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Montag, 12. Dezember 2016

Selbstgemachtes Weihnachtsmüsli (& Unboxing der Degustabox)

Ich glaube, ich habe das schon öfter erzählt, aber ich bin der größte Weihnachtsfan, den ich kenne. Lichterglanz, Weihnachtsmusik, Geschenke, Plätzchen, Gemütlichkeit und ganz viel Zeit mit den Liebsten - da bin ich dabei! Falls ihr euch übrigens schon mal gefragt hat, wer im Oktober schon weihnachtliche Joghurts, Süßigkeiten und Tees kauft - das bin auch ich. Noch schöner als weihnachtliche Köstlichkeiten zu kaufen, ist es natürlich diese selbst herzustellen und als neulich braune Lebkuchen mit Schokolade von Bahlsen in der weihnachtlichen November-Degustabox steckten, kam ich auf die grandiose Idee, mein eigenes Weihnachtsmüsli zu mixen. So ein knuspriges Weihnachtsmüsli ist nämlich nicht nur richtig lecker, sondern auch eine tolles Wichtelgeschenk oder Mitbringsel zum Adventskaffee.


Für ein großes oder mehrere kleine Vorratsgläser:
300 g Haferflocken
eine Handvoll Lieblingsnüsse (gehackt)
80 g getrocknete Cranberries (klein geschnitten)
100 g Honig (flüssig)
1 EL Sonnenblumenöl
2 TL Zimt
1 Prise Salz
100 g Lebkuchen (gewürfelt)

Das Müsli ist ganz schnell gemacht: Zuerst vermixt ihr alle Zutaten außer den Lebkuchen in einer großen Rührschüssel und verteilt die Müslimasse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech, das ihr dann für etwa 30 Minuten bei 120°C in den Ofen schiebt. Zwischendurch solltet ihr die Müslimasse immer mal wieder umrühren und darauf achten, dass sie nicht zu dunkel wird. Sobald das Müsli abgekühlt ist, könnt ihr die Lebkuchenwürfel untermischen (sonst wäre die Schokolade weggeschmolzen) und das Müsli in verschließbare Gläser füllen. Das Müsli sollte sich threotisch einige Wochen halten, wobei es sicherlich ganz schnell verputzt sein wird!


Natürlich könnt ihr auch noch sämtliche andere Zutaten (Wie wäre es z.B. mit grob zerkrümelten Spekulatius?!) nach Belieben dazumischen und das Müsli auch noch mit frischem Obst ergänzen. Gleichzeitig könnte das Müsli auch eine gute Füllung für Bratäpfel sein!


So, werfen wir schnell noch einen Blick in die Degustabox, die wie immer bunt gemixt war.


Neben den Contessa-Lebkuchen von Bahlsen gab es auch noch zwei Flaschen Schneeweiße-Weißbier von Erdinger und eine Lipton-Weihnachtskugel mit Black Tea Blueberry Muffin, aber das war es dann leider auch schon mit den wirklich weihnachtlichen Produkten. Hinzu kamen auch als Snacks auch noch Heidelbeere-Joghurt-Minis von Brandt, einer meiner all-time-faves Nappo, zwei Päckchen Tuc-Cracker, Cola-Fritt-Streifen und Finn Crisp-Snacks mit Tomate und Rosmarin. Außerdem steckten eine Packung Granola-Müsli von Barnhouse, ein Tütchen Eis-Traum Schokolade von Biovegan, ein Energydrink von Greenup Natural und ein Gläschen Ajvar von Granny's Secret in der Box. Insgesamt hat mir die bunte Mischung wirklich gut gefallen, aber in einer Weihnachts-Motto-Box hätten von mir aus auch gerne noch mehr weihnachtliche Produkte stecken können ;-).

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen. 

* Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare unserer ehrlichen Meinung und uns hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).

Sonntag, 11. Dezember 2016

10 Geschenkideen für Babys & Vierjährige

Und weiter geht's mit ein paar Geschenkideen und -tipps zu Weihnachten, dieses Mal für Babys und vierjährige (Paten)kinder. Meine beiden Patenjungs beschenke ich nämlich am allerliebsten, weil sich die beiden wirklich über jede Kleinigkeit freuen und am liebsten schenke ich dabei Dinge, über die ich mich mitfreuen kann, wie z.B. Bücher, die wir gemeinsam lesen oder Spiele, die wir gemeinsam spielen können. Die meisten der hier vorgestellten Ideen verschenke ich dieses Jahr übrigens wirklich (und im Gegensatz zu meinen Freundinnen werden Juli und Joni diesen Blogeintrag wohl auch eher nicht lesen). Zum Nikolaus bekamen die beiden Jungs jeweils ein Weihnachtsbuch (Pippi Langstrumpf steht bei Juli gerade ganz hoch im Kurs und Joni mag alles, das man angucken und/oder ansabbern kann). Zu Weihnachten bekommt Juli einen grünen Roller (den wünscht er sich schon seit Monaten), Joni bekam schon vorab während des ersten Zahnens eine Sophie-Giraffe zum Draufrumkauen und dann bekommen beide auch noch identische Grüffelo-Schlafis (Schlafanzüge sind immer ein tolles Geschenk!). Juli hat zwei Tage nach Weihnachten ja auch schon Geburtstag und wird u.a. "Cowboy-Schreck" bekommen, was bestimmt lustig wird. Das Spiel "Da ist der Wurm drin" ist zur Zeit übrigens sein allerliebstes Lieblingsspiel, das er meist mit der Aussage "Jetzt will ich aber gewinnen!" beginnt. 


