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Mittwoch, 24. Juni 2015

When it's okay to quit: Ein Nachtrag von Lulu

Ich habe gelernt, dass es nur wenige Situationen im Leben gibt, in denen es in Ordnung ist, etwas aufzugeben. Für etwas zu kämpfen lohnt sich so oft. Wie früher, als man ein altes, knarzendes Radio nicht einfach ausgetauscht, sondern genau betrachtet und dann mühevoll repariert hat. Eine meiner größten Mühen im Leben ist, mir das zu Herzen zu nehmen, denn es ist nicht immer leicht, ein euphorisches Gefühl für eine Sache, die man sehr gern macht oder sehr gern hat, aufrecht zu erhalten. Ich möchte kein "Aufhörer" sein - und ich finde, die Stärke eines Menschen zeigt sich besonders in den Situationen, in denen man weitermacht, obwohl der Weg steinig wird. It's hardly ever ok to quit. Es gibt jedoch eine Sache, die in ihrer Wichtigkeit noch ein Stück bedeutender ist, und das ist das eigene Glück im Leben. Wann ist es in Ordnung, sich von einem Lebensabschnitt zu trennen?: Wenn er einem nicht das Glück beschert, welches man sich von ihm erhofft hat. Es gibt Augenblicke im Leben, in denen man sich von den Dingen trennen muss, die einem in irgendeiner Weise davon abhalten, glücklich zu sein. Das ist niemals einfach, aber es ist wichtig. Und es ist richtig. 


Ich hab oft gerne für Kuddelmuddel geschrieben, aber es war an der Zeit, das meinen beiden Freundinnen Resi und Jule zu überlassen. Mich können eine Sache oder eine Tätigkeit oder eine Person nur glücklich machen, wenn ich mich ihr ganz und gar widmen kann; ich bin kein Mensch für Halbherzigkeit. Ich hab in meine Kuddelmuddeleinträge immer eine große Portion Herzblut gesteckt und meine Erwartungen dazu umso höher. Dass ich deshalb manchmal nur einen Eintrag alle zwei Wochen oder sogar noch seltener verfassen konnte, hat mich ziemlich gefuchst. Jule und Resi waren unglaublich lieb und haben mir immer wieder versichert, dass das doch kein Problem ist, aber ich finde, eine Leidenschaft sollte sich niemals in einen Punkt auf einer To Do Liste verwandeln.

Ich bin ziemlich glücklich mit meiner Entscheidung darüber, Kuddelmuddel zumindest ein bisschen hinter mir zu lassen. Ich möchte die wenige Zeit, die ich neben meinem Beruf habe, am allerliebsten meiner fantastischen Familie, meinem Freund, meinen Katzenmädels und meinem allerbesten Freundeskreis widmen. Dieser Kreis an Menschen macht mich, zumindest im Moment, am allerglücklichsten. Umso mehr bewundere ich Jule und Resi dafür, dass sie viel bessere Organisationstalente als ich sind und in ihren massig vollgepackten Leben noch Platz für diesen kleinen, hübschen Blog finden. Ich werde ganz bestimmt in der Zukunft Gasteinträge schreiben, wenn das für die beiden okay ist. Ohne all das Kuddelmuddel in meinem komplizierten Kopf fällt mir das bestimmt viel leichter. Wann ist es in Ordnung, etwas zu beenden, sei es ein Job, eine Freundschaft, eine Beziehung oder ein ganzes Kapitel? Wenn es nicht dem entspricht, was einem glücklich macht.

Bis bald,
Lulu

Montag, 22. Juni 2015

Die allerköstlichsten Oreo-Cupcakes der Welt


Mhhhh.... liebt ihr auch alle den Geruch von Kuchen, der gerade fleißig im Backofen vor sich her backt? Und liebt ihr auch alle Schokolade? Und vielleicht auch noch diese wunderbar köstlichen Oreo-Kekse? Ja? Dann habe ich hier heute ein ganz tolles Rezept für euch: Leckere Oreo-Cupcakes mit gaaaaanz viel Schokolade. 

Ich garantiere euch, die Dinger sind der echte Hit! Egal bei welcher Feier oder Veranstaltung ich etwas backen soll - meistens werde ich darum gebeten, eben diese Cupcakes zu machen. Sie sind aber auch wirklich himmlisch lecker. Und diese Creme obendrauf erst... Mhhhhhhh! Meinen letzten Schwung habe ich anlässlich Julis Geburtstags gebacken - viel zu lange her... aber ich war seitdem im tiefschwarzen Uniloch gefangen - und sie waren am Abend komplett aufgefuttert. Genau das mag ich am liebsten - wenn die leckeren Dinge am Ende alle sind und nicht weggeworfen werden müssen. Eigentlich hasse ich nämlich wegwerfen, zumindest wenn es um Lebensmittel geht, und mache es dennoch viel zu oft - aber das ist jetzt wieder ein ganz anderes Thema. Also, zurück zu den Cupcakes. Ihr braucht für (angeblich) 12 Stück (bei mir werden es IMMER mehr):
 
