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Mittwoch, 24. Februar 2016

3 Tage in London (Mini-Travelguide)

Folgendes Szenario ereignete sich im letzten September gegen 22 Uhr auf Resis Sofa, nachdem wir seit einigen Tagen wussten, dass ein zweiter Babykrümel in Resis Bauch heranwächst und Juli in neun Monaten ein großer Bruder sein würde: Wir guckten (zum gefühlten 3927. Mal) einen der Harry Potter Filme. "Eigentlich müssten wir ja unbedingt mal in die Harry Potter Studios bei London...." - "Jaaa!" - "Am besten, bevor du zu viele Kinder hast, höhö!" - "Jaaa!" - "Lass' mal aus Spaß gucken, was Flüge nach London gerade kosten!" -  "Jaaa!" - "...Oh, 40€!". Wir fragten noch eine gemeinsame Freundin, ob sie uns begleiten möchte, entschieden uns für den Februar (nach Ende des Wintersemesters und Abgabe meiner Examensarbeit) als Reisezeit und buchten den Flug direkt am nächsten Tag (tatsächlich für 40€ mit Ryanair ab Frankfurt-Hahn nach Stansted und zurück). Nach monatelanger Vorfreude war es letztes Wochenende endlich soweit (bevor Resi auch wirklich zu kugelig-schwanger gewesen wäre!) und heute möchte ich euch heute erzählen, was wir an den drei voll gestopften und wunderbaren Tagen in einer unserer absoluten Lieblingsstädte erlebt haben - falls auch ihr einen Städtetrip in die britische Hauptstadt plant, findet ihr ja vielleicht (neben den klassischen Touristenzielen) ein paar nützliche Tipps!


Eine wirklich gute, zentrale und vor allem preisgünstige Unterkunft mit Dreierzimmern in London zu finden, ist gar nicht so einfach (Stichtwort: bed bugs). Uns war es wichtig, dass die Unterkunft zentral gelegen, gut bewertet (Stichwort: no bed bugs) und Frühstück inbegriffen ist - mit dem London Visitors Hotel in Kensington haben wir da einen wahren Glücksgriff gelandet! Für gerade einmal 35€/Nacht waren wir in einem total gemütlichen und urigen Hotel mit hilfsbereitem Personal, sauberem Zimmer, einem niedlichen "tea room", free-wifi und den besten "shared bathrooms", die wir je erlebt haben, untergebracht. Das Hotel befindet sich trotz des günstigen Preises in einer gehobeneren und eher ruhigen Nachbarschaft (wie wir zufällig erfahren haben, wohnen die Beckhams nur zwei Straßen weiter - just saying! :D), die nächste Bushaltestelle (auch Nachtbus!) ist direkt um die Ecke und die nächste Tube-Station (High Street Kensington) ist etwa 15 Minuten zu Fuß entfernt. In Kensington gibt es zahlreiche Shops, Supermärkte, Cafés und Restaurants und am Ende "unserer" Straße (ca. 20 Minuten zu Fuß oder 5 Minuten mit dem Bus) befindet sich das Westfield Shopping Centre, das wir nach einem Tag in der Stadt und einer kleinen Pause im Hotel spontan am ersten Abend aufgesucht haben, um bis 22 Uhr (!) noch ein wenig entspannt zu bummeln. Wir Mädels waren uns einig, dass wir noch nie ein soooo riesiges Shopping Centre gesehen hatten und dabei haben wir nicht einmal jeden Gang des Gebäudes abgeklappert - falls euch die Oxford Street zu voll und wuselig ist, können wir das Center auf jeden Fall für entspannteres Bummeln mit unglaublich großer Auswahl empfehlen!


