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Montag, 18. Mai 2015

Rhabarber-Quark-Knusper-Gläschen

Vor ein paar Tagen war es soweit und wir konnten endlich den Rhabarber in Resis Garten ernten, juhu! Ich liebe Rhabarber in allen Variationen (Resi, um ehrlich zu sein, nicht so :D) - als leckeres Gebäck, als Limonade oder auch als erfrischenden Nachtisch. Dieses Mal haben wir uns dazu entschieden aus der diesjährigen Ernte ein süß-säuerliches Schichtdessert mit Quark und knusprigen Amarettini-Krümeln zu zaubern, denn aus hübschen Gläschen schmeckt eine solche Leckerei natürlich noch besser.


Für 4 Portionen:
500 g Rhabarber, geputzt und in kleine Stücke geschnitten
100 g Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
500 g Quark (20%)
125 ml Milch
50 g Zucker
ein Spritzer Zitronensaft
Amarettini (oder andere Lieblingskekse)

Zuerst bestreut ihr den geputzten und klein geschnittenen Rhabarber mit 100 g Zucker, bis der Rhabarber Wasser zieht. Dann gebt ihr noch den Vanillezucker hinzu und dünstet den Rhabarber, bis er schön weich ist. Den Rhabarber stellt ihr anschließend erst einmal zum Abkühlen zur Seite und kümmert euch um die Quarkcreme. Hierzu verrührt ihr einfach den Quark mit der Milch, dem Zitronensaft und 50 g Zucker. Außerdem zerbröselt ihr die Kekse mit der bewährten Gefrierbeutel-Nudelholz-Zetrümmerungsmethode. Das Dessert könnt ihr entweder in einer großen Glasschale oder als einzelne Portionen in kleinen Gläsern schichten. Meine Reihenfolge war dabei Quark-Rhabarber-Keks-Quark-Rhabarber-Keks, aber eurer Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt.


Ich finde die Kombination der frischen Quarkspeise, des säuerlichen Rhabarbers und der knusprigen Kekseneinfach perfekt, aber natürlich könnt ihr das Dessert auch mit anderen Früchten zubereiten - Beeren oder Bananen bräuchtet ihr natürlich nicht einmal andünsten. Anstatt der Amarettini könnt ihr auch andere Lieblingskekse verwenden.


Was zaubert ihr am liebsten mit Rhabarber? :-)

Montag, 11. Mai 2015

Pikante Pizza-Suppe (& Unboxing der April-Degustabox)

Das Beste an einer Party ist meistens - natürlich eben der Gesellschaft vieler lieber Menschen - das Essen. Jetzt, wo es immer sommerlicher wird, stehen Grillparties da ja besonders hoch im Kurs und falls das Wetter doch nicht kompatibel mit einer wunderbaren Gartenparty ist, ist ein kleines (oder großes) Partybuffet mit bunten Salaten und leckeren Häppchen auch eine gute Idee. Ein solches Festmahl ist für den Gastgeber aber natürlich auch immer (je nach Perfektionszwang) mit jeder Menge Arbeit und zeitintensiver Vorbereitung verbunden. Dass man aber auch ganz schnell und ohne viel Aufwand ein köstliches und sättigendes Partygericht zaubern kann, möchte ich euch heute mit Resis Unterstützung zeigen. Als vor ein paar Tagen die neue Degustabox bei mir eintrudelte, habe ich mich zwar sehr über den Inhalt gefreut (dazu gleich mehr), aber zunächst wollte mir auch nicht einfallen, was ich Tolles aus den Produkten zaubern könnte. Als ich Resi den Inhalt der Box zeigte und sie den Bio-Tomatenketchup von Frusano sah, war die Sache allerdings klar: "Oh, Ketchup! Wie wär's mit einer Pizza-Suppe?!".


Für ca. 6 Portionen:
500 g Hack
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
etwa Olivenöl
1 l Brühe
1 l pürierte Tomaten
500 g Tomatenpaprika (abgetropft)
ein großes Glas Champignons (abgetropft)
200 g Schmelzkäse
1 Becher Sahne
3 EL Ketchup
Salz, Pfeffer, Chilipulver, Paprikapulver, Pizzagewürz, Thymian

Zuerst würzt ihr das Hack ordentlich mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und je nach gewünschtem Schärfegrad mit Chili. Die Zwiebeln dünstet ihr in einem großen Topf in etwa Olivenöl an und bratet anschließend das Hack gut an. Dann gebt ihr die Brühe, die pürierten Tomaten, die Tomatenpaprika und die Champignons hinzu  und lasst die Suppe aufkochen. Nun kommen noch der Schmelzkäse, die Sahne und der Ketchup hinzu, bevor ihr die Suppe mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Pizzagewürz (oder Oregano) und Thymian abschmeckt. Wenn ihr mögt, könnt ihr natürlich auch noch weiteres Gemüse wie z.B. Bohnen oder Mais mit in die Suppe geben. Fladenbrot ist außerdem eine super Beilage zur Pizzasuppe.


Ich liebe Pizza- und Partysuppen total! Ist es nicht super, dass man sämtliche Zutaten einfach nur in einen großen Topf schmeißen muss und am Ende ein richtig leckeres Süppchen gezaubert hat? Resi hat mit dieser Pizzasuppe auch schon Julis Geburststagsgäste versorgt und alle waren begeistert. Natürlich kann man die Suppe je nach Geschmack auch noch ein bisschen aufmotzen, aber auch das Basis-Rezept an sich ist schon richtig lecker. Frisch aufgebackenes Fladenbrot passt übrigens perfekt dazu.


