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Donnerstag, 26. Mai 2016

Julis kleiner Bruder ist endlich da!

Juhuuu! Nach langem Warten kam Julis kleiner Bruder, Jonathan Amadeus, endlich am 20.05.2016 um 14:22 Uhr mit einer Größe von 53 cm und stolzen 4010 g putzmunter auf die Welt. Die Freude über den kleinen Joni ist auf allen Seiten unbeschreiblich groß, dem Zwerg und seinen Eltern geht es richtig gut und Juli könnte kein glücklicherer großer Bruder sein.

Wir staunen, wenn im Frühling aus der kalten, braunen Erde
Die ersten Blumen wachsen bunt und schön
Und wenn wir an den kahlen Ästen viele kleine Knospen 
Und später lauter grüne Blätter sehn. 
Doch wenn wir dich anschaun, dann geben wir zu: 
Kleiner Bruder, am schönsten bist du.
(Rolf Zuckowski)

Montag, 2. Mai 2016

Brezelsalat (& Unboxing der April-Degustabox)

So, ihr Lieben. Wie versprochen gibt es heute schon direkt das nächste Brezel-Rezept, denn in letzter Zeit habe ich Laugenbrezel nicht nur für die unglaublich leckeren Salted Peanutbutter-Chocolate-Prezel-Cookies verwendet, sondern auch für meinen momentanen absoluten Lieblingssalat: Einen Brezelsalat. Das klingt vielleicht erst einmal etwas ungewöhnlich, aber im Grunde kann man das Ganze mit einem italienischen Brotsalat vergleichen, der durch die Laugenbrezel nochmal eine zusätzliche Geschmacksnote verliehen bekommt. Im Moment bin ich schon fast süchtig nach diesem knusprig-frischen Salat und habe ihn allein in den letzten drei Wochen ungelogen schon viermal zubereitet, also ist es allerhöchste Zeit, um das Basisrezept mit euch zu teilen.



Für eine große Schüssel:
8 EL Olivenöl
3 EL Balsamico-Essig (hell)
1 Knoblauchzehe (gepresst)
1 TL Senf
1-2 TL Honig
Salz & Pfeffer
100 g Blattsalat (nach Wahl)
200 g Cherrytomaten
1 Gurke
2 Laugenbrezeln

Für das Salatdressing verrührt ihr 4 EL (!) Olivenöl mit dem Essig, dem Knoblauch, dem Senf und dem Honig und schmeckt das Ganze ordentlich mit Salz und Pfeffer ab. Die Gurke und Tomaten schneidet ihr in kleine Stückchen und gebt sie mit dem Blattsalat in die Salatschüssel. Die Laugenbrezeln schneidet ihr in dünne Scheiben, die ihr anschließend mit den übrigen 4 EL Olivenöl in einer Pfanne knusprig röstet und anschließend unter den Salat hebt. Der Brezelsalat schmeckt schon köstlich, wenn die Brezelstückchen noch lauwarm sind, aber auch wenn er etwas durchgezogen ist.


Dieses Basisrezept kann natürlich mit sämtlichen anderen Gemüsesorten nach Herzenslust ergänzt werden. Neulich hatte der Bäcker meines Vertrauens nachmittags nur noch Laugenbrezeln mit Sonnenblumenkernen übrig und die haben dem Salat auch nochmal einen kleinen Kick verpasst. Ich esse den Brezelsalat total gerne als komplettes Abendessen (dann aber nur mit einer Brezel), aber auch als Beilage zum Grillen eignet er sich absolut perfekt! Resi und ich haben bereits beschlossen, dass der Brezelsalat schon jetzt unser "Salat des Jahres" ist und sicherlich zu jeder Grillparty eingeladen wird. 


Bei unserem schon fast besorgniserregend hohem Brezelsalat-Konsum kam uns fruchtige Olivenöl von Olive Joy in der wunderhübschen knallgrünen Dose (Verpackungsliebe!) aus der aktuellen April-Degustabox* übrigens gerade recht. Welche anderen Köstlichkeiten dieses Mal in der Box steckten, möchte ich euch natürlich auch noch schnell in einem kleinen Review zeigen.