Für den Teig:
12 Oreo-Kekse 
(ich kaufe eigentlich immer die „billigen“ vom Lidl - damit klappt's genauso gut!)
3 Eier
150g weiche Butter
100g Zartbitterschokolade
120g Mehl
2 EL Kakaopulver
1 gestrichenen TL Backpulver
130g Zucker
1 ordentliche Prise Salz
6 EL Milch

Für das Frosting:
200g Doppelrahm-Frischkäse
30g Puderzucker
200ml Sahne

Außerdem:
Muffinblech
Papierförmchen
Spritzbeutel
(ein Gefrierbeutel mit abgeschnittener Spitze funktioniert auch!)
Ein paar Oreo-Kekse zum verzieren
(oder was euch sonst so einfällt)

Zunächst heizt ihr am besten den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vor und legt das Muffinblech mit Papierförmchen aus. Für den Teig werden die 12 Kekse aufgedreht, die weiße Füllung ausgekratzt und zur Seite gestellt. Die schwarzen Kekse zerkrümelt ihr (ich packe sie immer in einen Gefrierbeutel, lege ein Küchentuch darüber und haue mit meinem Schnitzelklopfer drauf :D) und von diesen Krümeln stellt ihr euch ca. 3 EL zur Seite - die kommen später auf das Frosting!

Dann trennt ihr Eiweiß und Eigelb, schlagt die Butter mit dem Zucker schaumig auf (ich finde, das ggeht am besten, wenn man die Butter kurz in der Mikrowelle weich werden lässt - aber wirklich nur KURZ... Explodierte Butter in der Mikrowelle ist SO blöd sauberzumachen) und gebt dann das Eigelb dazu. 

Dann zerkleinert ihr die Schokolade (ich mache das immer mit einem kleinen Schnellzerkleinerer, sonst dauert es eeeeewig und ich habe!keine!Zeit!), mischt Mehl, Kakaopulver, Backpulver und die Keksbrösel, die ihr NICHT zur Seite gestellt habt und gebt auch noch die Schokolade zu dieser Mischung hinzu.

Danach schlagt ihr das Eiweiß mit der ordentlichen Prise Salz auf (wusstet ihr, dass das Salz in Süßspeisen dafür sorgt, dass alle Geschmacksstoffe sich richtig entfalten können? Also seid bitte nicht zu sparsam und vor allem - lasst es NICHT weg. Kein Kuchen schmeckt ohne Salz!) und mischt danach die Mehlmasse mit der Buttermasse. Anschließend hebt ihr das Eiweiß unter. 

Wenn ihr den Teig in die Förmchen gegeben habt (ACHTUNG - nicht mehr als 1 EL Teig pro Förmchen, auch wenn ihr glaubt, es passt noch etwas rein. Die Cupcakes sollen nicht überlaufen und ihr wollt eine schöne Rundung haben, auf die ihr dann später das Frosting auftragen könnt!), lasst ihr die Cupcakes 20-25 Minuten backen.

In der Zeit könnt ihr euch um das Frosting kümmern:
Das ist super einfach - ihr mixt die Oreo-Creme und Frischkäse mit Puderzucker und steif geschlagener Sahne. Wenn die Cupcakes etwas ausgekühlt sind, spritzt ihr das Frosting mit dem Gefrierbeutel (oder Spritzbeutel) mittig auf das Küchlein und streut die zur Seite gestellten Kekskrümel darüber. Dann könnt ihr nach belieben noch einen halben (oder ganzen) Keks in das Sahne-Frischkäse-Gemisch stecken und tatdaaaa.... fertig. Jetzt nur noch reinbeißen!


Die Oreo-Cupcakes sind definitiv meine Lieblingscupcakes. Sie sind so fluffig und super schokoladig und einfach wunderbar köstlich. Ein richtiger Kuchentraum. Probiert sie doch mal aus und erzählt uns, wie sie euch geschmeckt haben. Ich überlege derweil, wann sich mir mal wieder eine Gelegenheit bietet, welche zu backen. Vielleicht am Wochenende... weil man am Wochenende ja wohl auch einfach mal ohne ersichtlichen Grund Oreo-Cupcakes essen kann, oder?





Sonntag, 21. Juni 2015

Juli bastelt: Krokodil aus Eierkartons

Hallo, hier ist endlich wieder euer Juli. Heute habe ich wieder eine tolle Bastelanleitung für euch und alle anderen kleinen und großen Kleinkinder. Jule hat mir nämlich neulich geholfen ein Krokodil zu basteln und ich liiiebe Krokodile! Das liegt möglicherweise daran, dass mein absolutes Lieblingslied zur Zeit "Das Krokodil aus Afrika" ist - neben "Let it go" und meinen liebsten Evergreens, wie "Winter Ade" und "Stups, der kleine Osterhase", die ich jahreszeitenunabhängig immer hören und singen möchte. Ich weiß auch sogar schon, was Krokodil auf Englisch heißt, weil Jule auch ganz oft "Row, row, row your boat" mit mir singt (schon seit ich noch ein ganz kleiner Julibuli war und nicht einmal mitsingen konnte). Also, was ich sagen wollte: Krokodile sind super und heute zeige ich euch, wie ihr euch euer eigenes grünes Haustier basteln könnt.