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Ich habe den Eintrag übrigens bewusst "Geschenkideen für Baby und Vierjährige" genannt, weil "Kleinkinder" ein so schwammiger Begriff ist und Juli auch gar kein richtiges Kleinkind mehr ist (whaaat?!). Die Dinge, die ich hier empfehle, sind Sachen, die Juli gerade als (Fast-)Vierjähriger Spaß machen (würden), aber sicherlich auch Drei- oder Fünfjährige erfreuen würden :-). Für die Vorweihnachtszeit empfehle ich übrigens außerdem auch noch Rolf Zuckowskis "Dezemberträume" - sowohl als CD als auch als DVD auch nach über 20 Jahren wunderbar und es freut mich so sehr, dass es Juli genauso begeistert wie mich früher!

Hier findet ihr weiere Geschenkideen und Buchtipps für Kleinkinder aus den letzten Jahren.

PS: Wir haben übrigens auch die glückliche Gewinnerin des Topp-Adventskalender-Türchens ausgelost!

Sonntag, 4. Dezember 2016

10 Geschenkideen für die beste Freundin unter 20€

Da hat man einmal kurz geblinzelt, die ersten Plätzchen gebacken, die zweite Kerze angezündet, schon ein bisschen "Last Christmas" gehört und zack, nun ist Weihnachten nur noch drei Wochen entfernt. Da ich mittlerweile fast in Vollzeit in einer Bäckerei arbeite, um das halbe Jahr bist zum frühstmöglichen Antritt des Referendariats halbwegs sinnvoll zu überbürcken, ist meine Vorweihnachtszeit dieses Jahr leider nicht ganz so entspannt, aber Zeit für die Suche nach schönen Weihnachtsgeschenken für meine Liebsten nehme ich mir natürlich trotzdem. Die meisten Geschenke habe ich sogar schon zusammen, aber ich freue mich trotzdem schon auf Resis und meinen gemeinsamen traditionellen Weihnachtsbummel durch die Frankfurter Geschäfte. Mit Geschenkideen und -tipps für liebe Freundinnen auf dem Blog ist das allerdings so eine Sache: Da die meisten meiner Freundinnen und auch meine Mutter den Blog regelmäßig lesen, möchte ich die Geschenke, die ich tatsächlich verschenke, lieber nicht hier präsentieren, weil das ansonsten ein bisschen in die "Guck ma, das wirst du bekommen!"-Richtung gehen würde und ich möchte den Überraschungseffekt lieber bewahren. Vielleicht sollte ich mir mal Notizen machen, was ich dieses Jahr verschenke, damit ich euch die Geschenkideen dann nächstes Jahr zeigen könnte. Heute präsentiere ich euch anstattdessen also ein paar schöne Dinge (unter 20€!), die ich selbst auch an meine Freundinnen oder meine Mutter verschenken würde, wenn ich nicht schon andere Sachen hätte ;-).


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Hier und hier findet ihr übrigens auch noch weitere Ideen aus den vergangenen Jahren.

Was landet dieses Jahr auf jeden Fall bei euch unter dem Tannenbaum?

Samstag, 3. Dezember 2016

Der große TOPP-Blogger-Adventskalender 2016 – Türchen Nr. 3

Nun mal Hand auf's Herz - bei wem ist in den letzten Wochen folgender Satz gefallen: "Ach, man ist nie zu alt für einen Adventskalender"?! Für mich gehören Adventskalender seit jeher zur Vorweihnachtszeit dazu und auch mit meinen 26 Jahren freue ich mich jede Morgen ein Türchen öffnen zu können. Na gut, eigentlich ist das ein bisschen gelogen, weil ich jeden Morgen vier Türchen öffne. Meine Eltern haben mir den Ikea-Adventskalender geschenkt, Resi hat mir ebenfalls einen wunderbaren, selbstgebastelten Kalender geschenkt, dann habe ich mir einen Charity-Adventskalender mit Gewinnen aus der Region gekauft und von der Arbeit gab es auch noch einen Schoko-Adventskalender bei der Arbeit. Neben all den schönen Adventskalendern, die man kaufen, basteln und verschenken kann, gibt es mittlerweile auch eine Reihe richtig toller Online-Adventskalender und ich freue mich sehr, dass wir dieses Jahr Teil des großen TOPP-Blogger-Adventskalender sind!


Im Rahmen dieses besonderen Adventskalenders öffnen 23 wunderbare Blogger und auch wir jeweils täglich ein Türchen, indem sie kreative Bastel-, Back-, Strick-, Handlettering- und DIY-Bücher aus dem Topp-Verlag vorstellen, dazugehörige Projekte präsentieren und auch das ein oder andere Gewinnspiel starten. Gestern gab es bei Katrin vom Blog soulsister meets friends tolle Alltagstricks mit dem Buch "Trick 17" und heute freue ich mich, euch das wirklich supertolle "Superbastelbuch" mit 175 genialen Kreativideen für neugierige Kinder von Martha Stewart vorstellen zu können, euch gleichzeitig auch noch weihnachtliche Schneekugeln bzw. Zauberflaschen zu zeigen, die Resi und ich direkt mit Juli nachgebastelt haben und auch noch ein Exemplar des Buches für euch verlosen zu dürfen.

