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Montag, 30. März 2015

Grüner Smoothie mit Kokoswasser (& Unboxing der März-Degustabox)

Mit gesunden Food-Hypes ist das ja so eine Sache. Quinoa, Chia-Samen oder auch nur einfacher Grünkohl - irgendwas wird ja immer gerade im Internet in den höchsten Tönen gelobt und man kann sich vor lauter Superfood-Rezept-Inspirationen gar nicht retten. Ich könnte jetzt ganz cool behaupten, dass mich solche Hypes überhaupt nicht interessieren und ich mich von solchen Trends nicht mitreißen lasse,  ... aber ich muss zugeben, dass auch ich ein bisschen anfällig für alles bin, das mich angeblich gesünder und fitter machen soll. Die Sache ist allerdings, dass ich dann hin und wieder (erstaunt) feststelle, dass mir die jeweiligen Lebensmittel richtig gut schmecken (nein, Rosenkohl nicht), sodass es mir am Ende egal ist, ob sie mich nun tatsächlich mit solchen Superkräften versorgen oder nicht. Kokoswasser ist so eine Sache. Kokoswasser wird ja auch schon seit einiger Zeit - vor allem auf amerikanischen Blogs und Pinterest - ziemlich gehyped und soll dabei der Fitness- und Gesund-mach-Drink schlechthin sein. Ob das stimmt, kann ich euch leider nicht versprechen, aber ich finde Kokoswasser zumindest richtig erfrischend und lecker. Scheinbar können nicht alle diese Vorliebe mit mir teilen (Resi findet Kokoswasser nämlich abscheulich), aber mit Kokoswasser lassen sich außerdem auch die allerbesten grünen Smoothies mixen, die auch überhaupt nicht so grün schmecken, wie sie aussehen :-).


Ich versorge euch erstmal mit ein paar Kokoswasser-Fakten, die ich mir so im Laufe der Zeit angelesen habe, aber für die ich nicht garantieren kann: Kokoswasser wird aus der noch unreifen, grünen Kokosnuss gewonnen. Pures Kokoswasser ist dünnflüssig und klar und enthält dabei auch - anders als Kokosmilch - quasi gar kein Fett. Meiner Meinung nach hat es gar keinen besonders intensiven Eigengeschmack (leicht nussig/süßlich), sondern ist einfach nur richtig erfrischend, wenn es direkt aus dem Kühlschrank kommt. Aufgrund der vielen enthaltenen Minteralstoffe als Elektrolyte soll es den Körper besonders nach dem Sport, bei einer Erkältung oder bei einer Magen-Darm-Grippe schnell wieder hydrieren. Letztes Jahr gab es Kokoswasser sogar im festen (!) Sortiment bei Aldi zu einem Spottspreis, sodass ich im Sommer oft welches vorrätig hatte, aber scheinbar war der Hype letztes Jahr noch nicht groß genug, sodass es wieder aus dem Sortiment genommen wurde. Mittlerweile bekommt ihr Kokoswasser in Flaschen oder Tetrapacks aber in jedem größeren Supermarkt oder auch in den Bio-Regalen eurer Lieblingsdrogerie. Mein Kokoswasser von Sunny White Beach steckte übrigens in der März-Degustabox, die ich euch gleich noch genauer in einem kleinen Review vorstellen werde, aber erst einmal kommen wir zu meinem grünen Lieblingssmoothie.


Für ein großes Glas:
200 ml Kokoswasser (gekühlt)
eine Handvoll junger Spinat
1/2 Kiwi
1 kleine Banane
etwa 10 Weintrauben
eine Handvoll frische Ananas