Ihr braucht:
einen 10er-Eierkarton
einen 6er- oder 4er-Eierkarton
grüne und rote Fingerfarbe
weiße Pappe
schwarzer Filzstift
eine Kinderschere
Kleber
Pfeifenputzer oder Schnur

Der beste Teil kommt direkt am Anfang, zuerst müsst ihr nämlich die Eierkartons bemalen. Jule und ich haben das mit Fingerfarben gemacht und natürlich könnte man dabei auch direkt mit den Fingern malen, aber ich mag es immernoch nicht so gerne, wenn meine Hände schmutzig werden und muss die dann immer sofort putzen, sodass wir dann doch lieber gleich Pinsel benutzt haben. Von außen malt ihr beide Kartons komplett grün an (natürlich!) und den kleineren Karton malt ihr von innen rot an, das wird nämlich das Maul vom Krokodil. Falls ihr (ausversehen) auch viel zu viel Farbe auftragt, so wie ich, müssen die Kartons seeehr lange trocknen - in der Zeit geht ihr am besten, wie wir, auf den Spielplatz, denn dann kommt ihr gar nicht erst in Versuchung mit den frisch bemalten Kartons zu spielen.


In der Zwischenzeit könnt ihr auch schon mal viele spitze Zähne aus weißer Pappe ausschneiden. Mittlerweile kann ich übrigens auch schon sehr gut mit meiner Kinderschere schneiden - am allerliebsten einfach ganz viele kleine Schnispel! Am besten lasst ihr eure Mami oder eure Jule dann auch noch 2 Kreise mit schwarzen Punkten als Augen ausschneiden und auf die kleinere Eierpappe kleben. Von dem kleinen Karton muss dann noch die untere Lasche abgeschnitten werden und dann könnt ihr auch schon die vielen Zähne ins Krokodilmaul kleben. Jule hat mir dabei jeden Zahn einzeln hingehalten und ich durfte ganz alleine (!) einen Tropfen Kleber auf den Zahn geben, was ich auch höchst konzentriert und sehr stolz erledigt habe. Zum Schluss wurde es noch ein bisschen schwieriger und ich konnte nicht mehr so gut helfen: Jule hat hinten in den kleineren Karton und vorne in den großen Karton je zwei Löcher gepiekst und die beiden Teile dann mit einem Pfeifenputzer zusammengebunden. Das hätte ich übrigens auch fast schon selbst machen können, weil ich (theoretisch zumindest) ganz genau weiß, wie man eine Schleife macht: Erst so ziehen und dann so binden und dann binden. Oder wie ich sagen würde: Erst so ziehn und dann so bimsen und dann bimsen!



Am tollsten finde ich, dass ich das Maul des Krokodils auf- und zuklappen und dann die spitzen Zähne betrachten kann. Man kann übrigens auch kleine Dinge im Maul verstecken! So kann ich prima mit meinem neuen grünen Freund spielen, auch wenn ich dabei lieber ein bisschen vorsichtig sein muss.


Was schwimmt denn da?
Was schwimmt denn da?
Ein Krokodil aus Afrika
Macht das Maul weit auf
Macht das Maul wieder zu
Will fressen einen kleinen Kakadu
Doch der König sagt "Nein! 
(meine Lieblingszeile!)
Krokodil das darf nicht sein,
sonst sperr ich dich in einen Käfig ein!"
Da weint ganz das Krokodil
und schwimmt zurück zum Nil 
Macht das Maul weit auf
Macht das Maul wieder zu
Und lässt den kleinen Kakadu in Ruh’

Habt ihr noch andere tolle Bastelideen für mich? :-)

Mittwoch, 17. Juni 2015

Monatslieblinge: Juni

Heute haben wir endlich mal wieder ein paar Monatslieblinge für euch. Bevor nächsten Monat die Semesterferien anfangen und wir endlich mal wieder so richtig abschalten können, verbringen wir den Start in den Sommer im Moment so:


Jule: Andreas Izquierdo - Der Club der Traumtänzer 
Resi: Viel zu viel Unigedöns
Juli: Lustige Geschichten von Lieselotte, der frechen Kuh



Jule: The Script als Unterstützung beim Laufen
Resi: Momentan aus Zeitmangel nur morgens im Bad und während der Autofahrten ein bisschen Radio
Juli: Sein allererstes Hörbuch




Jule: Jede Menge Sommerobst essen
Resi: Jede Menge Sommerobst essen
Juli: Jede Menge Sommerobst essen und viel zu oft nach Süßigkeiten fragen




Jule: Meine erste Sonnenbrille in meiner Sehstärke - SO eine Verbesserung der sommerlichen Lebensqualität!
Resi: Endlich wieder Shorts
Juli: Das coolste T-Shirt, das es gibt!