 

Martha Stewart ist in den USA wohl die Koch- und Bastel-Queen schlechthin und das 350-Seiten-dicke Superbastelbuch steckt nicht nur voller grandioser Inspirationen und Bastelideen für Groß und Klein, sondern ist dabei auch noch mit ganz viel Liebe zum Detail gestaltet, sodass ich mich direkt in das schöne Layout verliebt habe. Das Buch ist in sieben Kapitel eingeteilt, die bei begeisterten Bastlern keine Wünsche offen lassen: Lustige Gesellen, Mini-Welten bauen, Spiel & Spaß, Dein eigenes Design, Experimentieren und Entdecken, Für Sammler und Schatzhüter und Selbstgemachtes verschenken


Für wirklich jeden Anlass und jede Jahreszeit bietet das Superbastelbuch tolle und einfach umzusetzende Anregungen, Anleitungen und Vorlagen mit meist ganz einfachen Materialien, die man wahrscheinlich in jedem Haushalt findet - das gefällt mir ganz besonders gut, weil ich es immer sehr umständlich finde, bei spontaner Bastellust einen Fachhandel aufsuchen und auf eine Internetbestellung warten zu müssen. Obwohl das Buch eigentlich an Kinder (und Patentanten :D) gerichtet ist, gibt es auch viele Projekte die mich als Erwachsene reizen - gestickte Porträts finde ich z.B.eine richtig coole Geschenkidee, ... wenn ich sticken könnte. Aber gut, das könnte ich jetzt ja anhand der Schritt-für-Schritt-Anleitung lernen.


Gemeinsam mit Juli haben Resi und ich bereits die Schneekugeln aus dem Superbastelbuch nachgebastelt und Juli hat sich dabei auch noch fast alleine supercoole "Zauberflaschen" gebastelt. Alles, was ihr für solche Schneekugeln (oder Zauberflaschen) braucht, sind möglichst große Gläser mit Schraubverschluss oder in Julis Fall ausgespülte Smoothie-Flaschen aus Plastik (somit auch eine tolle Upcycling-Idee!), destilliertes Wasser, ein paar Tropfen Glycerin (damit Glitzer/Schnee langsamer "rieselt" - erhältlich in der Apotheke), Glitzer, Kunstschnee und Deko nach Wunsch, sowie etwas Silikonkleber und/oder Sekundenkleber.


Für die Schneekugeln haben wir kleine Dekobäumchen und Schneemänner in die Deckel der Schraubgläser mit Silikonkleber in den Deckeln der Schraubgläser befestigt und die Gläser mit destilliertem Wasser, wenige Tropfen Glycerin und Kunstschnee gefüllt, bevor wir die "Schraubkanten" des Deckels mit Sekundenkleber bestrichen haben und die Gläser fest verschlossen haben. An sich war das alles super einfach, aber blöderweise hatten wir mit den Deko-Tannenbäumchen keine gute Wahl getroffen, weil die das Wasser im Glas innerhalb weniger Stunden recht dunkel verfärbt haben, sodass es nun fast nach einer Schneelandschaft bei Nacht aussieht. Auch unser Kunstschnee war keine ganz so gute Wahl, weil er.... schwimmt und nicht sinkt. Nach dem Schütteln der Schneekugel rieselt der Schnee nicht malerisch zu Boden, sondern steigt eben nach oben. Nun ja. Das Ganze macht die Schneekugeln nur noch etwas lustiger und... äh, besonders.


Juli durfte seine Zauberflaschen mit Glitzer und Kleinkram seiner Wahl selbst befüllen und entschied sich für jede Menge Glitzer in verschiedenen Farben, kleine Schneemänner, den schwimmenden Kunstschnee und eine Gummi-Spinne (:D). Auch seine Flaschen haben wir mit destilliertem Wasser und ganz wenig Glycerin aufgegossen und mit Sekundenkleber (hoffentlich dauerhaft) verschlossen. Nun findet er es total super, seine Zauberflaschen ordentlich zu schütteln und zu beobachten, wie der Glitzer, die Schneemänner und die Spinne durch die Flasche sausen.


Wir werden im Laufe der Zeit sicherlich noch einige Ideen aus dem Superbastelbuch nachbasteln - die große Autogarage aus Pappe und die Autowaschanlage würde Juli sicherlich auch superduper finden und wenn er etwas älter ist, würde ich z.B. gerne das Modell des Sonnensystems mit ihm nachbasteln und auch für zwischendurch bietet das Buch mit Kleinigkeiten wie bemalten Steinen und Daumenkinos abwechslungsreiche Anregungen. Vielleicht werde ich später als Lehrerin auch einige der Ideen mit meinen Schülern umsetzen können. Basteln finden doch hoffentlich alle super, oder?


Jetzt kommt aber noch das Beste! Als besondere Adventskalender-Überraschung dürfen wir ein Exemplar des Superbastelbuchs von Martha Stewart an einen unserer Leser verlosen, damit auch ihr euch im neuen Jahr kreativ (mit euren (Paten)kindern) austoben könnt. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlasst uns einfach einen Kommentar mit eurer E-Mail-Adresse und verratet uns bis zum 10. Dezember 2016 (23:59 Uhr), was ihr am liebsten in der Adventszeit bastelt. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen: Du musst mindestens 18 Jahre sein und in Deutschland oder Österreich wohnen. Wir werden die Adresse des Gewinners an Dritte, sprich die frechverlag GmbH, weitergeben müssen, da diese das Buch an den Gewinner senden werden. Ausgelost wird per Lostopf-Verfahren unmittelbar nach Beendigung des Gewinnspiels. Der Gewinner wird am 11. Dezember 2016 hier unter diesem Blog-Eintrag bekanntgegeben und per E-Mail kontaktiert. Meldet sich der Gewinner nicht innerhalb von 48 Stunden, behalten wir uns das Recht vor, einen neuen Gewinner zu bestimmen. Eine Auszahlung des Gewinns in bar ist nicht möglich. Für die Art und Dauer der Zustellung des Gewinns übernehmen wir keine Verantwortung, da dies durch die frechverlag GmbH geschieht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hach, ich sage doch: Adventskalender sind etwas wunderbares. Morgen öffnet übrigens Julia von Funkelfaden das 4. Türchen des großen TOPP-Blogger-Adventskalenders!