Da wir alle bereits schon in London gewesen waren, haben wir die typischsten Sightseeing-Ziele dieses Mal eher nicht aufgesucht, sondern haben uns mehr auf die "Insider"-Tipps und Orte konzentriert, die unsere Freundin letzten Sommer während einer längeren Sprachreise kennengelernt hat. Am ersten Tag spazierten wir bei bestem Wetter erst einmal von der Waterloo Station über die Waterloo Bridge (schöne Foto-Gelegenheit!) nach Covent Garden, wo es, neben den zahlreichen Theatern und Restaurants, auch viele wunderbare, kleine Shops gibt, um besonderen Schnickschnack und Geschenke zu kaufen. Mittags stand dann das erste Highlight an: Lunch bei Jamie Oliver! Ich hatte zufällig einige Tage vor unserer Reise entdeckt, dass es momentan bei Jamie's Italian einen "Super Lunch Deal" mit drei Gängen für sagenhafte 14,95£ gibt. Als bekennender Jamie-Oliver-Fan wollte ich schon immer mal in einem seiner Restaurants essen und bei diesem Angebot musste ich die Mädels nicht einmal dazu überreden! Das Essen war (wie erwartet) superduper und das Restaurant (trotz seiner Größe) sehr gemütlich. Wir hatten vorsichtshalber online einen Tisch reserviert und das würde ich auch auf jeden Fall empfehlen, um Wartezeiten zu vermeiden, da es wirklich richtig voll war, was bei dem Angebot aber ja auch kein Wunder ist.


Von Covent Garden aus spazierten wir über den Trafalgar Square und durch den St. James Park zur Westminster Station. In britischer Manier änderte sich das Wetter schlagartig, als ein Stürmchen und ein paar Regenwolken aufzogen, weshalb wir uns für ein Tee-Päuschen in unserem Hotel entschieden - was natürlich auch gut für unser Reisemitglied mit Kugelbauch war. Davon abgesehen kann ich aber immer nur empfehlen, Städte wie London zu Fuß zu erkunden und beispielsweise, wie wir, von Waterloo über Covent Garden nach Westminster zu spazieren - auf diese Weise entdeckt man einfach, manchmal auch unbewusst, so viele schöne Ecken und entwickelt ein ganz eigenes Gefühl für die Stadt.  


Am Samstagvormittag machten wir uns auf dem Weg zum Borough Market (je nach Tube Line entweder Monument oder London Bridge) - falls ihr noch nicht davon gehört habt, lasst mich euch sagen: Das ist der allerwunderbarste Food Market, den ich bisher besucht habe! Der Markt ist sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen beliebt, um entweder frische Lebensmittel oder köstliches Street Food zu kaufen. Die riesige Auswahl, all die verschiedenen Gerüche und das bunte Getummel sind einfach fantastisch. Ihr solltet unbedingt hungrig über den Markt schlendern, um so viel wie möglich probieren zu können! Ich wünschte, mein Magen wäre groß genug gewesen, um an (fast) jedem Stand etwas Köstliches zu kaufen.


Das Angebot auf dem Borough Market lässt wirklich keine Wünsche offen und lässt jedes Foodie-Herz höher schlagen - neben frischem Obst, Gemüse, Käse und Fisch, gibt es beispielsweise auch einen Stand mit ganz außergewöhnlichen Fleischsorten in Form roher Burgerfrikadellen (bei unserem Besuch waren gerade Känguru und Krokodil im Angebot - hätte ich natürlich niemals kaufen können!). Auch das Street Food bietet für jeden Geschmack etwas Passendes: Burger, Falafel, Suppe, Waffeln, Fish & Chips, Wraps, Schokolade, Fudge, Eis, Kuchen, Smoothies, und vieles, vieles mehr. Wir waren bei dieser Auswahl ganz hin und her gerissen, aber letztendlich entschieden Resi und ich uns für etwas typisches Britisches und gönnten uns beim Pieminister unglaublich leckere Pies mit Kartoffelbrei und Erbsen-Minze-Püree für 7£. Nur zu gerne hätte ich danach auch noch Donuts (ich habe welche mit salted caramel gesehen!), Cookies und Brownies gegessen - nächstes Mal dann! Bei gutem Wetter bietet sich vom Borough Market übrigens ein Spaziergang entlang des Southbanks der Themse an; Shakespeare's Globe, die Tate Modern und viele Cafés sind nur einen Katzensprung entfernt.


