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Samstag, 26. September 2015

Dublin 2015 - ein Trip in unsere irische Heimat mit Juli (& ein kleines Reisevideo)

Hach, jetzt ist schon wieder eine ganze Woche vergangen seit wir aus unserer irischen Heimat zurück sind. Wir hatten 5 ganz wunderbare Tage in Dublin, von denen ich euch heute ein bisschen berichten möchte - vor allem live und in Farbe! Um selbst (und vor allem für Juli) dauerhafte Erinnerungen zu schaffen, haben wir während unseres Miniurlaubs spontan nämlich das ein oder andere Video aufgenommen, das ich nun zu einem kleinen Reisefilmchen zusammengeschnitten habe. Juli hat das Video als Filmkritiker schon mindestens 20mal geschaut und als superduper bewertet - sein Lieblingsteil ist der mit "Wocco" (eigentlich "Rocco", der Hund aus Resis Gastfamilie). Bevor ihr nun beherzt zum Popcorn greift und mit uns nach Dublin zurückreist, berichte ich noch ein wenig von dem, was man in dem Video vielleicht nicht sehen kann.


Ich könnte nun nur davon berichten, wie wunderbar der Urlaub war (und das war er ja auch!), aber ich möchte ich auch (aus der Sicht der Patentante) schildern, wie es wirklich ist, mit einem Kleinkind zu verreisen. Es ist ja nicht so, dass es nicht (auch im Vorfeld) zu Bedenken und kleineren Krisen gekommen wäre. Seit Resi und ich vor 5 Jahren (whaaat?!) als Au Pairs ein Jahr in Dublin gelebt haben, besuchen wir eigentlich mindestens einmal im Jahr unsere Gastfamilien, bei denen wir als quasi-Familienmitglieder auch nach all den Jahren jederzeit willkommen sind (<3). 2013 waren wir bereits mit Juli (damals 9 Monate) in Irland und auch damals hatte er schon alles super mitgemacht, aber natürlich kann er sich nicht mehr daran erinnern. Nachdem ich letztes Jahr alleine nach Dublin gedüst bin, stand für uns fest, dass wir dieses Jahr auf jeden Fall wieder gemeinsam mit Juli in die irische Heimat reisen wollten. Leider müssen Kinder ab zwei Jahren für ein Flugticket den vollen Preis zahlen, was das Ganze (für uns arme Studentinnen - wir haben das Geld für Julis Flugticket geteilt) natürlich nicht einfacher gemacht hat. Wir sind (wieder) mit Lufthansa geflogen, was wir auch jeder Familie mit Kleinkind empfehlen würden. Der Service ist einfach unschlagbar! Am Frankfurter Flughafen erhielt Juli nicht nur eine extra Bordkarte für Fuchs und Simba, sondern wir konnten auch seinen Buggy kostenlos mitnehmen und durften als allererste das Flugzeug betreten, was bedeutet, dass wir mit Juli einfach an all den Menschenschlangen - selbst an den Schnöseln der Businessclass! - am Gate vorbeispazieren durften. Selbst Juli konnte unser Glück kaum fassen und sagte etwas überwältigt mehrfach: "Oh, so viele Leute!". Vor zwei Jahren war das Fliegen mit Juli überhaupt kein Problem und auch dieses Mal fand er es einfach nur super. Wir hatten Bedenken, dass er sich erschrecken würde und hielten bei Start und Landung jeweils eine seiner Händchen fest - er hat vor Freude gejauchzt und begeistert gefragt, ob das Flugzeug nochmal so laut sein und wackeln wird (nein, zum Glück nicht). Ich musste fast weinen, weil es einfach so goldig war, wie sehr er sich freute. Die Zeit im Flieger verging tatsächlich wie im Flug (höhö) und Juli war mit Stickerheften (bester Beschäftigungs-Tipp!), Malbüchern und dem Grüffelo-Film auf dem iPad bestens unterhalten. Das Flugzeugklo fand er übrigens auch super, das war nämlich auch so laut.


Als wir vor zwei Jahren mit Juli in Dublin waren, war er noch ein ganz kleiner Wurm, der einfach glücklich war, wenn er, an einem Keks lutschend, vom Buggy oder Tragetuch aus die Welt beobachten konnte und wir konnten ihn einfach überall hin mitnehmen. Mittlerweile ist Juli natürlich schon ein großer kleiner Kerl, der genau weiß, was er möchte und was er nicht möchte. Meistens ist er wirklich superlieb und fröhlich, aber insbesondere in den Wochen vor unserem Trip war er hin und wieder auch wirklich ein kleines Monster. Der Start ins neue Kindergartenjahr war nicht spurlos an ihm vorbeigezogen und die Tatsache, dass er meistens keinen Mittagsschlaf mehr macht(e), half da natürlich auch nicht. Uns war von Anfang an bewusst, dass dieser Aufenthalt in Dublin anders als alle bisherigen werden würde und wir uns in erster Linie nach Juli richten würden, was aber natürlich auch völlig in Ordnung war. Vor der Reise legten wir eine Liste mit Dingen an, auf die wir in Dublin auf keinen Fall verzichten wollten (Orte, Essen/Trinken, Shops). Hierbei beschränkten wir uns wirklich auf absolute Must-Dos, um uns wirklich nur auf das Wichtigste zu beschränken und uns gleichzeitig auch nicht zu viel vorzunehmen, da wir spontan entscheiden wollten, was wir wann am besten machen könnten. Wir kennen Dublin mittlerweile vermutlich besser als jede andere Stadt (selbst als Marburg :D) und bei unserem Trip sollte es, statt Sightseeing, in erster Linie darum gehen, Zeit mit unseren Gastfamilien zu verbringen und Juli (und uns) eine tolle Zeit zu bescheren. Einer der größten Punkte auf unserer Liste war deshalb auch ein Ausflug in das SeaLife-Center in Bray mit echten Nemos (!). Julis Reaktion könnt ihr gleich im Video betrachten. 