Jule: Gekühlten grünen Tee mit Zitrone
Resi: Die wunderschönen Rosen im eigenen Garten
Juli: Seinen neuen Abenteuerspielplatz im Garten

Wie verbringt ihr euren Juni? :)


Freitag, 12. Juni 2015

Ein kleiner Wolf im Schafspelz


6.52 Uhr - sanftes Gebrabbel aus dem Babyphone. Das Kind ist wach, singt. Guter Tag. Ich halte meine Augen noch einen kurzen Moment geschlossen und stelle mich schlafend. Wenn ich Glück habe, steht der Papa auf. Tatsächlich. Noch drei Minuten für mich haben, ein bisschen dösen... fabelhaft.

6.54 Uhr - der Papa öffnet die Tür des Kinderzimmers. "Guten Morgen, kleiner Mann!", sagt er freundlich und klingt dabei noch ein wenig verschlafen. Plötzlich ist es vorbei mit der Ruhe. "DIE MAMA SOLL KOMMEEEEEEEEEEN", kreischt der Zweijährige und ist völlig außer sich. Ich kneife die Augen zusammen. Doch kein guter Tag. "Komm, wir gehen zur Mama und wecken sie", versucht der Papa den Sohn zu beruhigen. Aber immer und immer wieder kreischt dieser ohne überhaupt zuzuhören "DIE MAMAAAAAAA SOLL KOMMEEEEEEEN.... DIE MAMA RAUSHOLEN AUS DEM BEEEEEEEETT!!!!" Noch immer hoffe ich, dass er sich gleich wieder beruhigt.

6.59 Uhr - ich gebe auf. Plötzlich fühle ich mich als wäre es mitten in der Nacht. Ich bin auf einen Schlag wieder todmüde. Habe Kopfschmerzen. Möchte mich unter der Bettdecke verkriechen. Oder noch besser - ich hätte gern so einen großen alten Wandschrank, der mich in eine andere Welt bringt. Wie in den Narnia Büchern. Ist natürlich Quatsch, also stehe ich missmutig auf. Nebenbei diskutiert der Papa immernoch mit dem Sohn. Der schreit zurück.

7.00 Uhr - ich betrete das Kinderzimmer. Der Papa verlässt es. Genervt zuckt er mit den Schultern. Das Kind ist ruhig, hat ja schließlich seinen Willen durchgesetzt. Ich zähle im Kopf bis zehn und beruhige mich. Fangen wir den Tag nochmal von vorne an, denke ich, ganz von vorn und mit guter Laune.

7.03 Uhr - nachdem ich meinen Sohn auf den Arm genommen und begrüßt habe, stelle ich ihn auf seine Füße und ziehe anschließend die Rollläden nach oben. "ICH MACH DIE ROLLOS HOCH" kreischt es hinter mir schrill...

Jaja... vor der Trotzphase wurde ich schon so oft gewarnt. Ich hatte bis vor wenigen Tagen gehofft, mein Sohn würde sie einfach übergehen. Das gibt es. Habe ich gelesen. Diese Hoffnung ist nun jedoch in etwa so geplatzt wie ein Luftballon, der auf einem Kindergeburtstag in die Flamme der Geburtstagskerze geworfen wird. Ich muss einsehen: Juli steckt mittendrin. In eben dieser Phase, vor der es mir so gegraut hat. Unkontrollierte Wutausbrüche, Geschrei, lautstarke Befehle, die überdimensional gesteigerte Verwendung der Worte "ICH", "SELBER" und "NEIN", treten, schubsen, hauen... vermutlich könnte ich diese Liste noch eine ganze Weile fortsetzen. Immer wieder muss ich mir sagen, dass ich nichts dafür kann, dass ich nicht in meiner Erziehung versagt habe, dass es ganz normal ist. Aber genau das ist so schwer für mich. 
Gott sei Dank kann ich mich mit einer guten Freundin austauschen, deren Tochter im gleichen Alter ist... UND in der gleichen Phase steckt. Sie werden einfach zu kleinen Teufeln, dabei sehen sie doch so niedlich aus, diese halbstarken kleinen Wesen mit den dünnen Beinchen und den niedlichen Stimmchen (wenn sie mal gerade nich kreischen). Sie sind kleine Wölfe im Schafspelz. Und auch diese Phase wird eines Tages vorbei sein. Oder von einer neuen Phase abgelöst. Ich habe mal etwas gehört, das klang in etwa so: "Es wird nicht besser, sondern anders."