Neben klassischen Küchen-Basics, wie dem Olivenöl, dem Vanillezucker von Nicol Gärtner, den Tomaten-Croutons von Leimer und der Pasta von Garofalo, steckten in der April-Degustabox besonders viele außergewöhnliche Produkte: "Crunchy Olives" (gebackene Oliven in Knusperhülle - leider nicht so unser Ding) von Cielos, asiatische Würzwürfel und Instant-Gebratene-Nudeln (Thai Curry) von Alnatura, "Kombucha Classic" und "Matcha Sparkling Green Tea" von Carpe Diem und Himbeer-Rosa-Pfeffer-Saft von Rauch Happy Day (klingt erstmal sehr ungewöhnlich, ist als Schorle aber echt lecker!). Zum Knabbern gab es außerdem noch Digestive-Kekse von McVitie's (die haben wir damals in Irland schon kennen und lieben gelernt) und als besonders lustige Überraschung auch noch einen Pechkeks - das ist quasi ein schwarzer Anti-Glückskeks mit einer fiesen Botschaft (ich sage nur: "Das Blatt deines Lebens besteht leider nur aus Arschkarten" :D). Der bunte Mix zwischen Basics und außergewöhnlichen Produkten, die wir ansonsten vielleicht nicht entdeckt und probiert hätten, hat uns diesen Monat wieder richtig gut gefallen. Falls ihr die Degustabox auch testen möchtet könnt ihr sie hier im Abo für 14,99€/Monat bestellen. 

*Sponsored Post: Vielen Dank an das Team von Degustabox, das uns die Box zum Testen zur Verfügung gestellt hat. Obwohl dieser Eintrag Werbung für die einzelnen Produkte enthält, entsprechen meine Kommentare meiner ehrlichen Meinung und mir hat die Box wirklich wieder gut gefallen :-).

Außerdem möchten wir uns noch ganz herzlich für die lieben Kommentare (auch auf facebook) zu unserer Anmerkung im letzten Post bedanken. Wir haben uns über jeden einzelnen Kommentar und jedes Like gefreut und heute Abend habe ich Resi ein wenig rührselig geschrieben, dass sich mittlerweile ja tatsächlich ein kleiner Kuddelmuddel-Fanclub gebildet hat. Das spornt uns natürlich sehr an, aber gleichzeitig würden wir uns auch weiterhin sehr über euer Feedback und auch über eure Kritik, Wünsche und Anregungen freuen. Nochmals danke, ihr Lieben!

Es ist schwer zu sagen, ob wir vor der Geburt von Julis Babybruder nochmal von uns hören lassen - theoretisch könnte es in einigen Stunden losgehen, theoretisch aber auch erst in drei Wochen. Eine von uns schläft im Moment nur halbwegs gut, weil der Bauch mittlerweile so groß ist, die andere schläft im Moment nur halbwegs gut, weil ihr Unterbewusstsein nervös damit rechnet, dass das Telefon auf ihrem Nachttisch jede Sekunde klingelt. Juli freut sich übrigens schon unglaublich auf seinen kleinen Bruder und redet auch schon sehr überzeugend auf den Bauch ein ("Brudiii, komm rahaus!"). Während wir also (un)geduldig warten, planen wir einfach Tag für Tag, freuen uns über die superduper Wettervorhersage für diese Woche und essen ganz viel Brezelsalat (und die letzten Brezel-Cookies). 

Sonntag, 1. Mai 2016

Salted Peanutbutter-Chocolate-Prezel-Cookies

Ich kann gar nicht sagen, wie viele Rezept-Links ich schon in meinem virtuellen Muss-ich-unbedingt-mal-kochen/backen-Ordner gespeichert habe - bei all den Köstlichkeiten, die einem täglich auf sämtlichen Blogs, Instagram oder Facebook gezeigt werden, ist das ja auch kein Wunder. Letztendlich sieht es dann meistens aber so aus, dass die Links im viel zu unübersichtlichen Ordnr schnell wieder in Vergessenheit geraten und nur wenige Rezepte tatsächlich ausprobiert werden. Anders ist das allerdings, wenn ich zufällig durch eine Chefkoch-Werbung auf Facebook auf ein Rezept für Salted Peanutbutter-Chocolate-Prezel-Cookies stoße - die mussten nämlich bei der nächstbesten Gelegenheit gebacken werden und welcher Tag bietet sich besser zum gemeinsamen Backen mit dem liebsten Patenkind an als ein entspannter Samstag?!  Neben einem gemütlichen Flohmarkt-Bummel und einer ausgibigen Laufrad-Tour ist Keksebacken nämlich eine perfekte Beschäftigung, um das Warten auf den Babybruder zu verkürzen* und die Mama auch noch mit neuer Nervennahrung zu versorgen.

* Der ist zwar immernoch nicht so richtig auf dem Weg, aber da es jeden Tag so weit sein könnte, fühlt es sich mittlerweile so an als würden wir jede einzelne Minute mit Warten verbringen :D.