Wir haben versucht Juli im Vorfeld so viel wie möglich zu erzählen, was jeweils als nächstes passieren würde. Wir hatten ihm in den Wochen vor der Reise auch viele Fotos von unseren Gastfamilien gezeigt, sodass er mit den Namen und (Foto)gesichtern vertraut war und wusste, dass wir erst ein paar Nächte bei der einen Familie und dann bei der anderen Familie schlafen würden. Natürlich konnten wir nicht in sein Köpfchen hineinschauen, aber wir glauben, dass es defintiv geholfen hat, ihm immer wieder von unseren Plänen für die nächsten Stunden zu erzählen, sodass er nicht völlig überwältigt sein würde. Ein Flug, sämtliche Busfahrten, viele Leute, eine (für ihn) unverständliche Sprache und ein ganz anderes Umfeld müssen für so einen Knirps ganz schön viel zu verarbeiten sein, aber wie immer hat Juli uns überrascht. Er war einfach superduper. Es dauerte etwa zwei Tage bis sich unsere Reisegruppe gut eingependelt hatte, aber Juli war wirklich einfach superlieb und hat alles richtig gut mitgemacht. Natürlich waren ein paar Kompromisse nötig, aber letztendlich haben wir unsere Must-Do-Liste ganz stressfrei abarbeiten können. Resi und ich hatten jeweils einen "Shoppingtag" alleine in der Stadt, während die jeweils andere mit Juli zuhause blieb (und u.a. Schokokuchen gemeinsam mit den anderen Kindern backte). Ansonsten haben wir zu dritt alles gut gemeistert und konnten die Zeit richtig gut genießen. Juli hatte sogar so viel Spaß, dass er mittags (untypischerweise) wirklich müde genug für mehrstündige (!) Schläfchen im Buggy war. Seine spontanen Mittagsschläfchen haben auf jeden Fall zur äußerst positiven Allgemeinstimmung beigetragen - Juli konnte seine Energieakkus aufladen und war auch in der zweiten Tageshälfte ein happy little fella und (noch viel besser!) wir hatten auch immer ein kleines Päuschen, das wir für so wunderbare Dinge wie Afternoon Tea verwenden konnten. Win-win!

So, damit ihr euch nun aber auch davon überzeugen könnt, wie toll unser Irlandurlaub mit Julibuli wirklich war, kommt hier nun unser...... Trommelwirbel..... VIDEO:


Dublin 2015 from Kuddelmuddel on Vimeo

Es war wirklich wunderbar und gemeinsam mit Juli haben wir uns über so viele Kleinigkeiten in unserer Herzensstadt freuen können (Ein Bus! Ein Transporter! Noch ein Bus! Oh, eine Möwe!). Er war ein echter Schatz und es gab nicht mal einen einzigen Pipi-Unfall. Unsere Iren haben sich so sehr gefreut uns zu sehen und wir uns natürlich genau so sehr. Juli hat sich auf Anhieb super mit den Kindern verstanden - ganz ohne Sprache. Er hat zumindest munter auf Deutsch erzählt (und Anweisungen gegeben), während die Kinder es andersrum auf Englisch gemacht haben. Dara, der Junge meiner Gastfamilie, war damals noch jünger als Juli jetzt ist und dann zu sehen, wie schön er (mittlerweile 6 Jahre alt) mit Juli spielt, war etwas ganz besonderes. Als wir gerade wieder in Frankfurt gelandet waren und noch im Flieger saßen, sprach Juli genau das aus, was uns auch durch den Kopf ging: "Nochma' nach Öhrland fliegen!" - na klar, nächstes Jahr!





PS: Fast hätte ich vergessen von dem riesigen DRAMA zu berichten, das sich in meinem Heimatort Sandymount ereignete. Natürlich war der Urlaub doch nicht perfekt. Wir haben den Fuchs verloren. DEN FUCHS! Juli und ich sind panisch zweimal durch's ganze Dorf gelaufen. Okay, zugegeben war nur ich wirklich panisch, denn Juli sagte nur immer seufzend: "Oh, so ein Ärger! Der arme Fuchs! Da müssen wir einen neuen kaufen." Ha, von wegen! Das hätte er spätestens abends zur Schlafenszeit niemals akzeptiert. Gerade als ich Resi verzweifelt per SMS davon in Kenntnis setzte, dass ich als schlechteste Patentante aller Zeiten nicht bemerkt hatte, dass der Fuchs aus dem Buggy gesprungen war, kam uns eine Frau mit dem Fuchs in der Hand entgegen. Ich hätte sie am liebsten abgeknutscht. Wie immer fand Juli die richtigen Worte: "So ein Glück!"