 

Mittwoch, 10. Juni 2015

Jules Summer Bucket List 2015

Ich bin ein Listen-Mensch. Da ich immer gerne plane und auch gerne dokumentiere, lege ich viele Listen an. Klassische To-Do-Listen oder auch Listen, in denen ich festhalte, welche Bücher ich in einem Jahr gelesen habe. Listen anzufertigen macht mir (meistens) Spaß und gleichzeitig helfen sie mir als vergesslicher Mensch an das zu denken, was erledigt werden muss und später liebe ich dann das Gefühl etwas besonders Blödes von der Liste streichen zu können. Dieses Jahr habe ich mich dazu entschlossen mal eine ganz andere Liste anzufertigen - eine "Summer Bucket List", also eine Liste mit kleinen und auch größere Dingen, die ich diesen Sommer erleben und erledigen möchte.


1. Limonade machen
Diesen Sommer möchte ich Limonade machen. Was schlürft man schließlich lieber im Sommer als erfrischende, eisgekühlte Limo? Letztes Jahr haben wir schon klassische Zitronenlimo selbstgemacht und die war zwar köstlich, aber dieses Jahr würde ich gerne etwas außergewöhnlicheres ausprobieren. Neulich bin ich über ein Rezept für Zitronenlimo mit Basilikum gestolpert. Erdbeerlimo wäre auch toll. Oder Pfirsichlimo. Oder was mit Minze.

2. Ausflug ans Meer
Diesen Sommer möchte ich einen Tag am Meer verbringen. Schon als Kind habe ich Ausflüge an die Ostsee geliebt und seit ich ein Jahr direkt in der Dubliner Bucht gelebt habe, vermisse ich den Strand vor der Tür (oder zumindest in der Nähe) sooo sehr. Ach, wie schön es doch wäre, wenn man einfach so jeden Tag an der Küste spazieren könnte! Ich hoffe, dass ich diesen Sommer einen Tag an der Ostsee verbringen kann, wenn ich meinen sommerlichen "Heimaturlaub" mache (von dort sind es immerhin nur noch 2 Stunden bis an die See), ansonsten werde ich mir spätestens in Irland (siehe Punkt 8!!!) an "meinem" Strand den Wind durch's Haar wehen lassen.

3. Jumpsuit tragen
Diesen Sommer möchte ich einen Jumpsuit tragen. Dazu muss ich allerdings erstmal einen schönen (kurzen) Jumpsuit finden (vorzugsweise mit Streifen oder Blümchen) und kaufen. Ich orientiere mich absolut nicht an den aktuellsten Styling-Trends, aber so ein paar Dinge würde ich auch gerne mal ausprobieren. Maxi-Kleider finde ich zum Beispiel richtig schön, aber leider sind meine Beine geschätzte zwei Meter zu kurz für diesen Trend. Jumpsuits finde ich generell ganz cool, bislang habe ich mich allerdings nicht mutig genug gefühlt, um selbst auch wirklich einen zu tragen. Das möchte ich diesen Sommer ändern. Falls ich feststellen sollte, dass ich im Jumpsuit aussehe wie ein Witzzwerg, werde ich diesen Punkt der Liste umbenennen in "Flipflops tragen" :-).

4. Picknick
Diesen Sommer möchte ich picknicken. Ganz einfach. Gerne auch mehrfach.

5. Mit E. schwimmen gehen
Diesen Sommer möchte ich mit meiner Freundin Elena schwimmen gehen. Klingt einfach, ist es aber (scheinbar) nicht. Seit wir uns zu Beginn unseres Studiums kennengelernt haben (na gut, vielleicht auch ein bisschen später - das war ja im Herbst), haben wir uns jeden Sommer vorgenommen zusammen schwimmen zu gehen und es hat bislang (warum auch immer) noch nie geklappt. Einmal waren wir so kurz davor - wir hatten uns mit unseren Schwimmsachen auf den Weg gemacht und in der Sekunde, in der wir am Schwimmbad ankamen, wurden wir von einem Gewitter mit Hagelschauer überrascht, no joke. Hoffentlich klappt es dieses Jahr!

6. The Script Konzert
Diesen Sommer möchte ich mit Resi auf ein Konzert von The Script. Wir waren im März auf einem wunderbaren Konzert unserer zweiten irischen Lieblingsband in Köln, das wir allerdings nicht so richtig genießen konnten, weil wir Stehplätze in der hintersten Ecke der Halle hatten (dank endloser Parkplatzsuche). Gleich auf dem Rückweg ins Hotel nahmen wir uns vor, uns deshalb auch noch Sitzplatz-Karten für das Konzert im August in Frankfurt zu kaufen, um die Show doch noch so richtig genießen zu können, aber.... das Konzert ist ausverkauft. Nun hoffen wir, dass wir bis August trotzdem noch irgendwie Karten bekommen werden.

7. Open-Air Kino
Diesen Sommer möchte ich einen Film im Marburger Open-Air Kino am Schloss sehen. Das nehme ich mir schon seit Jahren vor, aber hoffentlich klappt es diesen Sommer endlich wirklich.