Nach dem Borough Market ruhten wir uns noch ein wenig in einem Café aus (unsere Freundin empfiehlt für Kaffee und Sandwiches z.B. die unzähligen Filialen von Pret A Manger), bevor wir uns auf den Weg zu den Warner Bros. Studios zu Mr. Potter machten. Die Studios selbst würden mindestens einen eigenen Blogeintrag verdienen und ich kann nur jedem Potterhead empfehlen, die Studios bei Gelegenheit einmal zu besuchen. Uns stockte mehrfach der Atmen und Tränen schossen uns in die Augen, weil die Kulissen, die Kostüme, die Details und die vielen Überraschungen unserer liebsten Fantasiewelt einfach so unglaublich beeindruckend waren. Einfach nur toll, toll, toll! Natürlich ist der Spaß nicht ganz günstig, aber für uns hat sich definitiv jeder Penny gelohnt. Um den Transport zu den Studios (etwa eine Stunde Fahrt vom Stadtzentrum) so einfach wie möglich zu gestalten, buchten wir ein Kombipaket, das die Hin- und Rückfahrt (von Victoria aus) in einem Potter-Bus (auf dem Hinweg wurde sogar der erste Film gezeigt!) und den Eintritt beinhaltete. Wenn man sich, wie wir, für einen "späten" Eintritt um 17 oder 18 Uhr entscheidet, spart man sogar 13£ und zahlt für das Package "nur" 55£. Auch wenn ihr den Transport nicht buchen möchtet, müssen alle Eintrittskarten vorab online gekauft werden. Die Verweildauer in den Studios soll im Durchschnitt etwa drei Stunden betragen und obwohl ich anfangs Zweifel hatte, haben die drei Stunden auch völlig ausgereicht, um alles entspannt zu betrachten, zu fotografieren, zwischendurch ein Butterbeer zu trinken und anschließend noch im Potter-Fanshop zu stöbern (so viele coole Sachen, aber leider auch unglaublich teuer). 


Ursprünglich wollten wir am letzten Tag den Camden Lock Market besuchen, den wir alle schon während vergangener London-Aufenthalte lieben gelernt haben, aber die Wettervorhersage für den Sonntag war leider nicht so super, sodass wir uns spontan dazu entschlossen, als wetterfestes Alternativprogramm Tickets für das London Dungeon zu kaufen. Da ich kein allzu großer Adrenalin-und-Nervenkitzel-Junkie bin, wusste ich im Vorfeld nicht so recht, was ich von unserem spontanen Plan halten sollte. Na gut, um ehrlich zu sein, wollte ich die beiden Mädels auf dem Weg zum Dungeon (am besten übrigens über Westminster oder Waterloo zu erreichen) dazu überreden, mich einfach im benachbarten Sea Life Fische angucken zu lassen und uns anschließend wieder zu treffen. Mein Vorschlag wurde aber leider nicht angenommen und so wurde ich (als viel zu großer Angsthase) mit ins Dungeon geschleppt. Der Besuch im Dungeon dauerte insgesamt etwa 90 Minuten und ich würde ihn als unterhaltsam, abwechslungsreich und nervenzerrend beschreiben. Letztendlich war es für mich überhaupt nicht so "schlimm", was möglicherweise aber auch einfach daran liegt, dass ich vorher davon ausging, dass es absolut furchterregend sein würde und ich das gesamte Erlebnis möglicherweise nicht überleben würde. Natürlich waren einige Elemente wirklich gruselig und ich habe mich ein paar Mal erschreckt, aber das war es eigentlich auch schon. Die beiden anderen Mädels haben das Londoner Dungeon mit dem in Hamburg verglichen (in dem ich natürlich auch noch nicht war) und kamen zu dem Entschluss, dass das Hamburger Dungeon noch viel gruseliger ist. Wie gesagt, ich war letztendlich froh, dass es eben nicht ganz so grausam war und fand es hingegen sehr interessant, dass viele Charaktere und Elemente auf wahren Begebenheiten basieren, über die ich (mit Faible für "dunkle" Geschichte) gerne noch mehr erfahren hätte, aber wahrscheinlich bin ich genau deshalb besser in einem Museum als in einem Dungeon aufgehoben ;-). Falls ihr auf der Suche nach einem packenden Gruselerlebnis seid, können wir das Londoner Dungeon aber dennoch empfehlen. Wir haben für die Tickets (online) knapp 20£ bezahlt und waren positiv überrascht, als uns am Ende der Dungeontour in der "Dungeon Tavern" sogar noch ein kostenloses Getränk nach Wahl serviert wurde. Außerdem gibt es auch viele Kombi-Tickets für einige der benachbarten Touristenattraktionen, wie dem London Eye, Shrek's Adventure oder Sea Life, was sich ja auch besonders gut für Reisegruppenmitglieder mit schwächeren Nerven eignet!