Donnerstag, 24. September 2015

Rückblick: Jules Summer Bucket List (& eine kleine Autumn Bucket List)

Die Blätter an den Bäumen leuchten schon beinahe kunterbunt, abends wird es nun schon wieder viel früher schummrig und das Haus verlasse ich meist nur noch mit einem Schal (wenn nicht sogar schon mit Winterjacke). Es tut mir leid euch daran erinnern zu müssen, aber der Sommer ist seit gestern offiziell vorbei. Anstatt euch nun zu erzählen, dass der Herbst auch ganz wunderbare Seiten hat, möchte ich euch heute berichten, welche Punkte meiner Summer Bucket List ich tatsächlich abhaken konnte.


Wie ihr sehen könnt, habe ich fast alle Punkte auf meiner Liste durchstreichen können (ohne mich in irgendeiner Weise unter Druck zu setzen), worüber ich mich sehr freue. Mit allen Punkten verbinde ich wunderbare Erinnerungen, die mir einen insgesamt richtig schönen Sommer beschert haben. Ich wünschte nur, ich könnte den letzten Punkt auch schon von der Liste streichen ;-).


1. Limonade machen
Limonade zu machen war einer der einfachsten Punkte meiner Liste. Ich glaube sogar, dass es auch der erste Punkt war, den ich von der Liste streichen konnte, nachdem ich eine unglaublich leckere Matcha-Limo mit Ingwer und Minze zusammengemixt hatte.

2. Ausflug ans Meer
Ein Ausflug ans Meer ließ sich nicht ganz so einfach umsetzen wie die Limonade. Zuerst hatte ich geplant, im Juli während meines Heimaturlaubes einen Tag an der Ostsee zu verbringen, aber das Wetter war leider so miserabel, dass es sich nicht gelohnt hätte. Zum Glück konnten wir dann aber in Irland (Punkt 8) eine schöne Zeit in Bray und an meinem geliebten Strand in Sandymount verbringen. Hach, wenn ich groß bin, brauche ich mindestens ein Ferienhaus an der Küste.

3. Jumpsuit tragen
Ach, ich war so glücklich, als ich zufällig bei einer spontanen Bummeltour durch Marburg einen hübschen Jumpsuit gefunden hatte, der auch noch reduziert war. In der Umkleide schien er gut zu passen und ich habe ihn dann ein paar Tage später bei bestem Wetter auch direkt angezogen. Um dann festzustellen, dass er eigentlich um einiges zu groß war und ich ihn alle paar Minuten wieder in Position bringen musste, um nicht halbnackt zu sein. Nun ja. Nächstes Jahr suche ich mir dann einen schönen und passenden.

4. Picknick
Zum Glück ergaben sich diesen Sommer einige Gelegenheiten für einige Picknickausflüge. Juli und ich picknicken immer besonders gerne auf dem Spielplatz bei mir um die Ecke und er erzählt heute noch davon, wie bei einem unserer Picknicks unser gesamtes Proviant in den Sand gefallen ist ("Für die Vögel!"). An einem besonders schönen Sommertag habe ich außerdem spontan mein Mittagessen eingepackt und bin zum ersten Mal zu einem See hier in der Gegend gewandert - das war dann schon ein richtiges kleines Abenteuer.



5. Mit E. schwimmen gehen
Nach drei Jahren, in denen wir es nicht auf die Reihe bekamen, haben meine Freundin Elena und ich es dieses Jahr endlich geschafft gemeinsam schwimmen zu gehen. Sogar zweimal! Einmal haben wir dafür sogar spontan die Uni sausen lassen. Man muss schließlich Abstriche machen und manchmal einfach mal das Leben genießen.

6. The Script Konzert
Das Konzert von The Script in Frankfurt mit Resi zu besuchen war einer der Punkte, die ich unbedingt umsetzen wollte, aber gleichzeitig war es auch einer der schwierigsten Punkte, da das Konzert bereits ausverkauft war, als wir uns vornahmen hinzugehen. Wochenlang gab es im Internet nur total überteuerte Tickets, aber als es langsam schon knapp wurde, haben wir zwei Wochen vor dem Konzert noch richtig gute und vor allem günstige Karten ergattert. Wir haben das Konzert sehr genossen, auch wenn die Stimmung insgesamt leider irgendwie nicht ganz so gut war.

7. Open-Air Kino
Dieser Punkt war auch ein wenig kniffelig, da ein Besuch des Open-Air-Kinos nicht nur von der Filmauswahl abhängig war, sondern in erster Linie natürlich auch vom Wetter. Resi überredete mich recht spontan dazu einen Film zu sehen, von dem ich vorher noch gar nichts gehört hatte: "Wild - Der große Trip" mit Reese Witherspoon. Falls ihr den Film auch noch nicht kennt, schaut ihn euch unbedingt an! Wir waren beide sehr begeistert und ergriffen und sind uns einig, dass der Film auf jeden Fall zu den Filmen gehört, die man auf jeden Fall gesehen haben sollte. Da die Story auf wahren Gegebenheiten beruht, habe ich mir mittlerweile auch das Buch von Cheryl Strayed (die Protagonistin) gekauft und freue mich schon darauf es zu lesen. Davon ab war die Atmosphäre im Open-Air-Kino unter dem klaren Sternenhimmel unglaublich schön und hat perfekt zum Film gepasst. Ein Besuch im Open-Air-Kino wird nun jeden Sommer auf meiner Liste stehen.