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Das Exemplar des "Superbastelbuchs" hat Annegret gewonnen. 
                              Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Basteln!



 

Sonntag, 27. November 2016

Nachgebacken: Rudi-Kekse mit Erdnussbutter

Jedes Jahr stehe ich vor dem gleichen vorweihnachtlichen Dilemma: Auf der einen Seite will ich immer unbedingt neue und außergewöhnliche Kekse backen, aber auf der anderen Seite will ich in der Adventszeit auch nicht auf meine Lieblingsplätzchen - wie z.B. Lebkuchen und Mamas Marzipanspritzgebäck - verzichten. Als ich vor ein paar Wochen aber die unglaublich putzigen Rentier-Erdnussplätzchen bei Yvonne von Puppenzimmer gesehen habe, stand sofort fest, dass ich sie unbedingt mit Juli nachbacken musste und diese Woche haben wir dann tatsächlich mit den niedlichen und wirklich leckeren Rudi-Keksen (as in.. Rudolph, das Rentier!) die Weihnachtsbäckerei eröffnet.


Für ein Blech:
100 g Butter (weich)
40 g Erdnussbutter
150 g Mehl
1 TL Backpulver
rote Smarties
Zuckeraugen
Mini-Salzbrezeln

Zuerst schlagt ihr Butter, Erdnussbutter und Zucker schaumig, bevor ihr das Mehl und Backpulver hinzugebt und alles zu einem glatten Teig verknetet, der es sich dann für 30 Minuten im Kühlschrank bequem machen darf. In der Zwischenzeit zerschneidet/zerbrecht ihr dann die Salzbrezeln zu kleinen "Geweihen" (es dauert ein bisschen bis man den Dreh raus hat). Nun heizt ihr den Backofen auf 170°C (Umluft) vor und formt aus dem Zeig etwa wallnussgroße Kugeln, die ihr mit genügend Abstand auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilt und ein wenig flach drückt. Die Kekse werden für etwa 12-15 Minuten gebacken bis sie goldbraun sind. Sobald ihr die Kekse aus dem Ofen genommen habt, solltet ihr die Geweihe vorsichtig in die Kekse stecken und die Augen und Nasen andrücken, solange die Kekse noch warm sind - ich weiß nicht, ob ich ein wenig zu langsam war oder ob es nicht insgesamt ratsamer wäre, die einzelnen Teile mit Zuckerguss oder geschmolzener Schokolade zu befestigen, weil unsere Kekse leider nicht wirklich transportfähig waren und demnach sofort verputzt werden mussten - zu schade! :D

(Er ist immer so stolz, wenn er mit einem echten Messer hantieren darf :D)

Juli versteht den Wirbel um das Weihnachtsfest dieses Jahr noch besser als in den letzten Jahren und es ist so schön, seine Vorfreude und Aufregung mitzuerleben - auch wenn er noch nicht alles so richtig verstehen kann. Die ganze Woche über mussten wir ihm immer wieder erklären, dass wir den Adventskalender noch nicht heute, am erst Advent, öffnen können, sondern erst am ersten Dezember. Ist ja auch alles sehr verwirrend. Eine weitere Anekdote: Juli kann "In der Weihnachtsbäckerei" inkl. aller Strophen pefekt auswendig, aber er versteht den Sinn von "Sind die Finger rein?" einfach nicht. Als ich ihn vor dem Backen bat, sich die Hände zu waschen, damit sie rein sind, sah er schon ein wenig verwirrt aus. Später wurde mir dann auch klar, wie er die Liedzeile versteht: Als wir den Teig kneteten und er seine Hände in den Teig steckte, sagte er stolz: "So, jetzt sind die Finger rein!" - hihihi.

Was wird bei euch dieses Jahr gebacken? :-)

PS: Falls ihr euch auch schon so auf euren Adventskalender freut, lasst mich schon mal verraten: Am 3.12. haben wir eine große Überraschung für euch und öffnen ein ganz besonderes Adventskalendertürchen!

Samstag, 12. November 2016

Geschenkidee: Selbstgebasteltes Harry Potter Monopoly

Ich liebe es Geschenke zu suchen, zu basteln, zu machen und zu bekommen. Seit Wochen bin ich schon ganz kribbelig und musste mich richtig zurückhalten, mein neuestes Geschenke-Projekt nicht auf Instagram oder hier zu posten, aber nun ist Resis Geburtstag "endlich" vorbei und ich kann euch stolz mein.... selbstgebasteltes Harry Potter Monopoly präsentieren!