8. Mit Resi und Juli nach Irland
Diesen Sommer möchte ich mit Resi und Juli nach Irland reisen. Resi und ich waren zuletzt im Herbst 2013 gemeinsam mit Juli in Dublin, als er noch ganz klein war und noch nicht einmal laufen konnte. Eigentlich wollten wir letztes Jahr dann auch wieder zu dritt in die Heimat unserer Herzen, aber leider klappte das letztendlich nicht und auch dieses Jahr fiel uns die Entscheidung nicht leicht. Juli ist ja nun zwei Jahre alt, was bedeutet, dass wir für ihn einen richtigen Platz im Flieger (zum vollen Preis!!) buchen müssen, mit einem Kleinkind kann man dabei auch nicht einfach den günstigsten 5-Uhr-Flug mit Ryanair nehmen und wir sind ja auch nur arme Studentinnen. Nach langem Hin und Her haben wir uns aber trotzdem dafür entschieden, Juli dieses Jahr mit nach Dublin zu nehmen und wir. freuen. uns. so. sehr. Allein die Vorfreude war jeden Cent wert und selbst Juli erklärt uns bei jedem Flugzeug, das er im Himmel entdeckt, dass der Flieger auf dem Weg "nach Öhrland" ist und auch sein Playmobil-Bus fährt regelmäßig "nach Öhrland" :-). Im September geht's wirklich los! Wir sind so gespannt, wie Juli seinen ersten bewussten Flug erleben wird und ob er sich später vielleicht sogar an diesen Urlaub erinnern wird. Ich tippe mal darauf, dass dieser Punkt der Liste mein Sommer-Highlight wird.

9. Flohmarktstand
Diesen Sommer möchten Resi und ich wieder Sachen auf dem Flohmarkt verkaufen. Das haben wir letztes Jahr schon mal gemacht und wir hoffen, dass es auch diesen Sommer wieder klappt - leider gibt es nicht so viele Termine, die in Frage kommen und gleichzeitig hängt das Ganze natürlich auch vom Wetter ab, also wird das wohl eher eine Glückssache.

10. Täglich 10.000 Schritte
Diesen Sommer möchte ich täglich (mindestens) 10.000 Schritte gehen oder laufen. Ich habe mir für dieses Jahr insgesamt vorgenommen, etwas fitter zu werden und wieder öfter laufen zu gehen. Ich freue mich, dass ich diesen Plan bislang tatsächlich verwirklichen konnte und mittlerweile wieder in der Lage bin 5 km am Stück zu laufen (wenn auch noch vergleichsweise langsam). Da ich mich selbst aber nicht zu sehr unter Druck setzen möchte und mein Kreislauf auch nicht bei zu hohen Temperaturen mitmachen würde, habe ich mir für den Sommer vorgenommen, zumindest jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen. Vor ein paar Wochen habe ich mir hierzu einen Schrittzähler gekauft (dieses Modell, falls das jemand wissen möchte - bei der erreichten Schrittzahl erscheint ein jubelndes Männchen auf dem Display, das motiviert sehr :D). Anfangs dachte ich, dass ich die 10.000 Schritte sicherlich sowieso im Alltag zurücklege, aber da lag ich nicht ganz richtig. An Tagen, an denen ich morgens in der Uni bin und nachmittags Juli vom Kindergarten abhole, liege ich oft weit über der Schrittzahl, aber an anderen Tagen habe ich bis zum Abend auch hin und wieder nur 3.000 Schritte zurückgelegt - da ziehe ich mir dann entweder meine Laufschuhe an und renne los oder gehe einfach eine große Runde spazieren.

11. Examensarbeit schreiben
Diesen Sommer möchte ich meine Examensarbeit schreiben. Nun... ja, ja. Das war nicht langfristig geplant, sondern eher eine spontanere Idee in den letzten Wochen. Meine Examensprüfungen werde ich erst im Herbst 2016 absolvieren und ursprünglich hatte ich mir vorgenommen, die Examensarbeit im Frühjahr davor zu schreiben (wir können uns das Zeitfenster selbst aussuchen). Zwischendurch habe ich mir dann überlegt, dass das eventuell doch zu stressig werden könnte, weil in dem Zeitraum auch noch mehrere Hausarbeiten anfallen werden und dafür werde ich aber diesen Sommer über nicht ganz so viel zu tun haben und... ja.. deshalb werde ich nun diesen Sommer mit meiner Examensarbeit zu verbringen. Noch bin ich dabei sehr entspannt und hoffe, dass es auch dabei bleiben wird. Aber hey, die Examensarbeit wird ja auch nur ein Punkt zwischen vielen anderen (schöneren) in diesem Sommer sein und ich freue mich schon auf das wunderbare Gefühl, wenn ich diesen Punkt von der Liste streichen kann..

Am Ende des Sommers werde ich berichten, ob ich alle Punkte auf meiner Liste auch wirklich umsetzen konnte. Was habt ihr denn euch für diesen Sommer vorgenommen?