Die ganzen Zutaten gebt ihr einfach in euren Mixer, wartet ein paar Sekunden und schon könnt ihr euren exotischen Vitamin-Kick genießen. Natürlich könnt ihr die Obstsorten je nach Geschmack variieren. Ich gebe z.B. auch gerne gefrorene Himbeeren in meine Smoothies, aber die sind dann natürlich nicht mehr so schön grün und blogtauglich. Ein super Tipp, um die ganze Ananas und den Spinat zu verwerten: Schnibbelt das ganze Obst klein und friert alles portionsgerecht mit den Spinatblättern in Gefrierbeuteln ein, sodass ihr dann ganz einfach nur einen Beutel aus dem Gefrierfach holen müsst und den Inhalt mit frischem Kokoswasser in den Mixer geben könnt. So sind eure Smoothies auch immer schön kalt und besonders erfrischend. Ach, und wo wir hier gerade bei Food-Hypes sind: Der Smoothie ist natürlich nicht nur vegan, sondern auch paleo - ich bin mir nämlich sicher, dass unsere Vorfahren in der Steinzeit schon begeistert grüne Super-Smoothies geschlürft haben, auch wenn das so ohne Mixer ganz schön mühsam gewesen sein dürfte...


So, jetzt zeige ich euch noch in unserem monatlichen Kuddelmuddel-Test*, was sich dieses Mal, neben dem Kokoswasser von Sunny White Beach, in der März-Degustabox befand. Dabei war es übrigens eine ganz besondere Box, weil Degustabox ein Jahr alt geworden ist - Happy Birthday! Ich freue mich jeden Monat auf's Neue auf die immer bunt gefüllte Überraschungsbox und habe dabei auch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Natürlich gibt es immer mal ein paar Produkte, mit denen man weniger anfangen kann als mit anderen, aber gleichzeitig entdecke ich durch die Box immer wieder neue Köstlichkeiten, die ich bis dahin gar nicht kannte.


Wie ihr sehen könnt, war der Inhalt der März-Box sehr flüssig und auch dementsprechend schwer, aber trotzdem sehr schön gemischt. Zum Trinken gab es dieses Mal neben dem Kokoswasser auch noch zwei Flaschen Mate-Tee von Lapacho und zwei Päckchen Schorly von Capri-Sonne, über die Juli sich ganz besonders gefreut hat - ebenso wie über die niedlichen Märchenkekse von Hans Freitag (die Froschkekse sind sogar natürlich grün gefärbt!) und die Fruchtgummi-Monster von Hitschler. Außerdem steckten zwei Barbecue-Saucen von BBQ und ein "Mango Power"-Dressing aus der "Enjoy"-Serie von Kühne (darauf bin ich total gespannt!) in der Box. Als Küchen-Basics gab es dieses Mal eine Flasche Sojaöl von Sojola, ein Glas grüne Manzanilla Oliven von Kühne und exklusives Biomehl (Ma dose de farine) von Decollogne. Wie immer also eine tolle, bunte Mischung! 

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen. Außerdem verlost das liebe Degustabox-Team diesen Monat zum Geburtstag aber auch 10 Boxen - falls ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, könnt ihr das hier tun. Viel Glück!

*Sponsored Post: Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare meiner ehrlichen Meinung und mir hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).

Montag, 23. März 2015

Julis Oster-Kekse mit Zitrone und Sesam

Hallo, hier ist schon wieder euer Juli. Ich muss euch was wichtiges erzählen: Der OsterHAse kommt bald! Nein, nicht der Osterhase, sondern der OsterHAse. So muss man das nämlich sagen. Um ehrlich zu sein, bin ich mir noch nicht ganz sicher, was ich zu erwarten habe, aber ich habe auf jeden Fall schon verstanden, dass der OsterHAse bunte Eier bringt. Neulich habe ich sogar auch schon ein paar Plastikeier mit Stickern beklebt und ganz viele Eier draußen in den Baum gehängt - das hat Spaß gemacht! Außerdem habe ich mit Tante Jule neulich auch ganz leckere Osterkekse gebacken, als Mama Unterricht für die Schule vorbereiten musste (langweilig!). Weil ich mittlerweile schon ein richtig guter Bäcker bin (im Moment backe ich fast jede Woche!), hat Jule mich gefragt, was wir alles zum Backen brauchen würden, also zählte ich auf: "Mehl.... und...... Zucker...... und..... Butter.... und.... Eier..... und...Soße!". Jule hat gelacht und gesagt, dass wir keine Soße in den Keksteig tun würden, aber ich habe darauf bestanden: "Doch Soße!". Immerhin schmeckt mit Soße ja alles noch besser, oder? Genau aus diesem Grund habe ich neulich nämlich auch meinen Fruchtzwerge-Drink in den Topf mit Brokkoli gegossen, aber das ist eine andere Geschichte. Heute möchte ich euch erstmal meine Osterkekse zeigen - leider ohne Soße, dafür aber mit Zitrone, Sesam und bunten Streuseln.