8. Mit Resi und Juli nach Irland
Hach! Wie erwartet waren die 5 Tage mit Resi und Juli in unserer irischen Heimat ein absolutes Highlight und einfach nur wunderbar. Juli war der allerbeste kleine Reisebegeleiter und mit ein paar Kompromissen klappte auch alles super. Ich versuche im Moment (halbwegs verzweifelt) ein Urlaubsvideo zu erstellen und anschließend hier auf dem Blog mit euch zu teilen, aber auch falls das nicht klappen sollte, werden wir hier bald genauer von unserem Trip nach Dublin berichten.

9. Flohmarktstand
Der Verkauf auf dem Flohmarkt war ein weiterer wetterabhängiger Punkt auf der Liste. Im Juni hatten wir an einem Abend schon das Auto mit all unserem Flohmarktkram vollgepackt, als Juli plötzlich krank wurde. Letztendlich regnete es an dem Tag aber auch nur und so waren wir dann erst einmal doch froh, nicht auf dem Flohmarkt stehen zu müssen. Das holten wir dann nämlich bei bester Sommersonne Ende August nach - allerdings direkt am Tag nach dem The Script Konzert. Wir waren nachts um 1 Uhr aus Frankfurt zurück und standen um 4:30 Uhr gleich wieder auf, um pünktlich um 5:30 Uhr unseren Stand aufbauen zu können. Genau wie im letzten Jahr hat sich der Schlafmangel aber total gelohnt und unser Verkauf war sehr erfolgreich. Alles, was wir auf dem Flohmarkt nicht losgeworden waren (und noch einiges mehr), brachten wir anschließend ins Flüchtlingslager in Marburg - somit waren wir nicht nur unseren ganzen "Kram" los, sondern haben dabei auch noch etwas Gutes getan und anderen Menschen eine Freude gemacht.

10. Täglich 10.000 Schritte
Ich hab's geschafft! Ich hab's geschafft! Ich bin von Anfang Juni bis Anfang September täglich lückenlos (!) mindestens 10.000 Schritte gegangen und gelaufen und habe dabei insgesamt über 600 km (!!!) zurückgelegt. Ich habe hier ja schon ausführlich von meiner Strategie und meiner Erfahrung berichtet und kann euch auch nach drei Monaten sagen, dass ich bis zum Schluss sehr große Freude an dieser Herausforderung hatte und nebenbei auch noch viele tolle Hörbücher gehört habe. Deshalb muss ich an dieser Stelle auch klarstellen, dass es nun natürlich nicht nicht mehr mein Ziel ist 10.000 Schritte zurückzulegen - wenn es mein Alltag zulässt, werde ich nach wie vor versuchen die 7 km zu gehen oder zu laufen, aber ich bin dabei nun nicht mehr so verbissen, diese Aufgabe jeden Tag zu erfüllen. Die lückenlosen 84 Tage waren mein besonderes Sommerprojekt, um bewusst mehr Zeit draußen zu verbringen, unterwegs zu sein und meine Umgebung noch besser kennenzulernen. Das Wetter war meist super und dank der Semesterferien hatte ich meist auch genügend Zeit. Auf der anderen Seite gab es aber auch Tage, an denen ich extra morgens um 6 aufgestanden bin, um die Schritte zurückzulegen, weil ich den restlichen Tag über keine Zeit gehabt hätte. Dann gab es auch Tage, an denen das Wetter absolut furchtbar war und ich mich trotzdem - verbissen wie ich bin - gezwungen habe mit Gummistiefeln, Regenjacke und Regenschirm loszulaufen und dabei ausgerutscht und gestürzt bin oder zwei Stunden später völlig durchnässt nach Hause kam. Natürlich lag das alles nur an mir, weil ich die Herausforderung schließlich unbedingt bewältigen wollte. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich es tatsächlich geschafft habe, es macht mir nach wie vor großen Spaß und ich möchte es nach Möglichkeit weiterhin so oft wie möglich beibehalten (gerade als Ausgleich zur näher rückenden Examensarbeit (Punkt 11)), aber es wird nicht mehr meine Nummer-1-Priorität eines jeden Tages sein.

11. Examensarbeit schreiben
Ha, schön wär's! Der vermeintlich wichtigste Punkt meiner Liste ist der einzige, den ich (leider!) nicht wegstreichen kann. Ich würde sogar die Matcha-Limonade gegen eine fertige Examensarbeit eintauschen. Und den zu großen Jumpsuit. Die Examensarbeit diesen Sommer zu schreiben war, um ehrlich zu sein, eine ganz schöne Schnapsidee. Ich hatte unterschätzt, wie viel Vorbereitungszeit das Ganze beanspruchen würde, bevor das eigentliche Schreiben der Arbeit überhaupt beginnen kann und habe den Beginn dieses Zeitfensters nun auf Mitte Oktober (oder November oder...) aufgeschoben. Ich habe schon viel recherchiert und kopiert und angelesen und neue Stifte gekauf (:D), aber ich kann noch gar nicht so gut einschätzen, ob diese Vorbereitung bislang ausreichend ist oder ob ich in ein paar Wochen panisch im Dreieck springen werde. Bislang bin ich sehr entspannt und guter Dinge - ich hoffe, diese Einstellung kann ich in den nächsten Monaten beibehalten. 