Nachdem wir den Ausflug ins Dungeon alle mehr oder weniger gut überlebt hatten, machten wir noch einen kleinen Abstecher auf die Oxford Street, die am Sonntag zum Glück auch nicht zu überfüllt war. Resi kaufte noch ein paar Klamotten für ihre beiden Jungs und wir gönnten uns spontan noch einen klassischen Afternoon Tea mit allem, was dazu gehört - leckere Sandwiches, frische Scones mit Marmelade und clotted cream und ein paar süße Köstlichkeiten. Ein solcher Afternoon Tea wird für gewöhnlich in gehobeneren Hotels und Restaurants/Cafés serviert und kann schnell maßlos überteuert sein, jedoch empfehlen wir euch die preisgünstigere (und ebenso leckere) Variante im Café bei Marks & Spencer (12£ für zwei Personen). Hier haben wir auch schon in Irland oft und gerne gegessen (auch Frühstück, Mittag oder Abendessen!) und der Afternoon Tea bildete den perfekten Abschluss für unseren grandiosen London-Trip. 

London hat so unglaublich viel zu bieten, dass es schwer ist  überhaupt zu entscheiden, was man alles in nur drei Tagen erleben möchte. Dieses Mal beschränkten wir uns wirklich nur auf das Allerwichtigste: Tolle Gegenden, tolles Essen, tolle Geschäfte und Harry Potter. Unsere drei Tage waren zwar etwas vollgestopft, aber auf auf diese Weise konnten wir so viel wie möglich in relativ kurzer Zeit sehen und machen und durch all die grandiosen Essensgelegenheiten konnten auch wir immer wieder entspannende Päuschen einschieben. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch in der britischen Hauptstadt - hoffentlich nicht erst wieder in sechs Jahren!

Was sind eure absoluten Lieblingsecken in London?

PS: Kleine Anekdote: Während eines unserer Tee-Päuschen im Hotel haben wir mit Juli und seinem Papa ge-facetime-d. Später wurde der Knirps von seinen Großeltern gefragt, was seine Mama denn so in London machen würde. Seine Antwort: "Tee trinken!"


Dienstag, 9. Februar 2016

Kleine Blitz-Pizza mit Salami, Champignons & Feta (& Unboxing der Januar-Degustabox)

Ich koche ja wirklich richtig gerne und liebe es neue Rezepte auszuprobieren, aber ich muss gestehen, dass in meiner Küche dieses Jahr bisher eher wenig los war. Da der Examensarbeit-Januar direkt in das Ende des Semesters und somit in die gefürchtete Klausurenphase überging und einfach immer irgendwas (zumindest halbwegs) Wichtiges zu tun war, wurden die zu kochenden Gerichte meist nach ihrem Einfachheits- und Schnelligkeitsfaktor ausgesucht. Die kleinen Blitz-Pizzen, die ich euch heute vorstellen möchte, erfüllen nicht nur die beiden genannten Faktoren, sondern sind vor allem auch noch einfach richtig lecker. Das Beste: Die Pizza wird mit einem Brötchen-Fertig-Teig zubereitet, dauert kaum länger als eine Tiefkühl-Pizza und kann nach Herzenslust mit den persönlichen Lieblingszutaten belegt werden - wie z.B. mit der Pickstick-Salami von Pick aus der Januar-Degustabox*.


Für 3 kleine Pizzen:
80 g frische Champignons (möglichst klein)
1 Zwiebel
etwas Olivenöl
1 Dose Teig für 6 Brötchen (z.B. von "Knack & Back")
etwas Mehl
70 g Créme Fraîche
ein paar kleine Tomaten, in dünnen Scheiben
60 g Pickstick-Salami
(oder natürlich auch ganz normale Salami)
etwas Feta-Käse
Salz & Pfeffer
Kräuter/Gewürze nach Wahl

Zuerst schneidet ihr die Champignons in dünne Scheiben, schneidet die Zwiebel in feine Streifen und dünstet beides für 2-3 Minuten in etwas Öl in der Pfanne an. Anschließend salzt und pfeffert ihr die Zwiebel-Pilz-Mischung ordentlich und stellt sie kurz zur Seite. Nun öffnet ihr die Teigdose und schnappt euch jeweils zwei Brötchen-Teige, die ihr übereinanderlegt und auf einer leicht bemehlten Oberfläche oval ausrollt (naja gut, rund würde auch gehen!). Die Créme Fraîche verrührt ihr mit etwas Salz, Pfeffern und Kräutern nach Wahl, bevor ihr sie auf den Pizzaböden verteilt. Anschließend belegt ihr die Pizzen mit der Zwiebel-Pilz-Mischung, den Tomaten und der Salami (in Scheiben) und krümelt zum Schluss etwas Feta-Käse daüber. Zum Schluss schiebt ihr die Pizzen bei 175°C (Umluft) für 10-15 Minuten in den Ofen bis sie goldbraun sind.