Wir spielen Monopoly immer mal ganz gerne und mittlerweile gibt es ja auch schätzungsweise 837402 Varianten des Spieleklassikers. Ich selbst besitze übrigens die Dublin-Version, die ich während meines Aupair-Jahres nagelneu für 2€ auf dem Weihnachtsbasar in der Grundschule meiner Gastkinder ergatterte. Es gibt ja längst auch unzählige Film-Versionen des Brettspiels, aber - warum auch immer - keine Harry Potter Version. Vor einigen Wochen landete ich mehr oder weniger zufällig bei Pinterest auf einer Harry-Potter-Geschenkideen-Pinnwand und dort war der Blog eines amerikanischen "Technology and Design"-Lehrers verlinkt, der sich tatsächlich die Mühe gemacht hat, ein Harry Potter Monopoly zu designen und dieses kostenlos auf seinem Blog zur Verfügung zu stellen. Ist das nicht der Wahnsinn?!?!?! Ich war sofort Feuer und Flamme, hatte aber durchaus unterschätzt, wie aufwendig das Ganze werden würde.


Auch wenn ich das Design also keineswegs selbst entwickelt, sondern dankbar übernommen habe, möchte ich euch erklären, wie ich bei der Umsetzung vorgegangen bin, falls ihr zu Weihnachten auch einen Potterhead mit einem selbstgebastelten Monopoly beschenken wollt. Erster Tipp: Fangt früh an, alle Materialien zu besorgen und zu basteln!


Zu allererst braucht ihr ein Monopoly-Spiel. Macht Sinn, oder? Ich kaufte die günstigste Variante, die derzeit das personalisierbare "My Monopoly" war, was aber letztendlich keine gute Idee war, weil das Spielbrett bei dieser Variante noch zusätzlich zusammengebastelt werden musste, was das Ganze noch unnötig verkomplizierte. Die Vorlagen für das Spielbrett und den Karton sind sehr groß, weshalb ich ursprünglich geplant hatte, die Dokumente im Copyshop auf A2 drucken zu lassen, aber das hätte über 30€ gekostet und weil ich mein Monopoly-Budget lieber für noch wichtigere Dinge (Spielfiguren und Häuser) investieren wollte, entschied ich mich das Ganze selbst auszudrucken und hoffte, dass das klappen würde...


... hat es zum Glück auch! Ich musste die Dokumente für das Spielbrett um 2 cm verkleinern, weil es für mein Spielbrett zu groß gewesen wäre und habe das Ganze dann über die Poster-Funktion im Adobe Reader gedruckt. Es wurde empfohlen , das Spielbrett und den Karton mit Mod Podge zu bekleben. Von dem amerikanischen Kleber habe ich immer mal wieder auf verschiedenen Blogs gelesen und war total überrascht, als ich ihn sogar in Marburg (bei Xenos) auftreiben konnte. Ich hatte ursprünglich befürchtet, dass der flüssige Kleber vielleicht die Tinte der Ausdrucke verwischen/verschmieren könnte, aber das hat er zum Glück überhaupt nicht. Ich habe den Kleber mit einem Schwamm aufgetragen und das Spielbrett und den Karton jeweils zweifach (ebenfalls mit dem Schwamm) versiegelt - dabei ist es wichtig mindestens 15 Minuten zwischen dem Auftragen der Kleberschichten zu warten, damit das Papier nicht reißt. Anschließend muss das "neue" Spielbrett an der offenen Stelle noch eingeschnitten werden, damit es gefaltet werden kann, was ich mit einem Bastelskalpell gemacht habe. Leider hatte ich nicht bedacht, dass das Spielbrett durch das Mod Podge recht fest und steif werden würde, sodass es sich insgesamt eher schwer falten ließ und auf einer Seite quasi aufbrach, wodurch das aufgeklebte Spielbrett an der einen Seite nun etwas unsauber aufgerissen ist - das hätte ich im Vorfeld am besten auch mit dem Skalpell einritzen müssen. Ist aber zum Glück auch nur ein kleiner Schönheitsfehler.


Die Besitz- und Ereigniskarten, die soooo wunderbar und einfallsreich gestaltet wurden habe ich auf 165g-starkes marmoriertes Papier ("sahara braun" von Rössler ) gedruckt und entsprechend zugeschnitten. Ursprünglich hatte ich die ganzen Kärtchen auch mit einer Schicht Mod Podge versiegelt, um sie robuster zu machen, aber blöderweise habe ich diese zu schnell übereinander gestapelt, als ich dachte, dass sie getrocknet wären und letztendlich hatte ich dann einen sehr kompakten, unkaputtbaren Kartenklotz, der leider in den Müll wanderte. Das zweite Kartenset habe ich dann lieber doch nicht versiegelt.


Das Harry Potter Geld habe ich nach ganz kurzer Suche auch online gefunden - ein Hoch auf das Internet! Als ich vor mittlerweile einigen Wochen danach gesucht hatte, konnte man das Geld noch kostenlos downloaden, aber ich habe gerade gesehen, dass der Designer des "Wizard Money" mittlerweile um eine Spende für den Download bittet, was es aber auch auf jeden Fall wert ist. Ich habe das Geld - wie klassisches Monopoly-Geld - auf dünnes buntes Papier gedruckt und zugeschnitten. Ich hatte erst überlegt, mir dafür extra eine Schneidemaschine zuzulegen, aber weil ich natürlich nicht warten konnte, habe ich dann doch alles per Hand mit der Schere geschnitten.


An sich wäre das Harry Potter Monopoly mit dem angepassten Spielbrett und den Spielkarten schon richtig cool, aber noch zauberhafter ist es natürlich mit den passenden Würfeln, Spielfiguren und Häusern. Die hübschen Holzwürfel mit goldenen Punkten habe ich in der Spielwarenabteilung eines großen Kaufhauses gefunden. Mit den Häusern war es schon etwas schwieriger - ich hatte erst überlegt, ob ich versuchen sollte, die klassischen grünen Häuser und roten Hotels per Hand anzumalen oder mit Lack zu besprühen, aber dann habe ich zum Glück ein Set schwarzen Häuschen und goldenen Hotels in einem Spiele-Ersatzteil-Shop gefunden - perfekt!