Montag, 8. Juni 2015

Feta-Knoblauch-Creme (& Unboxing der Mai-Degustabox)

Hach ja, da haben wir jetzt groß angekündigt, nicht mehr so viele Food-Einträge posten zu wollen und dann ist der erste neue Eintrag ein... Food-Eintrag! Tada! Ihr wisst schon, Ausnahmen bestätigen die Regel und so - ein neuer persönlicher Eintrag steht aber auch schon in den Startlöchern. Davon abgesehen möchten wir natürlich das liebe Degustabox-Team nicht hängen lassen und euch zeigen, was wir diesen Monat mit dem Inhalt der Box angestellt haben. Mittlerweile bekommen wir die Degustabox seit fast einem Jahr für einen Kuddelmuddel-Test* und Monat für Monat freuen wir uns dabei über die bunt gemischten Produkten und die Herausforderung etwas Leckeres mit einem der Produkte zu zaubern. Diesen Monat haben wir unsere allerliebste Feta-Knoblauch-Creme mit Crackern und für Cracker zubereitet (klingt erstmal seltsam, aber gleich seht ihr, was ich meine) und die besagte Feta-Knoblauch-Creme ist einfach der weltbeste Dip, Brotaufstrich und Crackerbelag in einem!


Für ein Schälchen:
200 g Feta
2 Cracker, grob zerbröselt
100 ml Sahne
100 ml Milch
1-2 Knoblauchzehen, gepresst
Salz & Pfeffer
Kräuter nach Wahl

Die Zubereitung der Creme könnte nicht einfacher sein - ihr gebt einfach alle Zutaten in einen großen Behälter (z.B. Messbecher) und püriert sie mit dem Pürierstab bis die Masse schön cremig ist. Die zwei Cracker geben dem Ganzen dabei eine besondere Konsistenz und verhindern, dass die Creme zu dünn wird. Ich nehme für meine Feta-Creme immer den milden "Hirtenkäse" aus Kuhmilch, aber wenn ihr Schafskäse mögt, könnt ihr den natürlich auch verwenden. Im Kühlschrank hält sich die Creme ein paar Tage, aber solange wird sie wahrscheinlich sowieso nicht überleben, weil sie einfach viel zu lecker ist! 


Wir haben die Feta-Knoblauch-Creme auf den "Rondjes"-Crackern von Van der Meulen aus der Degustabox mit etwas Petersilie und Pimpernelle gegessen und gleichzeitig auch noch ein paar Gemüsesticks in die Creme gedippt. Das Ganze wäre auch perfekt für ein Picknick!


In der Mai-Degustabox steckten neben den "Rondjes"-Crackern auch noch eckige "Eckjes" von Van der Meulen, die sich ebenfalls als Basis für die köstlichsten Beläge anbieten. Zum Knabbern gab es außerdem noch einen Sesame Cranberry Crunch von Veggie Crunch und Pick Up! Wild Berry von Leibniz (so lecker!). Süße Produkte waren natürlich auch in der Box, nämlich Grüntee-Ingwer-Zitronengras-Bonbons von Em-eukal und eine lustige Candy-Pizza von Look-o-Look (witzige Geschenkidee!). Als Küchenbasic gab es noch eine Flasche Rapsöl von Die Landwirte und der restliche Inhalt war sehr flüssig - zwei Flaschen Radler (eine alkoholfrei) von Veltins, zwei Flaschen Vilsa Spritzer (Himbeere und Kirsche) und drei Päckchen Tea Latte von Krüger. Über das Radler (oder "Alster", wie ich Nordlicht eher sagen würde) und das Wasser mit Fruchtnote habe ich mich sehr gefreut und die Milchtee-Getränke finde ich auch besonders interessant - der Tea Latte mit dem schwarzen Tee schmeckt super (wie schwarzer Tee mit Milch eben), mit Pfefferminze mag ich es nicht ganz so gerne und Rooibos muss ich noch probieren. 

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen.

*Sponsored Post: Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare meiner ehrlichen Meinung und mir hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).


Sonntag, 7. Juni 2015

Ein Neuanfang

So, nach einer kurzen Funkstille melden wir uns nun endlich zurück - es gibt viel zu berichten, zu erklären und anzukündigen. Vielleicht ist euch aufgefallen, dass es hier auf dem Blog in den letzten Wochen insgesamt sehr ruhig war und falls euch das nicht aufgefallen sein sollte, fällt euch nun aber sicherlich auf, dass Kuddelmuddel einen neuen Anstrich bekommen hat und wenn ihr genauer hinschaut, fällt euch vielleicht außerdem auf, dass sich unser Blog-Team verkleinert hat. Lulu hat sich aus persönlichen und zeittechnischen Gründen dazu entschieden, nicht länger an unserem Blog mitzuwirken.