Wie immer möchte ich euch nun auch noch in einem kleinen Review vorstellen, welche Produkte ansonsten noch in April-Degustabox steckten, die wir auch diesen Monat wieder für einen Kuddelmuddel-Test* erhalten haben. Wie auch schon im März, war der Inhalt der Box dieses Mal sehr flüssig, aber die Auswahl hat mir richtig gut gefallen und war genau nach meinem Geschmack. Erst einmal gab es viele Getränke: Einen süßen und fruchtigen Rotwein von Wine Moments (Perfekt! Ich trinke ganz gerne Mal ein Gläschen Wein und besonders gerne eher süßlichen.), zwei Fruchtschorlen mit Rhabarber und Mango von Rauch Happy Day Sprizz (Ebenso perfekt!), ein Päckchen Eiskaffee von der Bärenmarke und fünf "Kurze" Scharfer Granatapfel von Berentzen. Dazu gab es auch noch ein paar süße Sachen, wie Apfel-Ingwer-Kekse von Erdbär Freche Freunde (darüber freut sich Juli), Pure Energy Kaugummi von Fungum (darüber freut sich mein Bruder) und fettarme Schokolade mit Stevia von Cavalier (darüber freue ich mich). Als herzhaftes Produkt war auch noch eine Karottencremesuppe von Wünsch Dir Mahl in der Box. Was meint ihr - wieder eine gute Mischung, oder?


Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen.


*Sponsored Post: Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare meiner ehrlichen Meinung und mir hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).

Dienstag, 5. Mai 2015

Nutella-Kirsch-Käsekuchen

Ach, manchmal helfen kein Salat, kein grüner Smoothie und keine Gemüsesticks - da muss es dann einfach ein Nutellabrot sein. Ich kann euch jetzt leider auch nicht erzählen, dass die Nuss-Nougat-Creme nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den trendigsten und gesündesten Super-Foods gehört, aber ich kann euch sagen, dass Nutella einfach lecker ist und manchmal ist das allein ja alles, was man zum Glücklichsein braucht. Da ich meistens Müsli frühstücke, ist mein Nutellaverbrauch allerdings sehr gedrosselt, sodass ich neulich feststellen musste, dass mein angebrochenes Nutellaglas sein Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht hatte. Jaja, ich weiß, dass ich auch nicht umgefallen wäre, wenn ich das Glas noch Wochen später ausgelöffelt hätte, aber um eine solche Situation zu vermeiden, wollte ich die Nuss-Nougat-Creme lieber verbacken. Nach einer kurzen Internetrecherche fand ich auf Chefkoch.de auch das perfekte Rezept für einen köstlichen Nutella-Kirsch-Käsekuchen.


Für eine 26er-Springform

Für den Boden:
200 g Mehl
100 g Butter
90 g Zucker
25 g Kakao
1/2 TL Backpulver
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Käsekuchencreme:
500 g Magerquark
1 Tütchen Vanillepuddingpulver 
1 Tütchen Vanillezucker
etwas Zitronensaft
3 Eier
120 g Nutella
85 g Zucker + 1 EL Zucker 
1 Glas Kirschen, gut abgetropft

Zuerst verknetet ihr die Zutaten für den Boden zu einem glatten Teig und drückt diesen möglichst gleichmäßig in die gefettete Springform. Achtet dabei darauf, dass ihr nicht nur den Boden bedeckt, sondern aus dem Rand auch einen etwa 3 cm hohen Rand formt. Wenn ihr mit eurem Ergebnis zufrieden seid, stellt ihr die Kuchenform mit dem Teig erst einmal für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit könnt ihr dann die Creme zusammenmixen. Hierfür verrührt ihr erst den Magerquark mit dem Vanillepuddingpulver, dem Vanillezucker und dem Zitronensaft, bevor ihr die drei Eier anschließend einzeln unter die Masse rührt. Wenn ihr eine schöne gleichmäßige Creme habt, gebt ihr etwa 1/3 der Quarkmasse in einer andere Schüssel. Diese Creme vermischt ihr nun sorgfältig mit dem Nutella und dem einen Esslöffel Zucker. Unter die übrigen 2/3 gebt ihr 85 g Zucker und die Kirschen. Mit einer Gabel piekst ihr nun einige Löcher in den Kuchenboden, bevor ihr anschließend die helle Creme darauf verteilt. Zum Schluss gebt ihr die Nutellacreme vorsichtig auf die helle Masse und wenn ihr mögt, könnt ihr die Cremes auch mit einer Gabel marmorieren (hat bei mir nicht so gut geklappt, aber einfach nur geschichtet sieht der Kuchen ja auch hübsch aus!). Anschließend wird der Kuchen bei 180°C für etwa 50 Minuten (Stäbchenprobe!) gebacken. Falls ihr den Eindruck habt, dass der Kuchen beim Backen zu dunkel wird, könnt ihr ihn einfach mit Alufolie abdecken. Bevor ihr den Kuchen aus der Form nehmt, sollte er komplett ausgekühlt sein.


Wie ihr vielleicht auch schon anhand der sich mehrenden Käsekuchen-Rezepte auf dem Blog erahnen könnt, liiiebe ich Käsekuchen. Ich probiere dabei auch immer gerne neue Rezepte und Variationen aus und die Kombination von saftiger Käsekuchencreme, fruchtigen Kirschen und schokoladigem Nutella ist superduper. Juli mochte den Kuchen übrigens auch sehr, allerdings fand er einen Kirschstein in seinem Kuchen: "Das nis lecker. Mama essen." Somit wurde der Kirschstein also großzügigerweise auf Resis Teller gelegt.


Wie mögt ihr Käsekuchen am liebsten? Klassisch oder eher ausgefallen?