Selbstgemachter Pizzateig ist natürlich super, aber ich finde es absolut nicht verwerflich frischen Teig aus dem Kühlregal zu verwenden, falls man mal keine zwei Stunden Zeit oder viel zu großen Hunger hat, um sich um einen Hefeteig zu kümmern. Auf die Idee mit dem Brötchten-Teig bin ich gestoßen, als ich über dieses Rezept gestolpert bin, das mir dann auch gleich so gut gefiel, dass ich es nur leicht abgewandelt habe. Der Vorteil des Brötchtenteiges ist ganz klar, dass man nicht gleich ein ganzes Blech Pizza backen muss und somit auch für nur 1-2 Personen frische Pizza im Handumdrehen zaubern kann. Eurer Fantasie sind beim Belegen der Pizza natürlich kein Grenzen gesetzt. Wenn euch klassische Tomatensoße lieber als Créme Fraîche ist, könnt ihr das natürlich auch so umsetzen. Mir ist gerade spontan eingefallen, dass ein süßer Belag (vielleicht zimtige Äpfel?) bestimmt auch sehr lecker wäre!


Erinnert ihr euch noch an die Degustabox aus dem letzten Monat? Die steckte voller gesunder Fitness- und Diätprodukte und... die Januar-Box war quasi das Gegenstück dazu - voll gepackt mit Süßigkeiten und leckeren Snacks, juhu!


Neben den Pickstick-Salamis steckte erst einmal eine Menge Schokolade in der Box: Kokosschokolade von Romy und dazu auch noch jeweils eine große Tafel Nippon und Mr. Tom. Genauso wunderbar schokoladig sind waren auch die Double Choc Kekse von Leibniz, die natürlich längst verputzt wurden. Außerdem gab es ein Winterteeset von Shuyao mit den passenden Teefiltern von Cilia, Spice-Apple-"Kurze" von Berentzen, Limonade von Rubicon in drei Geschmacksrichtungen (Mango, Maracuja und Guava - alle drei ziemlich lecker!) und Roasted Tortillas von Chio. Die Zwieback-Knusperherzen von Brandt (Kokostraum und Nougat-Creme) werden wir nächste Woche als Snack für den Flug nach London (juhu! juhu!) einpacken - für Resi und ihren niedlichen Kugelbauch sollten wir nämlich immer etwas zu essen in der Handtasche haben und solche leckeren Snacks sind da perfekt!

Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen.

*Sponsored Post: Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare meiner ehrlichen Meinung und mir hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).

Donnerstag, 4. Februar 2016

Schokokusstorte mit Pfirsichen und Popcorn-Topping

Mit Geburtstagen ist das ja so eine Sache: Die einen haben im Sommer Geburtstag und können die tollsten Garten-Barbecue-Parties mit bunten Lampions feiern, die anderen feiern ihren Geburtstag bei matschigem Winterwetter und träumen von den tollsten Garten-Barbecue-Parties mit bunten Lampions. Als Februar-Kind zähle ich zur zweiten Kategorie, aber während meiner Schulzeit hat mir das meist gar nicht so viel ausgemacht. Da es Ende Januar immer Zeugnisse gab und in Niedersachsen darauf zwei Ferientage folgten, hatte ich an meinem Geburtstag ganz oft schulfrei und das fand ich natürlich super. Als Studentin Anfang Februar Geburtstag zu haben ist allerdings nicht ansatzweise so super. Das nahende Semesterende wird jedes Mal von drohenden Deadlines, den letzten Präsentationen und gefürchteten Klausuren bestimmt. Letztes Jahr habe ich demnach an meinem Geburtstag sogar bis 18 Uhr eine Präsentation in der Uni gehalten. Dieses Jahr war es nicht ganz so schlimm. Die letzte Präsentation wurde am Montag, also genau einen Tag vor meinem Geburtstag, gehalten und abgesehen von all dem Gelerne, das diese Woche ansteht, hatte ich an meinem Geburtstag sogar tatsächlich frei. Yay! So konnte ich meinen Geburtstag, gemeinsam mit meinen lieben Gästen, natürlich viel mehr genießen. Nach meinem nicht ganz so gelungenen (aber dennoch köstlichen!) Oreo-Milchcreme-Kuchen im letzten Jahr, habe ich dieses Jahr einen ganz eigenen Geburtstagskuchen mit einigen meiner Lieblingszutaten kreiert und das Ergebnis war eine köstliche Schokokusstorte mit Nutellaboden, Pfrisichfüllung und Popcorn-Topping!