Passende Spielfiguren zu finden, war am allerschwierigsten. Möglicherweise liegt es auch daran, dass dank "Harry Potter und das verwunschene Kind" und "Magische Tierwesen" der Potter-Hype gerade wieder entfacht ist, aber sämtliche auch nur halbwegs geeignete Potter-Figuren waren viiiiel zu teuer. Zwischenzeitlich wollte ich dann Figuren selbst basteln, aber letztendlich hatte ich Glück und ersteigerte günstig ein "Harry Potter Scene It DVD-Quiz" (für 5€, keineswegs für 90€!!), das die PERFEKTEN Potter-Spielfiguren beinhaltet (Hogwarts Express, Hedwig, Schnatz und Sprechender Hut). Was ich also gemacht habe: Spiel ersteigert, Spielfiguren gemopst und Spiel wieder über ebay verkauft (natürlich unter Angabe des Fehlens der Figuren). So war mein Harry Potter Monopoly endlich komplett!


Das Monopoly zu basteln und die einzelnen Elemente zusammenzustellen hat mir nicht nur unglaublich viel Spaß gemacht, sondern war auch ein perfektes Nebenbei-Projekt während des Lernens für die Examensprüfungen. Resi hat sich zum Glück auch total über ihr Geschenk gefreut und wisst ihr, was noch besser ist als ein Harry Potter Monopoly zu basteln? Harry Potter Monopoly zu spielen! Dödödödöddödöööööödöööö.....

Dienstag, 8. November 2016

Jules Lieblings-Chili mit Tortilla-Chips (& Unboxing der Degustabox)

Im Sommer könnte ich mich fast ausschließlich von Salaten und Obst (und... äh.. Eis) ernähren. Wenn es draußen aber wieder grauer und ungemütlicher wird, bevorzuge ich herzhaftes Soulfood. Neben sämtlichen Suppen, Pastagerichten und Aufläufen, zählt klassisches chili con carne zu meinen all-time-favourites. Ich war ganz überrascht, als ich festgestellt habe, dass ich mein liebstes Chili-Rezept trotz der mittlerweile schon dreijährigen Bloggeschichte noch nicht mit euch geteilt hatte. Als neulich aber die neue Oktober-Degustabox bei mir eintrudelte und darin eine Tüte "Wild Paprika"-Tortilla-Chips von Chio steckte, war das quasi der perfekte Anlass, um mein Chili hier auf dem Blog zu präsentieren - Tortilla-Chips sind schließlich das perfekte Accessoire zu Chili!


Für mindestens vier große Portionen:
2 EL Olivenöl
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
500 g Hackfleisch (gemischt)
2 Knoblauchzehen, gepresst
2 Dosen gehackte Tomaten (je 400 g)
frische oder getrocknete Chili nach Geschmack, fein gehackt
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Oregano
2 Paprikaschoten, gewürfelt
20 g Schokolade (70% Kakao)
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
Tortilla-Chips

Zuerst dünstet ihr die Zwiebeln in einem großen Topf glasig an und bratet anschließend das Hackfleisch ca. 5 Minuten lang an, bevor ihr den Knoblauch, die Tomaten und die Chili hinzugebt. Nun wird das Ganze kräftig gewürzt und für ca. 20 Minuten mit geschlossenem Deckel köchelnd auf dem Herd gelassen. Nach dieser Wartezeit werden die Paprika und die Schokolade (die gibt dem Ganzen eine ganz besondere, dezent-süße Note) hinzugegeben, bevor das Chili für 10 weitere Minuten mit geschlossenem Deckel vor sich hin köcheln darf. Zum Schluss kommen der Mais und die Bohnen hinzu, das Chili darf dann noch einmal ein bisschen köcheln, wird kräftig abgeschmeckt uuund... kann mit (zerbröselten) Tortilla-Chips serviert werden.


Ich persönlich mag mein Chili nicht zu scharf und bin deshalb eher vorsichtig mit den Gewürzen, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen. Die Schokolade passt wirklich superduper und macht euch keine Sorgen, es wird nicht nach Schokopudding schmecken! Außerdem finde ich, dass das Chili am zweiten Tag sogar noch viel besser schmeckt als frisch gekocht und falls dann immernoch etwas übrig sein sollte, kann es auch prima eingefroren werden oder als Füllung für Wraps (auch super mit etwas Käse und Salat) verwendet werden.


Die Oktober-Degustabox war total mein Ding und steckte voller Köstlichkeiten, die - wie den Tortilla-Chips von Chio - fast alle haargenau meinem Geschmack entsprachen: 


Ich liebe, liebe, liiiebe die Kombi von Schokolade mit Orange und da waren die Lindor Orange von Lindt genau das Richtige für mich, ebenso wie die Lacaroo-Dragees von Haribo, die Cereola-Kekse von Griesson de Beukelar und die Nusskernmischung von Alnatura. Dazu gab es außerdem Knoblauchöl von Mazola, Oliven-Thunfisch-Creme von followfish, Spargel-Risotto von Gallo, alkoholfreien Legero von Freixenet, Franziskaner Alkoholfrei Holunder und Zitrone und "Omi's Marillenknödel Fruchtsaft" von Kendlbacher (auch aus der Kategorie "Total mein Ding"). 

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen. 

* Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare unserer ehrlichen Meinung und uns hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).