Für 2 Bleche:
2 EL Sesamkörner
225 g Butter, weich
140 g Zucker
1 EL abgeriebene Zitronenschale
1 Eigelb
280 g Mehl
1 Prise Salz

Puderzucker
Zitronensaft
Lebensmittelfarbe
bunte Streusel

Zuerst röstet ihr die Sesamkörner in einer Pfanne bei mittlerer Hitze (ohne Öl) unter Rühren für 2-3 Minuten oder bis es köstlich nach Sesam duftet. Die Sesamkörner stellt ihr dann zum Abkühlen zur Seite. Die Butter, den Zucker, die Zitronenschale und die Sesamkörner verrührt ihr dann mit dem Mixer zu einer fluffigen Masse, bevor ihr erst das Eigelb und dann das Mehl mit dem Salz unter den Teig knetet. Den fertigen Teig teilt ihr in zwei Hälften, die ihr in Folie gewickelt für etwa eine Stunde in den Kühlschrank legt. Danach heizt ihr den Ofen auf 190°C vor, rollt den Teig aus und stecht nach Belieben Kekse aus, die auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legt und anschließend für 10-12 Minuten backt. Wenn die Kekse abgekühlt sind, könnt ihr sie nach Herzenslust mit zitronigem Zuckerguss, Lebensmittelfarbe und Streuseln verzieren.


Die Plätzchen schmecken ganz lecker nach Zitrone und Sesam, aber das Verzieren ist natürlich noch wichtiger! Jule hat dazu immer den Guss auf den Keksen verteilt und ich durfte dann die bunten Streusel daraufstreuen (und auch ein paar essen). Jule hat außerdem gesagt, dass sie es sich auch gut vorstellen könnte, die Kekse erst mit buntem Zuckerguss zu bestreichen und dann mit einer ganz feinen Tülle (was auch immer das ist!) und weißem Zuckerguss verschiedene Muster, wie Punkte und Streifen, auf die Kekse zu malen. Ich finde die Idee aber doof - je bunter, desto besser! :-)


Die Oster-Ausstechformen hat Jule übrigens aus ihrem Lieblings-Backzubehör-Laden in Hamburg mitgebracht, wo sie auch die tolle Form für die Fuchskekse gekauft hat. 


Nachdem ich die Kekse ja so sorgfältig dekoriert habe, pule ich die ganzen Streusel nun übrigens alle einzln ab und esse sie, bevor ich den eigentlichen Keks esse - so hat man nämlich mehr davon! :-)

Samstag, 21. März 2015

Brokkoligemüse mit Zitronensauce und Mandeln


Jup, da hab ich doch tatsächlich mit 25 Jahren Brokkoli für mich entdeckt. Ich hab wirklich keine Angst vor grünem Gemüse, aber dieser seltsame Minibaum hats mir vorher noch nie wirklich angetan; bis mir vor kurzer Zeit davon berichtet wurde, wie unglaublich gesund dieses kleine Wunderding denn sein sollte. Normalerweise reicht auch das nicht ganz vollkommen aus, um mich in den nächsten Supermarkt rennen zu lassen und zuzugreifen, aber ganz plötzlich lief mir beim Gedanken an all die Dinge, die man damit kochen könnte, das Wasser im Mund zusammen. Ob das wohl an den Mitte-20ern Hormonen liegt? Ganz egal, Brokkoli ist eine absolute Nährstoffbombe und das Rezept was ich euch heute zeige, wird mein absolutes Sommeressen werden. Warum? Erzähl ich euch!