Für eine 26er-Springform:
15 Scheiben Zwieback
200-250 g Nutella
12 Schokoküsse
500 g Magerquark
200 ml Sahne
1 EL Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
30 g Instant-Gelatine-Pulver
1 Dose Pfirsische
Popcorn nach Wahl

Für den Boden zerkrümelt ihr den Zwieback entweder in einem Blender oder mit der Gefrierbeutel-Nudelholz-Zertrümmerungsmethode (vielleicht aus Rücksicht auf die Nachbarn nicht, wie ich, um 23 Uhr) und mischt den Zwieback-Krümel-Staub mit dem Nutella bis ihr eine homogene Masse erhaltet, die ihr fest und gleichmäßig auf den Boden der Springform drückt und für etwa eine Stund ein den Kühlschrank stellt. In der Zwischenzeit lasst ihr die Pfirsiche abtropfen und schneidet sie in kleine Würfel. Für die Tortencreme entfernt ihr die Waffelböden der Schokoküsse und gebt die Schaumcreme mit der Schokolade in eine große Schüssel. Dazu gebt ihr den Magerquark, den Zucker und den Vanillezucker. Nun rührt ihr alles kurz durch bis alles gut vermischt ist und mixt anschließend das Gelatinepulver unter die Masse. Nun schlagt ihr die Sahne in einer zweiten Schüssel steif und hebt diese anschließend unter die Schokokuss-Quark-Creme. Etwa ein Drittel der Creme wird auf dem Tortenboden verteilt, darauf legt ihr die Pfirsichwürfel und die restliche Creme wird dann gleichmäßig auf die Pfirsichen gegeben. Die Torte sollte mindestens zwei Stunden kalt gestellt werden, am besten sogar über Nacht. Ich habe die Torte erst in Stücke geschnitten und dann das Popcorn (in meinem Fall Toffee-Popcorn von Chio) darauf verteilt. 


Wie jedes Jahr habe ich mich mit der Wahl meines Geburtstagskuchen sehr schwer getan, sämtliche Backbücher gewälzt und das Internet durchforstet, aber nichts konnte mich so richtig begeistern. Die Idee einer Schokokusstorte fand ich an sich ganz gut, aber gleichzeitig waren mir die Rezepte, die ich fand, mit normalen Rührteig und Mandarinen zu (im wahrsten Sinne des Wortes) altbacken. Den Zwieback-Nutella-Boden habe ich schon mal bei einem anderen Kuchen probiert und fand ihn superlecker, schön knusprig und auch nicht zu süß. Die Pfirsiche passen auch perfekt zur frischen Schokokuss-Quark-Creme und beim nächsten Mal werde ich auch mal Kirschen ausprobieren, die kann ich mir genauso gut vorstellen. Vom Popcorn brauchen wir ja gar nicht erst reden! Die Schokokuss-Torten, die ich im Internet gefunden hatte, waren alle mit Mandarinen oder den Schokokuss-Waffeln dekoriert, was ich nun nicht ganz so hübsch fand. Popcorn als Torten-Topping habe ich in letzter Zeit immer öfter auf Blogs in Zeitschriften und auf Blogs gesehen und bäm, es gibt dem Kuchen nochmal das gewisse (und knusprige) Etwas!


Die Schokokuss-Torte war nicht nur richtig einfach zuzubereiten, sondern auch superlecker und "mal was anderes". Bei so einem Geburtstagskuchen (und so lieben Gästen!) konnte ich auch über das matschige Winterwetter (und die furchtbaren Foto-Lichtverhältnisse) hinwegsehen!