Mein Sommer war ganz schön toll. Ich freue mich, dass ich so viele tolle Punkte von der Liste streichen konnte. Ich kann nicht sagen, ob ich all diese Dinge auch so bewusst erlebt hätte, wenn ich sie nicht zuvor auf einer Liste festgehalten hätte. Die Liste hing den Sommer über über meinem Schreibtisch und hat mich täglich an die kleinen Ziele erinnert, die ich mir gesetzt habe. Auf diese Weise hatte ich immer vor Augen, was ich noch unbedingt erleben wollte und nichts "vergesse". Nächsten Sommer würde ich gerne eine neue Liste anlegen...

... weil es bis zum nächsten Sommer aber noch so lange dauert, habe ich mir auch eine kleine Bucket List für den Herbst angelegt. Allerdings wirklich nur eine kleine, damit ich mir nicht zu viel vornehme und mich in erster Linie auf die Examensarbeit konzentriere (jaja...).


1. Examensarbeit schreiben
Dieses Mal aber wirklich. Je nach Anmeldezeitpunkt hätte ich bis Januar oder Februar Zeit, aber meine geheime Mission ist es mit dem reinen Schreiben bis etwa eine Woche vor Weihnachten fertig zu werden, um die Vorweihnachtszeit so richtig genießen zu können. Es ist ja nicht so, dass ich mir die Weihnachtszeit von irgendwas vermiesen lassen würde, aber ich hätte diesen riesigen Klotz dann gerne aus meinem Kopf.

2. Qi Gong Kurs
Zum Ausgleich zu Punkt 1 habe ich mich gemeinsam mit Resi zu einem Qi Gong Kurs angemeldet. Ich wollte schon immer mal ernsthaft Yoga oder etwas ähnliches ausprobieren und hoffe, dass uns der Kurs Spaß macht und mir ein bisschen bei der Stressbewältigung hilft. Der Kurs findet freitagsabends statt und es wäre superduper, wenn ich es hinbekommen würde, die Wochenende examensarbeitsfrei zu gestalten. Da ich aber gar nicht einschätzen kann, wie aufwendig das alles wird, weiß ich nicht, ob dieser Wunsch realistisch ist.

3. Wohnzimmer renovieren
Ha, so viel zu meiner sinnvollen Zeiteinteilung. Ich habe schon seit langem überlegt, ob ich meine altrosa Wohnzimmerwand nicht rauchblau streichen sollte - quasi seit meine Wand überhaupt altrosa ist. Nun ist es wirklich Zeit für ein kleines Makeover und ich bin dabei, mein Wohnzimmer ein bisschen weniger shabby-chic-mäßig und dafür etwas frischer und skandinavischer zu gestalten. Falls ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr bestimmt auch schon gesehen, dass ich meine Wand und meine Stühle diese Woche bereits tatsächlich schon gestrichen bzw. lackiert habe. Nun fehlen noch eine neue Bilderwand und nach Möglichkeit ein neues Sofa (am allerliebsten ein graues Ektorp von Ikea - Sponsoren dürfen sich gerne beteiligen!). Das Endergebnis werde ich euch auch bald zeigen.

4. Pumpkin Pie backen
Seit ich als Zehnjährige erstmals Harry Potter gelesen habe, möchte ich einmal einen richtigen Pumpkin Pie probieren. In diesem Herbst möchte ich das endlich auch tatsächlich umsetzen. 

5. Buchmesse
Als absolute Buchliebhaberinnen waren Resi und ich schon ein paar Mal mit großer Begeisterung auf der Frankfurter Buchmesse, mittlerweile aber schon seit einigen Jahren nicht mehr. Dieses Jahr haben wir uns vorgenommen die Buchmesse (Als Fachbesucher! Ein Hoch auf unsere berufliche Laufbahn!) gemeinsam mit Juli zu besuchen, der Bücher genau so sehr wie seine Mutter und Patentante liebt. Wir werden uns demnach hauptsächlich in der Kinderbuch-Halle aufhalten und können es gar nicht abwarten ihm den "echten" Grüffelo vorzustellen :-).

Habt ihr euch ein paar schöne Sachen für den Herbst vorgenommen? :)

Falls ihr übrigens noch nicht an unserem großen Geburtstagsgewinnspiel teilgenommen habt, habt ihr noch bis einschließlich Sonntag Zeit euer Los in den Topf zu werfen.

Sonntag, 20. September 2015

2 Jahre Kuddelmuddel - Hurra! (& ein Gewinnspiel für euch)

Ihr Lieben, wir drei sind gerade rechtzeitig aus Irland zurück (davon berichten wir bald ausführlicher!), um mit euch zu feiern. Es ist Zeit für Partyhütchen, zuckersüßen Kuchen, virtuellen Konfettiregen und echte Geschenke - Kuddelmuddel ist nämlich heute auf den Tag genau zwei Jahre alt. Tröt! Tröt! Tröööt! 


Wir könnten jetzt ganz fassungslos erzählen, dass wir gar nicht glauben können, dass unser kleiner Blog nun schon zwei Jahre alt ist, aber mittlerweile kommt es uns tatsächlich so vor, als gäbe es Kuddelmuddel schon ewig. Als Jules Kürbissuppe heute vor zwei Jahren online ging und quasi den Grundstein für unser buntes Durcheinander an Rezepten, DIY-Ideen und Alltagsabenteuern legte, konnte Baby Juli noch nicht einmal laufen. Nun, 236 Blogeinträge später, flitzt Juli wie der Blitz durch die Gegend, legt schwierige Puzzles ohne Hilfe und erzählt dabei die abenteuerlichsten Geschichten. Wie die Zeit vegeht! Im vergangenen Jahr, seit unserem ersten Kuddelmuddel-Geburtstag, hat sich aber nicht nur Juli weiterentwickelt, sondern auch an unserem Blog hat sich einiges verändert. Die größte Veränderung, einen richtigen Neuanfang, brachte Lulus Ausstieg im späten Frühjahr mit sich. Seit wir unser Blogkonzept neu durchdacht und jeglichen Druck von unseren eigenen Schultern genommen haben, bloggen wir endlich wieder mit viel Spaß und Leidenschaft und das wird auch hoffentlich noch eine ganze Weile so bleiben.