Kommen wir erst einmal dazu, was ihr braucht:
1 - 2 Brokkolibäumchen für ca. 500g Röschen
100g Mandelmuß aus dem Bioladen
Eine kleine Zitrone
Eine große Hand voll Mandeln
40ml Mineralwasser
Salz und grober Pfeffer
Optional: Pappadumbrot aus dem indischen Laden um die Ecke
Öl zum Frittieren


In unserer neuen Küche kochts sich einfach am schönsten! Hier werde ich hoffentlich den ganzen Sommer durch nichts anderes kochen. Was ich an dem Gericht besonders mag? Die superfrische zitronige und gleichzeitig cremige Soße, die Mandeln mit köstlichem Röstaroma, dass alles so leicht und gesund schmeckt und trotzdem richtig satt macht.. und ohne die Pappadums ist es sogar 100% vegan!


Zuerst schneidet ihr euren Brokkoli zurecht, der Strunk kommt zur Seite (den benutzen wir heute um uns eine leckere Gemüsesuppe zu kochen) und nur die Röschen werden benutzt. In einem großen Topf mit Salzwasser werden sie 3 - 4 Minuten gekocht, bis sie bissfest und essbar sind. Nebenbei könnt ihr die Mandeln grob Hacken und sie in einer Pfanne anrösten. Ihr braucht dafür noch nicht einmal Öl. Lasst außerdem die Mandeln nicht für zu lange aus den Augen, nach ein paar Minuten sollten sie auch perfekt sein. Für die Soße wascht ihr die Zitrone heiß ab, kratzt die Schale der halben Zitrone in minikleinen Stücken herunter in eine Schüssel, presst den Zitronensaft dazu und vollendet das ganze mit dem Mandelmuß und dem Mineralwasser. Verquirlt alles und schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab. Tatsächlich ist das eigentliche Gericht jetzt schon fertig, nachdem ihr den Brokkoli auf einem Teller angerichtet, mit der Soße beträufelt und die Mandelstücke drüber gestreut habt, wir hatten aber spontan Lust, uns noch Pappadums dazu zu machen. Es handelt sich dabei um ein dünnes, chipsartiges Gebäck aus Linsenmehl, was in Indien zu fast jedem Essen serviert wird. Als es mir im Supermarkt ins Auge gesprungen ist, musste ich es mitnehmen! Dazu passt es supergut zum Brokkoli. In einer tiefen Pfanne müsst ihr dazu einfach genug Öl stark erhitzen und die fertigen Teigtaler für 5 Sekunden frittieren ohne sie zu wenden. 


Tadaa! Sieht es nicht köstlich aus? Selbst beim Angucken der Fotos läuft mir wieder das Wasser im Mund zusammen. In meinen Gedanken sitz ich an einem lauen Sommerabend auf unserem Balkon, lasse mir mit ein paar Freunden ein Gläschen Wein schmecken und servier dann in meiner Erdbeerschürze eine Schüssel voll mit Mandel-Zitronen-Brokkoli! Yum!


Ich wünsch euch einen superguten Appetit!

Dienstag, 17. März 2015

Bandnudeln mit Lachs und Zucchini (& Unboxing der Februar-Degustabox)

Ich habe gerade mal in unseren Archiven gestöbert und dabei entsetzt festgestellt, dass es auf Kuddelmuddel nur ein einziges Rezept mit Fisch gibt und... das ist die Thunfisch-Fladenbrot-Pizza, die ich letztes Jahr ausprobiert hatte. Davon abgesehen, dass Thunfisch-Pizza ja fast nicht mal ein richtiges Rezept ist, kann ich gar nicht so richtig nachvollziehen, warum es hier nicht schon viel mehr Fisch-Rezepte gibt, da ich eigentlich immerhin fast mehr Fisch als Fleisch esse. Nun ja. Höchste Zeit das zu ändern und euch eines meiner liebsten Fisch-Gerichte zu zeigen: Bandnudeln mit Lachs und Zucchini.