Natürlich ist es schade, dass Lulu nicht länger an unserem kleinen Projekt mitarbeiten wird, aber wir respektieren ihre Entscheidung auf jeden Fall (und falls sich jemand fragt, welche Auswirkungen Lulus Entscheidung auf unsere Freundschaft hat: Natürlich gar keine!). Wir werden Lulus Mitarbeit auf Kuddelmuddel vermissen, aber gleichzeitig hat uns ihr "Ausstieg" dazu gebracht, die Arbeit an unserem Blog zu reflektieren - das hätten wir möglicherweise schon vor einigen Monaten tun sollen. Nachdem Lulu uns von ihrer Entscheidung berichtet hatte, haben wir uns gefragt, ob wir den Blog nun überhaupt zu zweit weiterführen sollten oder nicht. Offensichtlich haben wir uns für Kuddelmuddel entschieden, aber diese Entscheidung war auch keine leichte. Der Blog ist eines unserer Hobbies und ein Hobby soll in erster Spaß machen und, um ehrlich zu sein, hatten wir alle in der letzten Zeit keinen besonders großen Spaß (mehr) am Bloggen. 

Auf einer langen Autofahrt quer durch Deutschland (mit einem singenden Juli auf der Rückbank) haben wir analysiert und diskutiert, was genau "schief" gelaufen war und wie es nun weitergehen sollte. Resi hat generell neben dem Familienleben, der Uni und dem Job wenig Zeit Einträge zu verfassen. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht am Blog mitarbeitet - die meisten Food-Einträge, die Jule veröffentlicht, werden gemeinsam zubereitet und geshootet, nur ist Jule dann meist diejenige, die den eigentlichen Post erstellt. Es gab und gibt keinen Konkurrenzkampf  darum, wer die meisten Einträge verfasst und wann diese gepostet werden (unser Blog soll schließlich ein Kuddelmuddel sein!), aber Resi war frustriert, weil sie es oft einfach nicht geschafft hat, viele ihrer Ideen tatsächlich umzusetzen, wodurch sie sich selbst immer mehr unter Druck gesetzt hat und damit auch den Spaß am Blog verloren hat. Jule ging es ähnlich - auch wenn sie vergleichsweise etwas mehr Freizeit hat(te), gab es Phasen, in denen sie sich selbst unter Druck gesetzt hat, trotz eines kreativen Tiefs halbherzige Einträge (meist eher unpersönliche Rezepte, weil dies "am schnellsten" nebenbei ging) zu verfassen, um sie zu verfassen und nicht, weil sie wirklich Lust dazu hatte. Hinzu kommt, dass die letzten Wochen wirklich turbulent waren - Resi absolvierte im Februar und März ein arbeitsintensives Schulpraktikum (mit unzähligen Vetretungsstunden), im April begann die Uni schon wieder und wir wurden direkt eingeteilt in den ersten Wochen sämtliche Präsentationen zu halten, außerdem ist Julis Trommelfell in der Zeit geplatzt und er hat gelernt auf's Klo zu gehen (das ist natürlich super und klingt simpel, war aber ein harter Weg für alle Beteiligten). Gleichzeitig flatterten interessante und große Kooperationsanfragen in unser Postfach, die wir letztendlich ablehnten. Das Timing hätte nicht schlechter sein können.

Uff. Nachdem wir also die Ursachen für unser Blog-Tief bestimmt hatten, entschieden wir uns dafür, unser kleines Projekt, das uns schließlich doch noch immer am Herzen liegt, nicht sofort hinzuschmeißen, sondern erst einmal zu versuchen die "Störfaktoren" soweit zu verändern, dass uns die Arbeit an Kuddelmuddel wieder Spaß macht. Somit haben wir uns nun vorgenommen, inhaltlich einiges am Blog zu verändern - wir möchten uns nicht mehr selbst unter Druck setzen, sondern tatsächlich nur noch dann schreiben, wenn wir wirklich Lust, Zeit und gute Ideen haben. Dabei soll es letztendlich auch egal sein, ob wir demnach nur zwei Einträge in einem Monat oder drei Einträge in einer Woche veröffentlichen. Auf diese Weise möchten wir gleichzeitig wieder mehr Herzblut in unsere Einträge fließen lassen und die Einträge sollen zudem auch eine persönlichere Note bekommen. Wir hätten zum Beispiel über Julis geplatztes Trommelfell oder seine Töpfchen-Odyssee ("Juli, wohin soll das Pipi?" - "In die Hose!") berichten können, aber weil sich Kuddelmuddel aufgrund der genannten "Störfaktoren" in den letzten Monaten immer mehr zum virtuellen Kochbuch entwickelt hat, hätten wir die Glaubwürdigkeit solch persönlicher Einträge zwischen all den halbherzigen Rezepten vermutlich am Ende selbst angezweifelt. Zusammengefasst soll unser Motto deshalb nun folgendes sein: Quality over quantity. Wir möchten kein reiner Foodblog sein, sondern endlich wieder ein buntgemischtes Kuddelmuddel, das von Herzen kommt, auf unserem Blog präsentieren und uns dafür aber auch die benötigte Zeit nehmen.


Also, auf einen kuddelmuddeligen Neuanfang mit hoffentlich wieder ganz viel Spaß und Leidenschaft!