Auch nach zwei Jahren sind wir noch ein verhältnismäßig kleiner Fisch im großen Bloggerteich, aber wir schreiben und fotografieren schließlich nicht um Ruhm und Ehre zu erlangen, sondern einfach, weil es uns Spaß macht, unsere Geschichten, Ideen und Gedanken mit euch zu teilen. Jeder Klick, jeder Kommentar und jedes Like motiviert und erfreut uns natürlich dabei umso mehr und zeigt uns, dass auch ihr Freude und Inspiration an unserem Blog findet. Bevor wir nun zum besten Teil eines jeden Geburtstages übergehen - GESCHENKE! -, möchten wir euch einen kleinen Einblick in die Kuddelmuddel-Statistiken geben. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, welche Einträge und Kategorien euch scheinbar am meisten interessieren und oftmals ist das Ganze auch wirklich sehr unvorhersehbar und überraschend. Eure Lieblingskategorie scheint laut der Klicks DIY zu sein, der meistgelesene Eintrag ist jedoch Lulus köstliches Hähnchen mit Quinoa nach Jamie Oliver. Auch unsere Flohmarkt-Tipps, Reiseberichte und Familiengeschichten scheinen euch gut zu gefallen. In den Blog-Statistiken können wir auch einsehen, welche Suchanfragen (neue) Leser auf unseren Blog geführt haben... und somit kommt jetzt der wirklich erstaunlich unterhaltsame Blick hinter die Kulissen. Dies ist unsere persönliche Top 5 (in wahlloser Reihenfolge):

1. "glücklicher mensch in der großstadt": Wir sind uns nicht sicher, ob wir in einem unsere Einträge explizit erwähnt haben, dass wir glückliche Menschen in der Großstadt sind. Obwohl wir eigentlich nicht wirklich inmitten einer richtigen Großstadt leben möchten und uns eher in unserer Kleinstadt zu den glücklichen Menschen zählen, war Lulu sicherlich in Heidelberg und am Stadtrand Frankfurts sehr... äh... glücklich und auch in Dublin waren wir äußerst... glücklich. Schön also, dass man in Städten verschiedener Größe glücklich sein kann!

2. "Jule Weihnachtsgeschenke": Der Weihnachtsmann googlet, um das perfekte Weihnachtsgeschenk für Jule (denn es gibt ja auch nur the one and only) zu finden! Juhu! Hier wird er garantiert die besten Anregungen finden. (Notiz für die Zukunft - damit dabei auch nichts schief geht: Mehr Geschenktipps posten!)

3. "schöne lange haare 2014 dezember": Also... äh... ja. Jemand wollte schöne lange Haare für einen Monat? Wir hatten schöne lange Haare im Dezember? Aber auch nur im vergangenen Jahr? 

4. "Julis Mama": Zack, der Beweis, dass Juli schon jetzt ein Superstar ist! Selbst Resi wird nur noch als seine Mama definiert. Möglicherweise haben also Julis Kindergartenkumpels diese Suchanfrage gestartet, um seine Mama - besonders lieb und besonders lustig - auszuchecken.

5. "ich habe ganz schöne": Ja, auch wir fragen uns: Ganz schöne was?! Was auch immer Schönes, die Person, die im Internet danach suchte, hat, wir... äh... scheinen es auch zu haben. Möglicherweise ja schöne lange Haare?! Ach nee, die hatten wir ja nur im Dezember 2014.


So, jetzt lassen wir es aber richtig krachen. Wie auch im vergangenen Jahr haben wir ein paar ganz tolle Geschenke für euch organisiert - was wäre ein Geburtstag schließlich auch ohne Geschenke?! Ein ganz besonderer Dank geht hierbei an unsere wundervollen Sponsoren, ohne die diese virtuelle Geburtstagssause nicht einmal halb so toll geworden wäre. Zu unserem Bloggeburtstag könnt ihr jeweils folgendes gewinnen: eine prall gefüllte Degustabox, das wunderhübsche Bungalow-Küchentuch "Bindu mint" von wunderschön-gemacht, ein Set mit vier Superfood-Riegeln von ChocQlate und einen superduper DIY-Adventskalender mit 24 kleinen Boxen von eine der guten.


Um eines dieser wunderbaren Geschenke zu gewinnen, müsst ihr einfach nur einen Kommentar unter diesem Eintrag hinterlassen. Ganz besonders würden wir uns natürlich freuen, wenn ihr uns dabei verratet, was euch an Kuddelmuddel gut (oder auch nicht gut) gefällt und was ihr euch von uns wünscht. Dabei vergesst bitte nicht, euren Vornamen und eure E-Mail-Adresse anzugeben, damit wir laut in euer virtuelles Postfach tröten können, falls ihr gewonnen habt. Wenn ihr zusätzlich auch noch den entsprechenden Gewinnspiel-Eintrag auf Facebook teilt, schmeißen wir gleich noch ein Zusatzlos mit eurem Namen in den Lostopf. Das Gewinnspiel läuft bis zum 27. September 2015 (Mitternacht) und alle Leser/innen aus Deutschland dürfen mitmachen. Wir wünschen euch ganz viel Glück und laden euch nun zu einer Runde Stop-Tanzen ein.