Für 2 Portionen:
150-200 g Bandnudeln
200 g Lachsfilet, in Würfeln
2 EL Olivenöl
1 Zucchini, längs halbiert und in Scheiben
1 Zwiebel, in Würfeln
1 Knoblauchzehe oder etwas Knoblauchpaste
100 g Doppelrahm-Frischkäse
150 ml Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
Saft einer halben Zitrone
Basilikum nach Geschmack

Die Bandnudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser garen. In der Zwischenzeit den Lachs in Olivenöl in einer großen Pfanne oder in einem großen Alugusstopf rundum anbraten, salzen und pfeffern und erst einmal zur Seite stellen. Im Bratöl die Zucchini anbraten (bei Bedarf noch etwas Öl hinzugeben), die Zwiebel und den Knoblauch bzw. die Knoblauchpaste hinzugeben und mitbraten. Anschließend den Frischkäse und die Gemüsebrühe hinzufügen und aufköcheln lassen, bevor der Lachs wieder hinzugegeben wird. Die Bandnudeln abgießen, abtropfen lassen und unter die Zucchini und den Lachs heben. Basilikumblättchen hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Alles gut vermengen und schmecken lassen!


Das Gericht ist nicht nur richtig, richtig lecker, sondern lässt sich auch ganz schnell zubereiten. Ich möchte mal behaupten, dass sich das Ganze inkl. Schnippeln in max. 30 Minuten zubereiten lässt.


Die Knoblauchpaste von Haas, die ich verwendet habe, war Teil der Februar-Degustabox, die wir auch diesen Monat wieder für einen Kuddelmuddel-Test* erhalten haben. Ich mag Knoblauch sehr gerne, aber hin und wieder muss ich beim Kochen feststellen, dass mein eigentlich frischer Knoblauch "holzig" und/oder schlecht geworden ist und wenn man dann schon mitten in der zischenden, dampfenden und brodelnden Küche steht, kann man ja auch nicht schnell mal los, um neuen Knoblauch zu besorgen. Knoblauchpaste (aus 80% frischem Knoblauch!) hält sich im Kühlschrank recht lange und ist demnach eine richtig gute Alternative und die Paste von Haas hat meinen Produkttest auf jeden Fall bestanden.


Wie immer möchte ich euch nun noch in einem kleinen Review vorstellen, welche weiteren Produkte in der Februar-Box enthalten waren: Neben der Knoblauchpaste gab es noch zwei weitere Tuben, Sarepta Spezialsenf von Dr Schweitzer und Grillsenf von Haas. Zum Glück mag ich Senf mittlerweile wirklich gerne und verwende ihn z.B. oft in Salatdressings. Als weiteres "Küchen-Basic" gab es eine Packung Paniermehl von Leimer. Als Knabbereien steckten Knusperstangen (Olive & Käse) und Tapasbrote von Quely in der Box und Mandeln mit Meersalz von Pakka (nomnom!). Zusätzlich gab es Energy-Drinks auf Milchbasis von Drinkfit und "Anti-Stress"-Schokopillen von der Bärenbande (eine lustige Geschenkidee!). Besonders gefreut habe ich mich über das Knusper-Joghurt-Zitrone-Müsli von Kölln (richtig lecker!) und Juli hat sich über die knusprigen Waldtiere mit Karamellgeschmack von Leibniz gefreut.

Auch wenn zwei Tuben Senf in einer Box vielleicht ein wenig unglücklich gewählt sind, gefällt mir die bunte Mischung der Degustabox wieder sehr gut :-).

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen.

*Sponsored Post: Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare meiner ehrlichen Meinung und mir hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).


Sonntag, 15. März 2015

Monatslieblinge: März

Es ist so weit: Der Frühling steht in den Startlöchern - juhu! Wir konnten in Hessen schon die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen und Juli erlebt gerade seine erste (bewusste!) Frühlings-und-Vor-Oster-Zeit. Seht selbst:



Jule: Tana French - Geheimer Ort
Lulu: Helge Schneiders Buch! Ich liebe ihn!
Resi: Lektüre für's Schulpraktikum
Juli: Wer schlüpft da aus dem Ei?