Für etwa 15 Cookies:
55 g Butter (weich)
115 g Erdnussbutter (crunchy)
150 g brauner Zucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
2 TL Milch
1/4 TL Salz
1/4 TL Backpulver
85 g Mehl
60 g Mini-Salzbrezeln (oder Salzstangen)
50 g Schoko-Stückchen

Bevor ihr mit dem Teig beginnt, heizt ihr den Backofen auf 175°C vor und legt zwei Backbleche mit Backpapier aus. Die Mini-Salzbrezeln zertrümmert ihr mit der guten alten Gefrierbeutel-Nudelholz-Methode (oder mit einem Mixer) zu feinem Krümelstaub. In einer großen Rührschüssel schlagt ihr zuerst die Butter und die Erdnussbutter schaumig und rührt anschließend den Zucker, das Ei, das Vanilleextrakt und die Milch unter bis ihr einen glatten Teig habt. Nun mixt ihr ebenfalls das Salz, Backpulver, Mehl und den Brezelstaub unter den Teig, bevor ihr dann die Schokostückchen kurz unterhebt. Zum Schluss verteilt ihr mit einem Esslöffel kleine Teighäufchen mit großzügigem Abstand auf den Backblechen und wenn ihr mögt, könnt ihr den Cookies mit einer Gabel noch ein Kreuzmuster verleihen. Macht bloß den Fehler den Teig zu probieren - möglicherweise könnt ihr dann nicht mehr aufhören und habt am Ende keinen Keksteig zum Backen mehr! Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt! Die Cookies werden etwa für 10 Minuten gebacken bis sie goldbraun und in der Mitte noch etwas weich sind.


Wenn irgendwas mit Erdnussbutter gemacht ist, hat es bei mir eigentlich schon längst gewonnen, aber die leicht salzige Brezel-Note gibt den Cookies nochmal ein ganz besonders Aroma und sie sind einfach unglaublich köstlich. Juli war (trotz anfänglicher Skepsis) auch total begeistert von den Keksen, obwohl er ursprünglich gegen den Einsatz von (ihm bislang unbekannter) Erdnussbutter war - am Ende hat den Erdnussbutterlöffel aber natürlich genüsslich abgelutscht.


Mit Juli zu backen macht übrigens nicht nur besonders viel Spaß, sondern hat sogar auch noch grandiose Vorteile: Abwaschen findet er nämlich genauso superduper wie Mixen. Ha, perfekt!

Jetzt noch ein paar "ernstere" Worte: In den letzten Wochen haben Resi und ich uns vermehrt über die Zukunft des Blogs unterhalten und haben uns gefragt, ob es sich tatsächlich noch "lohnt" weiterzumachen. Wir haben an der Sache an sich noch immer große Freude, aber da wir leider sehr wenig Feedback erhalten, können wir gar nicht gut nachvollziehen, wen wir mit unseren Beiträgen tatsächlich erreichen. Wir stecken ziemlich viel Liebe und Zeit in jeden einzelnen Eintrag, aber falls er am Ende gar nicht gelesen wird, erscheint das Ganze leider einfach nur sinnlos und verringert die Motivation doch schon sehr. Es wäre superduper, wenn ihr uns mit einem Kommentar einfach kurz wissen lasst, dass ihr den Blog wirklich lest. Anregungen sind natürlich auch jeder Zeit gerne gesehen! Wie es dann auf lange Sicht weitergeht, lassen wir uns erst einmal noch offen.

Es ist wahrscheinlich offensichtlich, dass wir momentan keinen festen Blogplan haben. Resi ist im Moment nicht nur mit großen und kleinen Beschwerden und allen Gefühlen der Welt im 9. Monat schwanger, sondern hat bis vorgestern auch noch wie eine Verrückte versucht drei Uni-Hausarbeiten vor der Ankunft des Zwerges fertig zu schreiben. Sobald wie möglich lässt sie hier aber auch wieder von sich hören (sie muss euch z.B. unbedingt Julis & Babybruders "neues" Kinderzimmer zeigen - ein Traum!) und bis dahin halte ich hier weiterhin die Stellung, indem ich weiterhin einfach immer dann blogge, wenn mir danach ist. Kuddelmuddelig wie immer. In den nächsten Tagen dürft ihr euch übrigens auf ein weiteres, ganz anderes Brezel-Rezept freuen!

Ansonsten wünschen wir euch einen sonnigen 1. Mai! Wir verbringen den Tag mit hoffentlich ganz viel Sonnenschein, gegrillten Burgern und natürlich dem Warten auf Julis Bruder.