Montag, 24. Oktober 2016

Backen mit Juli: Herbstliche Apfel-Zimt-Kekse

Hello from the other side! Ich hab's geschaaafft - die Staatsexamensprüfungen liegen endlich hinter mir. Ich warte zwar immernoch auf die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen, aber die mündlichen Prüfungen liefen schon mal sehr gut. Was aber mindestens genauso wunderbar ist: Ich habe mein Leben wieder! Ich hoffe zwar darauf, mir ganz bald einen Überbrückungsjob zu angeln, aber selbst dann werde ich noch genügend Freizeit haben und endlich wieder den schönen Dingen des Lebens nachgehen können (vermutlich wird das dann eher die Ruhe vor dem Referendariats-Sturm, aber hey, wer denkt denn jetzt schon daran?!). Besonders froh bin ich auch, dass ich nun endlich wieder mehr Zeit mit meinen beiden Patenjungs verbringen kann. Juli hatte schon seit Wochen immer wieder gefragt, ob er endlich wieder mal bei mir schlafen könnte ("Das habe ich schon lange, lange nicht mehr!") und am vergangenen Wochenende konnte ich ihn dann endlich wieder zu mir einladen. Wir haben einen ganz schönen Herbsttag verbracht, eine Blättercollage gebastelt und auch noch köstlich-knusprige Apfel-Zimt-Kekse gebacken. Falls ihr auch Lust auf herbstliches Gebäck habt, teile ich das Rezept gerne mit euch.


Für 2 Bleche:
225 g Butter (weich)
140 g Zucker
1 Eigelb
280 g Mehl
1 Prise Salz
ca. 1 TL Zimt
100 g getrocknete, weiche Apfelringe (in sehr kleinen Stückchen)

Zuerst schlagt ihr die Butter mit dem Zucker cremig-schaumig, mixt anschließend das Eigelb unter und gebt dann das Mehl, Salz, Zimt und die Apfelstückchen hinzu. Knetet den Teig gut durch und legt ihn für etwa eine Stunde in den Kühlschrank. Nach der Kühlzeit wird der Teig am besten zwischen zwei Blättern Backpapier und etwas Mehl ca. 3 mm dünn ausgerollt und nach Herzenslust ausgestochen. Die Plätzchen werden bei 180°C für etwa 10 Minuten gebacken bis sie goldbraun sind und die Küche wunderbar nach Apfel-Zimt duftet :-).


Unsere Kekse sind leider nicht ganz so ansehnlich geworden - Juli und ich haben die Apfelringe in sorgfältigster Arbeit klein geschnitten, aber letztendlich waren unsere Apfelstückchen doch nicht klein genug und es war recht schwierig die Plätzchen mit unseren herzallerliebsten Waldtier-Förmchen (von IKEA) auszustechen. Vielleicht hätte man die Apfelringe sogar in einem Blender schreddern können, das werde ich wohl beim nächsten Mal ausprobieren. Nichtsdestotrotz waren unsere Kekse superlecker, wir hatten jede Menge Spaß beim Backen und es ist so wunderbar, zu sehen, wie Juli immer selbstständiger wird und immer mehr wichtige Aufgaben übernehmen kann.


Hach, ich freue mich sehr auf die nächsten Wochen, Monate und die Vorweihnachtszeit und endlich wieder ein bisschen entspanntere Freizeit verbringen zu können (und hoffentlich auch hier wieder etwas aktiver zu sein).

Montag, 10. Oktober 2016

Jonis Start in die B(r)eikost mit Mittagsbrei-Grundrezept (& Unboxing der Degustabox)

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es endlich mal wieder einen Beitrag von mir. Es ist wirklich unglaublich - mein kleines Baby ist plötzlich schon fast fünf Monate alt und mein Großer wird in etwas mehr als zwei Monaten vier. Die letzten Wochen waren turbulent, seit Jonis Geburt mussten wir lernen, als vierköpfige Familie zu existieren und ich kann mit Stolz behaupten, dass es die meiste Zeit wirklich gut funktioniert. Juli ist zwar zur Zeit ein typischer fast-Vierjähriger, testet Grenzen, gibt Widerworte und hat auch den einen oder anderen Ausraster, der mich zur Weißglut treibt, aber nichts desto trotz ist er ein wunderbarer großer Bruder. Joni ist auch ein wunderbarer kleiner Bruder. Er ist so ein liebes Baby, weint ganz selten, ist sehr genügsam und ein richtiger Sonnenschein. Es gibt so Vieles, über das ich berichten könnte und so viele Geschichten aus den letzten fünf Monaten, die ich gern aufschreiben würde, aber tatsächlich fehlt mir dazu die Zeit, denn ich muss gestehen, dass ich nach einem Tag mit meinen zwei Mäusen, Philipp und dem Haushalt einfach gerne aufs Sofa sacke, die Füße hochlege und den lieben Gott einen guten Mann sein lasse.