Jule: The Script, voller Vorfreude auf das Konzert am Dienstag (St. Patrick's Day!)
Lulu: Bonobo <3
Resi: Oster- und Frühlingslieder mit Juli
Juli: Oster- und Frühlingslieder mit Mama



Jule: Hausarbeit über Gamification im Alltag und in der Schule schreiben (wirklich interessant!)
Lulu: Bilder aufhängen und alles kunterbunt dekorieren
Resi: zum ersten Mal richtigen Unterricht planen
Juli: mixen, kneten, backen, dekorieren, naschen




Jule: zu viele Streifen (akutes Steifen-Kauf-Verbot!)
Lulu: meine Kopfhörer, immer und überall
Resi: liebste Statement-Kette
Juli: die ersten (und zweiten) Chucks




Jule: besonders viel Zeit mit Juli (draußen) verbringen, während Resi mit dem Praktikum beschäftigt ist
Lulu: die Vorboten des Frühlings :)
Resi: blumige Frühlingsboten
Juli: den kleinen OsterHAsen (das muss auch so betont werden!)

Mit welchen Lieblingen startet ihr in den Frühling?

Freitag, 13. März 2015

Little & Big Spoon: Kissen bedrucken


Ich hab schon immer gern selbst bemalte oder bedruckte Textilien verschenkt. Mittlerweile hat bestimmt jeder meiner Liebsten schon mindestens einmal ein T-Shirt von mir geschenkt bekommen, was ich mit Stoffmalfarbe bepinselt habe. Das alles liegt jedoch schon etwas länger zurück und neulich musste ich wieder daran denken, als ich die Farbe aus einer Kiste hervorgekramt hab. Ich habe damals Gesichter, Symbole und Sprüche aus Papier ausgeschnitten und jede Menge Schablonen gebastelt, mit ein bisschen Geduld kann das wirklich jeder! Heute zeige ich euch erstmal, wie das ganz einfach mit ein paar wenigen Buchstaben auf weißem Kissenstoff geht.


Ihr braucht: 

Ein bedrucktes Papier, welches ihr in eure Schablone umwandeln wollt
Stoff, in diesem Fall zwei weiße Kissenhüllen
Stoffmalfarbe
Ein mittelgroßer Pinsel
Eine kleine Nagelschere


Zunächst einmal kommt der Teil, der euch die meiste Geduld abfordern wird: Die Buchstaben fein säuberlich ausschneiden. Um euren Spruch oder auch andere Formen exakt auf euren Stoff übertragen zu können, braucht ihr eine Schablone. Ich finde, das ist die beste Art um Bilder mit Stoffmalfarbe zu übertragen und die Möglichkeiten sind dabei fast endlos. Leider braucht es dabei jedoch immer etwas Fingerspitzengefühl und Zeit, bis die Schablone dann endlich fertig ist. Papier reicht dabei aus und die Farbe dringt auch nicht durch. Noch sauberer wird das ganze mit Pappe. 


Wenn eure Schablone dann fertig ist, plaziert ihr sie auf dem Stoff. Bei Kissen oder T-Shirts solltet ihr ein Stück Pappe zwischen die einzelnen Stofflagen legen, damit die Farbe nicht durchdringt. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Schablone mit etwas Kreppband am Papier befestigen. Wenn sie gut platziert ist, tupft ihr eure Farbe vorsichtig über das Papier. Das wichtige ist hier wirklich das Tupfen. Wenn ihr die Farbe streicht, dann ist es viel wahrscheinlicher, dass etwas davon unter die Schablone dringt und das ganze dann nicht mehr exakt aussieht. Ist das ganze dann mit schwarzer Farbe überdeckt, könnt ihr das Papier schon abziehen. 


Euer fertig bedrucktes Schmuckstück könnt ihr dann zum Trocknen über einen Stuhl oder etwas Ähnliches hängen. Bevor es dann zum Einsatz kommt, sollte es wirklich vollständig getrocknet sein, aber da hilft auch ein warmer Föhn :)


Die Hüllen ab auf die Kissen, Bettdeckchen aufgeschüttelt und rein ins weiche Plüschreich!