Vielen Dank für die schönen zwei Jahre!

Freitag, 11. September 2015

Julis Gute-Nacht-Ritual (& Dontodent Produktvorstellung)

Viele schlaue Leute halten Gute-Nacht-Rituale für Kinder für extrem wichtig. Sie vermitteln Routine, es gibt keine großen Überraschungen vor dem Schlafengehen und durch sie entsteht eine Sicherheit, die den Kindern helfen soll, vom vergangenen Tag Abschied zu nehmen und sogar gern ins Bett zu gehen. Zugegebenermaßen habe ich mir nie Gedanken über soetwas gemacht, solange Juli im Beistellbett direkt neben mir geschlafen hat. Doch irgendwann -  Juli war beinahe auf den Tag genau sieben Monate alt - fiel uns auf, dass das einzige, was den kleinen Mann am Durchschlafen hinderte wir waren... meist war er das erste Mal wach, sobald wir auch ins Bett gingen und dann jedes Mal, wenn einer von uns nachts auf Toilette musste oder sich räusperte oder sich einfach mal geräuschvoll wälzte. Also beschlossen wir, den Umzug ins eigene Zimmer einige Monate früher als geplant (ich wollte ihn zumindest das erste Jahr bei uns schlafen lassen) durchzuziehen. An diesem ersten Abend entwickelten wir recht unbewusst ein Abendritual, das wir dann jedoch genau so beibehielten und das sich stets altersbedingt an kleinen Stellen veränderte. Zum Beispiel schlief der Kleine zu Beginn immer auf mir in unserem supertollen Schaukelsitz (EMPFEHLUNG!!) bei Kinder Gute-Nacht-Musik ein. Seit er ca. 14 Monate alt ist, ist er dann lieber selbst zu seinem Bett geflitzt :).

Heute möchte ich euch von unserem momentanen Abendritual berichten, das uns wirklich allen hilft, den Tag mit Kinderprogramm zu beenden. Aber vorher müsst ihr natürlich noch wissen, dass Juli nach sieben Monaten Beistellbett und zwei Jahren Gitterbett vor knapp zwei Wochen sein "groooooßes eiiiiiigenes Bett" bekommen hat:


Tatsächlich hatten wir gar keine "Übergangsphase" vom kleinen ins große Bett. Sprich, er ist morgens aus seinem kleinen Bett aufgestanden und hat sich abends stolz wie Oskar ins große Bett gelegt als hätte er nie ein anderes besessen :). Wir schieben das unter anderem auch auf unsere kontinuierliche Abendroutine. Also, lange Rede, kurzer Sinn - so sieht unser Gute-Nacht-Ritual aus:

Zuerst essen wir (wenn möglich alle zusammen) Abendbrot. Je nach Zeit und Muße, essen wir warm oder kalt. Zum Nachtisch bekommt Juli dann seinen Liiiieblingspudding, eine "Paula" (bzw. die günstige Version vom Lidl):


Danach wird sich gewaschen. Mittlerweile holt der Sohenmann sich selbst seinen Waschlappen, klettert auf einen kleinen Hocker, dreht das Wasser auf und wartet, bis es warm wird. Dann macht er den Waschlappen nass, wringt ihn aus und flitzt zur Wickelkommode, wo er gründlichst in allen Ecken geschrubbt wird (erst von Mama oder Papa, dann darf er selbst nochmal ran :D):


Seit seiner Geburt creme ich Juli nach dem Waschen ein - mal sehen, wie lange er das noch  mit sich machen lässt ;). Bisher hatte er noch nie Hautprobleme, aber vielleicht hat er auch einfach eine sehr unproblematische Haut und meine Eincreme-Aktionen nützen eigentlich gar nichts - egal, für uns gehört es zum Abendprogramm und Juli darf dabei natürlich helfen. Hat er dann erstmal seinen Schlafanzug an, werden Zähne geputzt. Mittlerweile weiß Juli sogar, dass Karius und Baktus kommen, wenn man sich nicht die Zähne putzen lässt und laut eigener Aussage kann man dann keine Gummibärchen mehr essen - eine wahre Schande ;).


Habt ihr diese super süße Rabe-Socke-Zahnbürste gesehen? Juli findet sie klasse und wenn ihr auch gern so eine niedliche Zahnbürste für eure Mäuse möchtet, beeilt euch und fahrt zum nächsten dm, bevor sie ausverkauft ist! Auch die Zahnpasta, die wir zur Zeit benutzen, ist von dm. Sie schmeckt nach Erdbeeren und Juli sagt jeden Abend "mhhh", wenn er sie im Mund hat. Dass sie im Ökotest mit "sehr gut" abgeschnitten hat gefällt wiederum der Mama besonders gut ;). An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das Bereitstellen von Zahnbürste und Zahnpasta!


Sobald die Beißerchen schön gepflegt sind, darf Juli sich eine Gute-Nacht-Geschichte aussuchen und sich einen Schnuller schnappen. Wir setzen uns dann gemeinsam aufs Sofa und lesen. Zuerst lese ich (bzw. der Papa) einmal die Geschichte, danach darf Juli sich das Buch nochmal selbst anschauen. An manchen Tagen möchte Juli auch gerne ein bisschen Gute-Nacht-Musik nebenbei hören.