Heute möchte ich euch allerdings von unserem tollen Beikost-Start berichten. Ich bin ein großer Beikost-Fan, auch wenn ich dieses Mal das Stillen in vollen Zügen genieße. Es ist einfach so praktisch: Man hat die Brüste ohnehin immer dabei und jede Mahlzeit ist genau richtig temperiert. Nichtsdestotrotz liebe ich es, wenn die Kleinen neue Geschmäcker entdecken - ich glaube, wir können uns gar nicht vorstellen, wie aufregend das sein muss. Ich habe das große Glück, dass meine Oma noch sehr aktiv einen kleinen Gemüsegarten pflegt und so konnte ich vor knapp drei Wochen einen allerersten Kürbisbrei mit einem Kürbis aus Omas Garten kochen. Joni hat ihn wunderbar angenommen, sodass wir auch Pastinaken- und Karottenbrei getestet haben. Eine Woche später kam die erste Kartoffel dazu und mittlerweile futtert er eine ganze Portion Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Es macht mir riesigen Spaß, für meinen Mini selbst zu kochen, ich bin aber auch kein Gläschen-Feind, denn ich finde es super praktisch, überall schnell mal was kaufen zu können. Allerdings ist es doch eine immense finanzielle Ersparnis, Babybrei selbst zu kochen, vor allem, wenn man das tolle Gemüse direkt aus dem Garten bekommt. Ich bin außerdem ein großer Lidl-Freund, denn dort bekommt man viel Obst und Gemüse in Bio-Qualität zu bezahlbaren Preisen. Heute war es dann mal wieder so weit: Nachschub musste her und da wir zufällig mit der letzten Degustabox das tolle Rapsöl aus der Teutoburger Ölmühle zugeschickt bekommen haben, habe ich heute zwei Sorten Babybrei gekocht. Hier ist mein Grundrezept für fünf bis sechs Portionen Brei:


 600g Gemüse
300g Kartoffeln (keine festkochenden verwenden)
300ml Wasser (ggf. etwas mehr)
50ml Rapsöl
180ml Apfelsaft (100% Fruchtgehalt)

Zuerst schält ihr das Gemüse und die Kartoffeln und schneidet alles in kleine Stücke. Dann gebt ihr es zusammen mit dem Wasser in einen Topf und lasst es circa 20 Minuten zugedeckt schön weich köcheln. Anschließend füllt ihr das Gemüse zusammen mit dem Öl und dem Apfelsaft in ein hohes Behältnis und püriert es gründlich. Der Brei kann dann portionsweise (150-200g entsprechen einer Portion) in gefriergeeignete Behältnisse gefüllt und nach dem Auskühlen eingefroren werden. Kleiner Tipp: Wer nicht so viele Dosen besitzt, kann z.B. auch kleine Gefrierbeutel verwenden!


Die Gemüsesorten können selbstverständlich variiert werden. Ich habe heute beispielsweise einen Kürbis-Karotte-Kartoffel- und einen Kohlrabi-Karotte-Kartoffel-Brei gekocht. Letzteren hat Joni heute Mittag gleich probiert und für gut befunden :). Das Rapsöl liefert wichtige Fettsäuren, die die Aufnahme von Vitaminen unterstützen und den Apfelsaft (alternativ geht auch jeder andere 100%ige Fruchtsaft) braucht man zur besseren Eisenaufnahme. Babies sollen 2-3mal pro Woche Fleisch oder einen anderen eisenhaltigen Brei-Zusatz bekommen, wie z.B. Hirse oder Haferflocken. Das Fleisch koche ich extra und friere es portionsweise ein. Hierfür eignet sich eine Eiswürfel-Form hervorragend, denn ein Kämmerchen entspricht genau einer Portion Fleisch für den Mittagsbrei. Ihr könnt mageres Rinder-, Schweine-, Lamm- oder Geflügelfleisch nehmen.

Für ca. 18 Fleischportionen á 20g braucht ihr:

360g mageres Fleisch, das ihr gründlich abspült und trocken tupft. Anschließend bedeckt ihr es zur Hälfte mit Wasser und lasst es etwa 15 Minuten bei schwacher Hitze zugedeckt köcheln. Zusammen mit dem Kochwasser püriert ihr es fein und füllt es dann portionsweise ab. Wenn es abgekühlt ist, kann es eingefroren werden.

 
Wenn ihr den Gemüse-Kartoffel-Brei und das Fleisch extra kocht, könnt ihr wunderbar ohne viel Aufwand zwischen verschiedenen Breien variieren, auch zwischen der vegetarischen und der fleischhaltigen Sorte. Das bringt Abwechslung in den Beikost-Alltag und mal ehrlich - wir essen ja auch nicht gerne jeden Tag das Gleiche, oder? :-) 


Ich freue mich, dass Joni den Mittagsbrei so gut annimmt. Er schafft mittlerweile wirklich eine ganze Portion und ich muss ihn hinterher nicht mehr stillen. Ich freue mich jetzt schon auf den Abendbrei, auch wenn jeder neue Brei ein kleines Stückchen mehr Abnabelung mit sich bringt. Babies werden einfach viiiiiiel zu schnell groß.

Habt ihr noch andere tolle Brei-Rezepte für mich? Wie ihr seht, bin ich da sehr offen und experimentierfreudig und Jonis Verdauung spielt bislang auch wunderbar mit. Also, wenn ihr ein paar Vorschläge habt, immer her damit!


Neben dem Raps-Kernöl von der Teutoburger Ölmühle steckten auch noch folgende Köstlichkeiten in der September-Degustabox: Japanese Sticky Grill Sauce von Knorr, Bolognese- und Curry-Sauce von Biovegan, Melflor Creme, "Pretty Paris"-Tee von Milford, Berry und Lemon "Fruitmania" von Haribo, Mikrowellen-Popcorn von Chio, "Soft Rote Beeren"-Frühstückskekse von belVita, einen grünen Smoothie von FÜR und - das Beste kommt zum Schluss - einen superschokoladigen XL-Brownie von Bahlsen. Wie immer eine gelungene bunte Mischung!

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen. 

* Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare unserer ehrlichen Meinung und uns hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).