Montag, 9. März 2015

Julis Fuchs-Kokos-Kekse

Hallo, hier ist schon wieder euer Juli. Ich habe euch ja neulich erst von meinen Füchsen erzählt und heute habe ich schon wieder eine neue Fuchs-Geschichte für euch. Tante Jule war nämlich neulich für ein paar Tage weg und obwohl wir zwischendurch telefoniert (mein Hobby!) haben, habe ich sie ganz schön vermisst. Ich wusste allerdings gar nicht, dass Jule in der Zeit in ihrem Lieblings-Backzubehör-Laden in Hamburg war und dort etwas ganz Tolles gekauft hat: Eine FUCHS-Keksform! Juhu! Ich muss zugeben, dass ich zuerst dachte, das sei eine Waschbär-Form (ja, so viele Tiere kenne ich mittlerweile!), aber das ist ja auch völlig egal, denn eine Keksform bedeutet, dass man mixen und backen muss und ich liebe ja Mixen und Backen!


Für 2 Bleche:
225 g Butter, weich
140 g Zucker
1 Eigelb
280 g Mehl
1 Prise Salz
100 g Kokosraspeln
Optional: Lebensmittelfarbe (orange)

Zuerst schlagt ihr die Butter mit dem Zucker schaumig auf und rührt dann das Eigelb unter die Butter-Zuckermasse. Falls ihr - wie wir - orange Lebensmittelfarbe verwenden möchtet, gebt ihr diese auch zu der Masse, bevor ihr dann das Mehl und das Salz hinzugebt. Entweder verknetet ihr den Teig mit den Händen oder mit den Mixer-Knethaken. Zum Schluss knetet ihr noch die Kokosraspeln unter den Teig und formt anschließend zwei Teigbälle, die ihr in Folie einwickelt und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legt. Danach rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Fläche mit einem bemehlten Nudelholz ca. 5 mm dick aus und stecht nach Belieben Kekse aus, die ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legt. Die Kekse werden für 12-15 min bei 190°C gebacken und können sofort vernascht werden, sobald sie abgekühlt sind.


Die Kekse sind ganz knusprig und schmecken ganz lecker nach Okos-uss (Kokosnuss), aber wisst ihr, was noch viel besser schmeckt?! Keksteig! Dieses Mal habe ich mich nämlich zum ersten Mal getraut den Teig selbst zu kneten und auch zu probieren. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich Angst gehabt hätte, aber eigentlich mag ich es überhaupt nicht, klebrige Dinge anzufassen und/oder klebrige und schmutzige Hände zu haben. Dieses Mal hat Jule es aber geschafft mich zu überreden den Teig alleine zu kneten und das war eine ute Didee (gute Idee), denn Teig Kneten macht ja fast genauso viel Spaß wie Teig Mixen!


Ach ja, Jule hat noch gesagt, dass ich euch auch berichten soll, wie das mit der Lebensmittelfarbe funktioniert. Sie hat extra so ein Farbpulver gekauft und das mit ein wenig Wasser angerührt, bevor wir die Farbe unter den Teig gemixt haben. Erst habe ich begeistert "orants!!" (orange) gerufen, aber irgendwie sah der Teig dann doch gar nicht so orange aus, wie Jule sich das vorgestellt hatte, also haben wir noch ein bisschen rote Lebensmittelfarbe (orange war ja schon aufgebraucht) hinzugegeben. Jule hat gesagt, dass der Teig jetzt aussehen würde wie eine gefleckte Blutorange, aber ich weiß nicht, was eine Blutorange ist. Als wir den Teig später aus dem Kühlschrank geholt haben, war der er aber ganz schön orange und gleichmäßig eingefärbt, also war doch alles gut und die Kekse waren fast so orange wie meine anderen Füchse.


Habt ihr neue tolle Backideen für uns? Bald wollen wir Osterkekse backen, aber das dauert ja noch ein bisschen.