Anschließend gibts noch einen dicken Kuss und eine Umarmung für den Papa, wir gehen dann alle zusammen in Julis Zimmer, er macht sein Schildkröten-Sternen-Nachtlicht an (so ähnlich wie dieses hier, nur wesentlich günstiger) und klettert selbst ins Bett. Da gibt es dann noch einen Gute-Nacht-Kuss und wir gehen aus dem Zimmer. Hin und wieder kommt er nochmal aus seinem Bett gekrochen, um aufs Klo zu gehen, manchmal ruft er, weil er etwas trinken möchte, aber alles in Allem geht er sehr gerne und auch gut ins Bett. Meistens schläft er durch, nur manchmal möchte er zu uns ins Bett, was er aber auch darf. Seit er sein großes Bett hat, kommt er einfach selbst rüber, klettert wie ein nasser Sack über mich, legt sich in unsere Mitte und schläft weiter - da beschwere ich mich ganz sicher nicht :). Auch wenn er morgens aufwacht, was meist zwischen 6.30 und 7.30 Uhr der Fall ist, kommt er nochmal zu uns getappst um zu kuscheln. Ich liebe es :).

Welche Abendrituale haben sich bei euren Kindern bewährt? Oder haltet ihr sowas für Käse? Und ab wann haben eure Zwerge im "grooooßen eeeeiiiigenen Bett" geschlafen?


Donnerstag, 10. September 2015

Weltbestes Sommer-Salatdressing auf Vorrat (& Unboxing der August-Degustabox)

So gerne wie wir auch neue (teils aufwendige) Rezepte ausprobieren, so gibt es auch oft Tage, an denen auch wir überhaupt keine Lust oder Zeit zum Kochen haben. Ein leckerer, bunt gemischter Salat (jetzt im Sommer auch gerne mit frischem Obst, wie Nektarinen oder Pfirsiche) passt uns eigentlich immer gut, aber wenn die Zeit mal wieder besonders knapp ist, dauert auch das Schnibbeln und Dressing Mixen einfach zu lange. Wäre es da nicht superduper, wenn man einfach eine Flasche Lieblingsdressing für "schlechte Zeiten" im Kühlschrank aufbewahren würde? Darauf hätten wir ja auch mal eher kommen können! Eigentlich ist das nämlich eine ganz simple Idee, auf die wir dank dieses Rezepts gestoßen sind. Als neulich die August-Degustabox ins Haus flatterte, kamen uns der Senf von Amora und die Salatveredler von Kluth gerade richtig (ebenso wie das wunderbare Snack-Proviant für den Flohmarkt (siehe weiter unten)).


Für 1 Liter (!) Salatdressing
200 g Johannisbeergelee oder Himbeergelee (mal was anderes!)
100 ml helles Balsamicoessig
200 ml Rapsöl oder Olivenöl
500 ml Gemüsebrühe
1 EL Senf
je 1 EL Salz und Pfeffer
1-2 Knoblauchzehen, gepresst

Für das Salatdressing vermischt ihr einfach alle Zutaten in einer großen Schüssel, am einfachsten geht das mit einem Pürierstab. Das Dressing könnt ihr dabei nach Belieben mit euren Lieblingskräutern abschmecken und anschließend mit einem Trichter in eine große, verschließbare Flasche füllen. Auf diese Weise hält sich das Dressing im Kühlschrank mindestens zwei Wochen und ihr könnt euch immer wieder ganz fix einen Salat zubereiten, ohne jedes Mal ein neues Dressing anrühren zu müssen.  



Natürlich präsentieren wir euch auch noch schnell in einem kleinen Review, was es außer der perfekten Salatzutaten noch in der August-Degustabox gab.


Die Box steckte diesmal (zu unserer Begeisterung!) voller Snacks. Da die Box zwei Tage vor unserem diesjährigen Flohmarktverkauf ankam, passte das perfekt und wir konnten folgende Leckereien als Proviant mitnehmen: zwei Tütchen Chips von Kettle, Snatt's (Tomate & Oregano und Knoblauch & Petersilie - sooo gut!) von Grefusa und Sport1 Fan-Snack Klassik (herzhafte Salami-Kugeln) von Houdek. Außerdem gab es auch noch Popcorn von Chio (geht immer!), fruchtige Compass-Pastillen von Powermints und Juli konnte sich über Freezies-Wassereis von Capri-Sonne freuen. Dazu steckten auch noch fünf Getränke in der Box - der würzige Eistee von Sweet Sally Tea (total Jules Ding!), alkoholfreies Bier von San Miguel, zwei Energydrinks (Sour Apple & Sour Cherry) von 28 Black und ein kleines Fläschchen Amaretto von Romanza. Mit Energydrinks können ich leider überhaupt nichts anfangen, aber über den bunt gemischten Rest haben wir uns sehr gefreut - uns haben die ganzen Snacks super gefallen und am allerbesten haben uns die Snatt's (und Juli die Orange-Freezies) geschmeckt.

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen. Außerdem gibt es auf der Facebook-Seite der Degustabox gerade ein Gewinnspiel, bei dem ihr ein ganzes Jahresabo gewinnen könnt - viel Glück! :-)

*Sponsored Post: Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare meiner ehrlichen Meinung und mir hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).