilt ihr anschließend auf dem keksigen Kuchenboden. Nun darf den Kuchen für ca. 20 Minuten in den Backofen und sobald ihr den Kuchen aus dem Ofen genommen habt, bestreut ihr die heiße Käsekuchencreme mit der Raspelschokolade - die wird so nämlich schmelzen und eine köstliche "Zusatzschicht" im Kuchen bilden. Das Ganze lasst ihr nun in der Form vollständig auskühlen.

Wenn die Käsekuchenschicht abgekühlt ist, schlagt ihr die restliche, kühle Kondensmilch mit dem Zitronensaft und dem Sahnesteif auf. Die Milchcreme gebt ihr dann auf die Käsekuchenschicht. Die am Anfang beiseite gelegten vier Kekse zerbröselt ihr und verteilt sie auf der Milchcreme. Der Kuchen sollte nun mindestens vier Stunden in den Kühlschrank, bevor ihr ihn aus der Form nehmen und servieren könnt.


Resi und ich hatten den Kuchen gemeinsam am Vorabend gebacken, sodass er letztendlich sogar 14 (!) Stunden unangerührt im Kühlschrank chillen (höhö!) konnte, aber sobald ich dann die Springform entfernt hatte, lief die Milchcreme langsam fast komplett aus dem Kuchen - laut Originalrezept sollte sie das nicht tun. Zuerst sah das sehr hübsch und homemade aus, aber nach etwa 5 Minuten bröckelte auch das Topping, während der Kuchen nach und nach in einer weißen Milchcreme-Pfütze lag. So musste ich mich ganz schön beeilen, um schnell noch ein paar nicht-ganz-so-katastrophale Fotos zu machen und ich hatte dabei auch keine Zeit meine mit echten Stempeln (!) gebastelte Wimpelgirlande zu kürzen, sodass sie nicht auf dem Kuchen hängen würde, aber... hey - der Kuchen hat trotz dieser kleinen Krise wunderbar geschmeckt und das ist ja die Hauptsache!

Die einzige Vermutung, die ich habe, weshalb die Creme nicht fest wurde: Im Rezept steht "ein Päckchen Sahnesteif" und ich habe ein Tütchen aus der Packung benutzt. Vielleicht hätte ich aber die gesamte Packung benutzen müssen?! Falls ihr den Kuchen nachbackt, könnt ihr ja mal von euren Erfahrungen und Ergebnissen berichten! :) 


Lasst euch sagen: Die Kombination von den Oreo-Keksen, der Käsekuchenschicht und der Milchcreme(-Soße) ist wirklich ein Kracher! Die Lecker Bakery ist übrigens vollgestopft mit ganz vielen weiteren tollen, besonderen Rezepten - z.B. auch mit Resis Traum-Hochzeitstorte. Falls ihr die Gelegenheit habt, solltet ihr unbedingt mal durch die Zeitschrift blättern!